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  • 26.09.2016, 10:20h           29      Teilen:   |

Sonntagsfrage

Die Große Koalition kommt bei queer.de-Lesern nur auf 17,5 Prozent

Artikelbild
Die Ergebnisse der queeren Sonntagfrage (v.l.n.r.): CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne, AfD, FDP, Sonstige, Nichtwähler

Bei unserer Wahlumfrage sind die Grünen mit 31,1 Prozent stärkste Partei, gefolgt von der Linken.

Verhältnisse wie in Friedrichshain-Kreuzberg auf queer.de: In unserer jüngsten Wochenumfrage haben wir die sogenannte Sonntagsfrage gestellt: Welche Partei würdest du wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Demnach wünschen sich die Leser offenbar eine grüne Bundeskanzlerin und einen linken Vizekanzler.

2.315 User haben sich an dem nicht repräsentativen Voting beteiligt. Mit 31,1 Prozent sind die Grünen stärkste Partei, gefolgt von der Linken mit 24,6 Prozent. Drittstärkste Kraft ist die SPD mit 12,2 Prozent, auf die FDP entfielen 11,1 Prozent.

Mit 9,9 Prozent belegt die AfD bei den queer.de-Lesern "nur" den fünften Platz, liegt damit aber deutlich vor der CDU, die mit 5,3 Prozent die Sperrklausel nur knapp überspringen kann. 3,8 Prozent der Leser würden sich für andere Parteien entscheiden. 1,9 Prozent gaben an, gar nicht an die Wahlurne gehen zu wollen. Da bei Wahlen die Stimmen der Nichtwähler ignoriert werden, liegen die realen Prozentzahlen damit für die Parteien etwas höher.

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Sehr ähnliche Ergebnisse in anderen Umfragen

Das Ergebnis der queer.de-Befragung ähnelt anderen Umfragen innerhalb der LGBTI-Community. So hatte eine Online-Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien zur Berliner Abgeordnetenhauswahl vor zwei Wochen genau dieselbe Reihenfolge bei der Parteienpräferenz ergeben (queer.de berichtete). Die Grünen kamen auf 33 Prozent, die Linke auf 24 Prozent, die SPD auf 17, die FDP auf 9 Prozent. Für die AfD stimmten dort 7 Prozent, die CDU scheiterte mit 4 Prozent an der Sperrklausel. 1.058 wahlberechtigte LGBTI-Berliner hatten sich an dieser Befragung beteiligt.

Dass fast jeder zehnte queer.de-Leser ausgerechnet die homo- und transfeindliche AfD wählt, wurde bereits in mehreren Userkommentaren verwundert angemerkt. Bei einer Online-Umfrage des Magazins "Männer" im Januar hatte die AfD mit 16,6 Prozent sogar den dritten Platz belegt. Teilgenommen hatten dort allerdings nur 692 User, stärkste Parteien wurden ebenfalls Grüne und Linke.

In unserer neuen Wochenumfrage wollen wir von euch wissen: Berichtet queer.de zuviel über die AfD? Die Teilnahme ist leider bislang nur auf der Web-Version, nicht auf der mobilen Seite möglich. (mize)

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Tags: sonntagsfrage, wahlumfrage, parteienpräferenz, onlinevote
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Reaktionen zu "Die Große Koalition kommt bei queer.de-Lesern nur auf 17,5 Prozent"


 29 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
26.09.2016
10:37:48


(0, 12 Votes)

Von Petrillo
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Dass, wer Grün wählt, die Schwarzen an der Macht hält, haben die entsprechenden Wähler wohl noch nicht realisiert?

Es deutet leider sehr viel auf schwarz-grün hin, so dass die Grünen die unrühmliche Rolle der SPD einnehmen werden: Steigbügelhalter für Merkel & Co.

Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren, doch nach -zig Jahren als Grünenwähler musste ich vor einiger Zeit erkennen, dass "die Linke" inzwischen die besseren Vertreter (leider auch nicht alle, aber grundsätzlich...) humaner Werte sind.


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#2
26.09.2016
10:43:12
Via Handy


(+5, 9 Votes)
 
#3
26.09.2016
10:46:37


(+10, 12 Votes)

Von Carsten AC


Immer noch 17,5 Prozent zu viel...

Denn eine Regierung, die nach Bauchgefühl statt nach Fakten und Argumenten regiert, sollte kein Land regieren.

Da braucht die SPD auch gar nicht mit dem Finger auf die Union zu zeigen, denn die Union kann ihre menschenverachtende Politik nur deshalb durchsetzen, weil die SPD es ihr ermöglicht, obwohl es eigentlich eine Mehrheit für die volle Gleichstellung gäbe, wenn die SPD ihr Versprechen von "100% Gleichstellung" halten würde. Dafür wurde die SPD gewählt und das will auch die Mehrheit des Volkes. Aber dennoch zieht die SPD es vor, lieber der Union ihren homophoben Kurs zu ermöglichen.


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#4
26.09.2016
10:59:19


(+8, 10 Votes)

Von Immerhin
Antwort zu Kommentar #1 von Petrillo


Aber immerhin haben die Grünen jetzt schon mehrfach bewiesen, dass sie (im Gegensatz zur SPD) nicht bei Homorechten vor der Union einknicken und das zur Bedingung machen.

Übrigens auch als kleiner Koalitionspartner wie in Hessen (was früher mal einer der konservativsten Landesverbände der CDU war). (queer.de berichtete)

Während die SPD immer behauptet, die Union wäre nicht zu Zugeständnissen zu bringen, beweisen die Grünen regelmßig das Gegenteil. Es geht doch - man muss es nur wollen...

