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Kommentare zu:
LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen "perversen Zeitgeist" an


#21 Miguel53deProfil
  • 25.09.2016, 22:52hOttawa
  • Mir macht diese Entwicklung grosse Sorgen. Wenn nicht sogar Angst.

    Was da vor aller Augen ablaeuft und wie die Alt-Parteien sich anbiedern und angleichen, statt ernergischen gegen zu halten, erinnert fatal an die Zeit vor der Machtergreifung.

    Wo sind jetzt starke Persoenlichkeiten in Politik und Gesellschaft, denen es gelingt, die Menschen aufzuruetteln? Wo die Mutigen, die die Massen wieder auf einen positiven Weg bringen?

    Da moechte man ja beinahe wie m123 nach einer Massendemonstration rufen. Ach ja, da hat es ja kuerzlich was gegeben. Waren da nicht 320.000 Menschen gegen CETA auf den Strassen? Und was hat es bewirkt? Nichts. Zero. Null. Einen Tag spaeter stimmten 200 SPD Deligierte dafuer.

    Ist Deutschland eigentlich noch zu retten? Da muss man zutiefst zweifeln.

    Dieser Hoecke ist das bestimmt nicht mehr. Da ist nur das finsterste Boese zu entdecken. Und die Petry ist nicht besser. Man beobachte hier nur einmal ihr Lachen. Ihre Lippen. Das Tempo ihres Sprechens. Und nicht zuletzt dieses Rucken mit dem Kopf.

    Diese Frau ist fuer mich eine Psychopathin, die mit aller Macht wichtig sein will. Auch sie ein durch und durch verdorbener und boeser Mensch.

    Auf die unsaeglichen, inhaltsleeren Phrasen, mit der sie nicht ein einziges Mal eine Frage beantwortet, will ich gar nicht erst eingehen.

    m.youtube.com/watch?v=El59gzoOt38

    Doch. Das loest bei mir Angst aus.
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#22 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 22:57hHannover
  • Antwort auf #15 von markusbln11
  • ""Vor ein paar jahren haben mir freunde und bekannte eingeschärft, die gefährdung unserer demokratie geht von den gläubigen moslems aus. Berlin neu-kölln und so, wenn wir die gefahr räumlich verorten wollen""..

    Die Gefahr gegen die Demokratie ging noch nie von "gläubigen moslems" aus, sondern schon immer von Radikalen, von Fundamentalisten und Fanatikern..

    Diese finden sich in den Reihen der "Muslime" ebenso wie in den Reihen der "Christen", aber vor allem in den Reihen der Rechtskonservativen, der Rechtsradikalen Parteien die sich Heute "AFD" nennt, die die frühere Wählerschaft der "NPD" oder der Republikaner aufgesogen hat..
    Sie finden sich aber auch in der CSU und der CDU..

    Wenn der Generalsekretär der CSU, der Herr Scheuer, öffentlich darüber philosophiert, daß man Menschen die erst einmal 3 Jahre hier leben und dadurch gut sozialisiert und integriert sind, ja dann nicht mehr abschieben könne, dann weiß man auch, die CSU WILL keine Integration..

    Und dann richtet diese Partei ihre Politik auch nach dieser "Philosophie" aus, und arbeitet gegen Integration..

    Wer gegen Integration arbeitet, der arbeitet auch gegen Inklusion, der arbeitet auch gegen Gleichstellung und Gleichberechtigung in der Gesellschaft..
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#23 01245Anonym
  • 25.09.2016, 23:41h

  • Herr höcke sollte unbedingt Realität in seinem auftreten als "politiker" an den Tag legen, ansonsten ist er genau nur ein Streber ,der in einer politkariere sein heil (d.h.seinen Lebensunterhalt zu bestreiten) versucht.herr hocke sollte sich um persönliche Bildung dringendst bemühen um fundierte aussagen treffen zu können.Hetzer im Navigation
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#24 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 23:44hHannover
  • Antwort auf #21 von Miguel53de
  • ""Was da vor aller Augen ablaeuft und wie die Alt-Parteien sich anbiedern und angleichen, statt ernergischen gegen zu halten, erinnert fatal an die Zeit vor der Machtergreifung.""..

    Das macht Angst..
    Das muß Angst machen, denn nur die Angst verschafft dem Wähler offensichtlich den Mut dann anders zu wählen, und vor allem vermehrt zur Wahl zu gehen..
    Wenn das Aufkommen der "AFD" dann am Ende zu einer signifikanten Erhöhung der Wahlbeteiligung führt, auch und gerade bei der kommenden Bundestagswahl, dann hat dieses Aufkommen auch etwas Gutes..

    Aber Du beschreibst hier mit dieser Angst auch ein Phänomen..
    Wieso gibt es so wenig Widerstand ?

