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Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit homo- oder transphobem Hintergrund (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)

In der Heinrich-Heine-Straße kam es in der Nacht zu Samstag zu einem homophoben Übergriff.

Opfer eines homophoben Übergriffs wurden in der vergangenen Nacht zwei junge Männer in Berlin-Mitte. Die Attackierten im Alter von 23 und 25 Jahren zeigten den alarmierten Polzisten in einem Krankenhaus an, dass sie gegen zwei Uhr in der Heinrich-Heine-Straße unterwegs waren. An der Kreuzung Heinrich-Heine- Ecke Annenstraße begegneten sie einer dreiköpfigen Gruppe, die ebenfalls aus jungen Männern bestand.

Nach Angaben der Verletzten wichen diese zunächst auf die gegenüberliegende Straßenseite aus, um einem möglichen Konflikt aus dem Weg zu gehen. Aus der Gruppe löste sich jedoch ein Mann, folgte den beiden und schlug zuerst den Jüngeren. Anschließend attackierte der unbekannte Angreifer den Älteren mit zwei Schlägen ins Gesicht. Als eine hinzukommende Passantin den beiden Niedergeschlagenen zu Hilfe eilte, flüchtete der Täter unerkannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert; genauere Angaben dazu wurden im Polizeibericht vom Samstag nicht gemacht. Die jungen Männer konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. (cw/pm)



#1 FelixAnonym
  • 24.09.2016, 16:57h
  • Der konservative Rollback ist in vollem Gange.

    Das sind die direkten Folgen des gesellschaftlichen Klimas, das von Politik und Religion erzeugt wird.

    Und es wird wohl leider immer schlimmer werden, wenn die Politik nicht endlich gegensteuert.
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#2 markusbln11Anonym
  • 24.09.2016, 17:06h

  • Leider wurde berlin die letzten 5 jahre immer unsicherer, gerade auch für lgbt. Das muss man insbesondere dem passiven innensenator anlasten. Lgbt anliegen spielten dort ohnehin keine rolle, auch bei sicherheit im strassenraum nicht.

    Und da stehen wir jetzt.

    Mit einer letzten grossen aktion vor der wahl wollte der innensenator noch scheinbar aktion zeigen. Jeden polizisten seinen elektro-teaser, so war zu hören.

    Das ging voll nach hinten los, weil realitätsfremd und unwirksam.

    Effektive sicherheit braucht mehr als aktionismus, nämlich eine strategie. Diese muss zudem zielgruppenorientiert sein, auf der opfer- wie auch täterseite, und probleme präventiv - ortsbezogen wie auch gesellschaftlich - angehen.

    Der neue senator wird hier vor einer grossen herausforderung stehen.
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#3 GeorgGProfil
  • 24.09.2016, 17:37hBerlin
  • "Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert; "

    Dort liegt der berühmte Kit-Kat-Club. Einlass nur mit Fetischkleidung.

    Wer in dieser Fetischkleidung nachts um 2 in die U-Bahn Heinrich-Heine-Straße, einer einsamen Gegend, steigt, zieht Aggressionen von bestimmten jungen Männern auf sich.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 24.09.2016, 17:40h
  • Und die Politik streitet immer noch darüber, ob es mehr Aufklärung an Schulen geben sollte...

    Und ob Gewaltdelikte endlich besser verfolgt und härter bestraft werden...

    Wieviele Belege brauchen die denn noch, um in ihrer Laberbude auch endlich mal zu handeln?!
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#5 Exil-BerlinerAnonym
  • 24.09.2016, 18:45h
  • Berlin war mal Homo-Hochburg. Wie gesagt: war mal. Heute ist man dort als LGBTI seines Lebens nicht mehr sicher...
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
  • 24.09.2016, 19:06h
  • Antwort auf #3 von GeorgG
  • Selten so viel Schwachsinn in so wenigen Zeilen gelesen! Sag mal, warst Du zulange in der Sonne oder was?! -
    Das ist ja echt das Letzte, dass Du zwei Schwulen, die einfach nur - genau wie allen anderen Leute auch, verdammt noch mal! - ausgehen und dann von irgendwelchen perversen Schwulen-Hassern angegriffen werden, unterstellt, an dem homophoben Übergriff selbst schuld zu sein! So nach dem Motto, dann geh' da halt nicht hin. - Bei Deinem Kommentar kommt einem echt das Kotzen! -
    Und wenn eine Tussi - die zufällig im Minirock/Minikleid unterwegs ist, weil sie in'ne Disco will - von irgendeinem Aas vergewaltigt wird, ist die dann nach Deiner durchgeknallten Logik etwa auch "selbst schuld" an einer Vergewaltigung, oder was?! -
    Manchmal frag ich mich echt, ob Du wirklich schwul bist, weil Du in verdammt vielen Fällen nicht auf der Seite von uns Schwulen stehst, sondern extrem viel Verständnis für Schwulen-Hasser und deren perverse Hass-Taten hast...
    DENKEN - statt derart geschmacklosen Mist zu posten!
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#7 FinnAnonym
  • 24.09.2016, 20:20h
  • Und Union und SPD weigern sich nach wie vor, das Problem "homo- und transphobe Gewalt" überhaupt mal statistisch zu erfassen.

    Entsprechende Anträge von Grünen und Linkspartei werden regelmäßig abgelehnt.

    Union und SPD haben wahrscheinlich Angst, dass das wahre Ausmaß erkennbar wird und sie dann handeln müssten.
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#8 markusbln11Anonym
  • 24.09.2016, 21:36h
  • Antwort auf #7 von Finn

  • Sollten wir von der berliner spd nicht erwarten, dass sie jetzt endlich eine koalition eingeht, die das möglich macht.

    Mit einer von herrn henkel geführten cdu geht das bestimmt nicht.

    OB müller hat alle chancen, es jetzt besser zu machen. Ob er es tun wird, das ist offen.

    Wenn nicht, dann sehe ich die berliner spd in 5 jahren bei 15 prozent, hinter cdu, afd, grünen und linken.
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#9 MarleneBerlinProfil
  • 25.09.2016, 05:45hBerlin
  • Ich ziehe an was ich will und wer mich angreift bekommt auch in die Fresse. Das durften einige schon erleben. Seit Gerome Castell ihr Auge verloren hat, schlage ich direckt zurück und habe immer Reiszgas und einen netten gegenstand dabei. Vielleicht soll man wirklich von Berlin weggehen. Dolly Duster (Marlene)
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#10 TorsoAnonym
  • 25.09.2016, 15:26h
  • und das soll jetzt einen Grund sein, getreu der alten Regel: die Olle wurde vergewaltigt? selbst Schuld wenn sie sich so aufreizend anzieht! Asozialer Kommentar, den man sich besser sparen sollte.
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