    Wenn in einem Dorf am Deister ein Flüchtlingsheim brennt, kommt ein Wirtschaftsminister und beschreibt die Täter als "Abschaum"..
    Und sonst passiert ? NICHTS..
    Die Frage lautet :
    Wieso nicht ?
    Wieso stehen nicht ALLE "Anständigen" im Dorf auf, und organisieren am nächstem Tag eine Demo gegen Fremdenfeindlichkeit im Dorf ?
    Oder wenigstens ein interkulturelles Dorffest ?

    Wenn in Dresden Montags die "PEGIDA" mit 35.000 Leuten "demonstriert"..
    Wieso demonstrieren nicht zeitgleich 100.000 Menschen dagegen ?

    In Hannover hat das funktioniert..
    Da kamen mal an die 1.000 "HAGIDA"-Leute zusammen..
    Und 19.000 Menschen haben dagegen protestiert..
    Beim nächstem Mal kamen von denen 500 Leute..
    Und 4.000 Menschen haben dagegen protestiert..

    So zeigt man denen wie der Hase läuft..
    Wenn man die ungehindert machen läßt passiert so etwas wie "Gewöhnung", und die Leute richten sich in einer Art "Wohlfühlzone" ein..
    Diese "Wohlfühlzone" muß man denen deutlich vermiesen..

    ""Ist Deutschland eigentlich noch zu retten? Da muss man zutiefst zweifeln.""..

    Das "Deutsche Problem" ist es, eben nicht Frankreich zu sein..
    Dort demonstriert das Bürgertum deutlich häufiger, und deutlich offensiver..
    Dort gibt s dann auch mal Bauern-Proteste mit 100 Tonnen Gülle auf dem Champs-Élysées, oder einen Generalstreik der Transportunternehmen..

    Die deutsche Gesellschaft aber fühlt sich schon drangsaliert wenn mal für 2 Tage die Lokführer streiken um für "gleiche Arbeitsbedingungen" und einen Konzern-weiten Tarifvertrag zu streiten..

    Die Streik-Kultur der 60'er und 70'er Jahre wurde systematisch zerstört und unterminiert..
    Wenn die "Arbeiterschaft" zum "Angestellten" befördert, oder besser gesagt "erklärt" wird, zerstört man die Solidarität untereinander, und die ehemaligen Arbeiter wählen dann plötzlich die UNION und kehren der Gewerkschaft den Rücken..
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#25 FreeyourgenderProfil
#26 Alice
  • 26.09.2016, 13:21h
  • Antwort auf #25 von Freeyourgender
  • Genau das war auch mein erster Gedanke:

    Biedermann hofft, wenn er die Brandstifter ins eigene Haus lässt, werden "nur" die anderen Häuser abgefackelt: Nur dass die Brandstifter nach getaner Arbeit einfach ausziehen und auch bei Biedermann das tun, was sie immer tun - nämlich Brandstiften ... - da hat Familie Biedermann wohl zu kurz gedacht: Und es war noch so viel Benzin übrig geblieben in Biedermanns Haus.

    Das Wählen von "solchen" betrifft nicht nur die LSBTTIQ-AfD-Wähler_innen, sondern auch die, die meinen ein bisschen Hetze ist ja nicht so schlimm: Bis - ja bis es die eigene Familie oder einen selbst betrifft: etwa die Transtochter, den Transsohn, den schwulen Onkel oder die lesbische Tante, oder ein Kind weil er in der Schule Partei für die Gleichstellung in Ehedingen befürwortet hat.

    Erst "knacken" die Brandstifter die "echten" Fälle, doch bald braucht man nur den falschen Sender gucken oder die falschen Foren besuchen um zu den "echten" Fällen zu gehören.
    Irgendwann reichen dann auch schon bloße Gerüchte!

    "Nie wieder von deutschem Boden" und so ...

    Es gibt politisch kurzfristig nur eine Gangart:
    Gleichstellen, Gleichberechtigen und Aufklären!

    So wenig, wie man mit gewissen Menschen über die Todesstrafe "diskutieren" kann so wenig kann man mit manchen etwa über Gleichberechtigung und Aufklärung "diskutieren".
    Die wollen nicht und - wollen nochmals nicht - verstehen, dass Frühaufklärung den Kindern nur helfen kann. Als wenn man den Kindern etwa das Internet, die Medien und das "darüber Reden" verbieten könnte bzw. sollte.

    Brandstifter wollen Brände stiften, das ist deren Lebenszweck!
    Sie nehmen dazu jedes brandgefährliche Material das sie finden!
    Das Feuer schließlich, das macht keinen Unterschied wen oder was es verbrennt: "Wen_oder_Was" muss nur - unter den gegebenen Bedingungen - brennbar sein!
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#27 Homonklin44Profil
  • 26.09.2016, 13:55hTauroa Point
  • Antwort auf #21 von Miguel53de
  • Wenn man noch Menschen kannte, und mit ihnen gesprochen hat, die das 'letzte Mal' überlebt haben, und wie die über die Antreiber der Hetz-Horden berichtet haben, kriegt man so etwas wie ein generationsübergreifendes, übel schmeckendes Deja vue-Erlebnis.

    Ein Problem der heutigen Fernsehsessel-Gesellschaft scheint besonders zu sein, dass u.A. durch das Ellenbogenverhalten in der Durchkapitalisierung des Systems ein Zusammenhaltsbewusstsein unter den Einzelmenschen minimiert wurde. Die, welche gern demonstrieren wollen, denen mangelt es an Möglichkeiten und Ressourcen, zusammen zu kommen, und die, welche ohne größere Schwierigkeiten was organisieren könnten, haben kein Interesse, noch genug Komfortabilität, oder würden niemand mitfahren lassen.
    Sicher ist das Ganze viel komplexer gelagert, und dass Kollegah m123 dafür unablässig aufruft ist ja richtig. Aber wenn darauf nix folgt und die Massen nicht zusammen kommen, die Logistik nicht zündet und die Entfernungen hindern, nützt alles nix.

    Man will auch nicht schwarz sehen, aber die große Bewegung in der humanistisch-pazifistisch ausgerichteten Bevölkerungsschicht scheint taub und blind zu sein, die Vernunft-Anwender schweigen größtenteils.
    Hat man allen, die aufstehen könnten, die Mägen zu sehr gefüllt und die Beine gebrochen?

    Oder ist der überwiegende Anteil noch nicht angstgetrieben genug, solange der Kühlschrank Nachschub sicher hat, und das Bier im eigenen Haus nicht bedroht scheint?
    Reduktion des Geistes, des Bewusstseins, des Solidaritätsgedankens auf die für den Arbneitsalltag unbedingt nötigen paar Lebensbereiche ... vielleicht liegt es daran, Made-im-Speck-Dilemma.

    Man will ja nicht vermuten, dass es den meisten egal ist. Oder die das sogar begrüßen, was sich entwickelt. Das wäre die einfachste Antwort drauf, warum kaum Gegenbewegung kommt.

    Mir wird länger schon mulmig in der Magengrube. Man sieht, wie sich die Anfänge wiederholen, und die Ansichten der Leute wie an unsichtbaren Marionetten-Fäden hinterdrein gezogen werden. LGBTIQ-Personen eignen sich am Nächsten als "neue Juden", noch vor den Flüchtlingen, vor den ähnlich bevorurteilten Roma und den Sozialhilfe-Empfängern oder Arbeitslosen, Behinderten ... die Art, wie die Abneigung gegen uns verplausibiliert wird, wie die Ausgrenzung salonfähig hofiert und in den rechtsgedrillten Kreisen etabliert wird, bald in den täglichen medialen Argumentenstrom sickert, und das besorgt lange schon solche unruhigen Ängste.

    Schaut auch die Welt nur zu?
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#28 ursus
#29 Danny387Profil
  • 26.09.2016, 15:07hMannheim
  • Antwort auf #21 von Miguel53de
  • Ich gebe Dir völlig recht und ich empfinde genauso.

    Der Funken Hoffnung, den ich habe, ist, dass die AfD nicht nur Homophobie, sondern auch Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus, Anti-Euro, wirtschaftl. Unterstützung von Besserverdienenden usw. zu "ihren" Themen macht, so dass sich die anderen Parteien, aber auch viele Wähler mehr und mehr davon abgrenzen (müssen). Und es gibt ja wirklich viele Menschen, die (aus ganz unterschiedlichen Gründen) vor ihr warnen.

    Momentan ist die AfD immer noch ganz deutlich eine Protestpartei. Das macht mir (gewisse) Hoffnung, dass sie ihre gegenwärtigen 15-20% nicht noch weiter ausbauen wird, und dass sie vllt. auch wieder schrumpfen wird, wenn "ihre" Themen weniger aktuell und kontrovers sein werden.

    Aber vielleicht bin ich auch naiv und klammere mich an einen Strohhalm. In jedem Fall: Jede Stimme für die AfD ist eine schlechte Stimme. Für uns ist es wichtig, JETZT viel zu erreichen, wo die AfD "nur" Opposition ist. Als Regierungspartei kann sie noch viel mehr Schaden anrichten.
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#30 FennekAnonym
  • 26.09.2016, 15:38h
  • Diese braune Mischpoke versucht Zwietracht und Hass zu säen, um daraus Vorteile für sich zu ziehen. Die haben keinerlei Gewissen und gehen für ihren persönlichen Vorteil über Leichen.
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