Wenn es also für andere Optionen nicht reicht und die Entscheidung nur zwischen Schwarz-Grün oder nochmal 4 Jahre Große Koalition ist, wieso sollen die Grünen dann nicht mal die Chance bekommen, es zu versuchen? Schlimmer als die Große Koalition kann es dann auch nicht mehr werden und vielleicht beweisen die Grünen dann auch im Bund, dass es eben doch mit Homorechten geht - wenn man nur drauf besteht.

Vielleicht wäre ja Rot-Rot-Grün noch besser. Aber auch wenn im Moment die SPD diesbezüglich Hoffnung macht, werden sie dann doch am Ende wieder die Große Koalition bevorzugen. Das haben sie ja jetzt schon bewiesen, dass sie lieber Große Koalition machen, selbst wenn es eine Mehrheit links der Union gibt (im aktuellen Bundestag hätte Rot-Rot-Grün nämlich auch schon eine Mehrheit).

Eines ist klar:
wer Große Koalition verhindern will, darf nicht die SPD wählen, sondern muss Grüne oder Linkspartei wählen. Was dann am Ende rauskommt und wofür es dann letztlich reicht, werden wir sehen. Aber je stärker Grüne und Linke sind, desto besser sind die Chancen für unsere Gleichstellung - denn von allen anderen Parteien haben wir nichts zu erwarten.

(Und gerade die SPD hat schon mehrfach bewiesen, dass sie vor Wahlen alles verspricht, was Wählerstimmen bringt, dann aber nach Wahlen das genaue Gegenteil tut.)


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#5
26.09.2016
11:07:08
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von Ralle 76


Ich denke die AFD wählen viele wegen der Asylpolitik. Die Homofeindliche Haltung wird da wohl eher nicht berücksichtigt.
Vielleicht ja auch aus Angst vor Übergriffen von Asylanten? Aus meiner Erfahrung heraus sind aber die deutschen selbst feindlich gegenüber uns gestimmt


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#6
26.09.2016
11:10:49


(+3, 9 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012


Die Grünen, wo ja wir Schwulen alle die Taschen voll haben mit Geld. Wir gehören ja alle zu den Besserverdienenden. So jedenfalls die Statistik.
Die Grünen sind nur für die Bonzen da. Da gibts auf dem Parteitag auch Kaviar (aber nur von handgestreichelten Stören). Und mit den Grünen bleibt Merkel und co. wieder mal die nächsten Jahre in der Regierung.

Von der AFD brauchen wir gar nicht erst zu reden. Die gehen gar nicht.

SPD und FDP haben ja bewiesen das sie nur an ihren Machterhalt und ihren Pöstchen interessiert sind. Wenn da ein Stuhl wackelt werden die Papiere für die Gleichstellung drunter geschoben damit er wieder grade steht. Nichts anderes sind wir für die.

Die einzigen die für die kleinen Leute wählbar sind und die voll und ganz hinter der LGBTI steht sind die Linken. Auch wenn sie in manchen Punkten ein bisschen radikal sind, sind sie die Bessere Wahl. Bis jetzt sind die fähigsten und glaubhaftesten Politiker immer von den Linken gekommen.

Warum hat denn die SPD bei der letzen Bundestagswahl nicht mit den Linken Koaliert? Die Stimmen dafür hatten sie ja. Und damals lagen sie ja im Wahlprogramm mit viel mehr Übereinstimmung mit den Linken zusammen. Aber sie wollten ja kein ROT-ROT und dann vielleicht noch Grün dazu. Und warum nicht? Weil die Linken einfach ein bisschen lauter schreien als die SPD. Da legen sie sich lieber mit den Leuten ins Bett mit denen man nicht viel gemeinsam hat.

Schönen Tag noch


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#7
26.09.2016
11:43:24


(+9, 9 Votes)

Von Felix
Antwort zu Kommentar #3 von Carsten AC


Und das schlimmste ist ja, dass die SPD es mit dem Bruch ihres Wahlversprechens nicht nur für diese Legislaturperiode versaut hat, sondern sehr wahrscheinlich für sehr lange Zeit...

Denn in den nächsten Bundestag wird ja leider ziemlich sicher die AfD einziehen. Und auch die FDP (die genauso ein Unions-Schoßhündchen wie die SPD ist) wird es evtl. wieder schaffen.

Dann wird es für sehr lange Zeit keine Mehrheit mehr für die Gleichstellung geben, so wie es im aktuellen Bundestag eigentlich der Fall wäre, wenn die SPD Wort halten würde.

Wer weiß, wann (und ob) sich diese Chance dann überhaupt nochmal ergibt.


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#8
26.09.2016
11:47:40


(+4, 6 Votes)

Von Jasper


Die SPD hat jetzt noch ein knappes Jahr Zeit, ihr Wahlversprechen zu halten.

Dafür ist auch nicht die Zustimmung der Union erforderlich (auch wenn die SPD das gerne so darstellt).

Wenn die SPD das nicht tut, wissen wir endgültig, was von den Versprechen dieser Partei zu halten ist.


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#9
26.09.2016
11:53:52


(-8, 16 Votes)

Von Paulus47


Da wir bekanntlich wissen, dass die Umfragen auf Queer manipuliert sind, ist dieser Artikel für den "Mülleimer".


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#10
26.09.2016
12:07:19


(+5, 5 Votes)

Von myystery


Die Grünen sind wahrscheinlich die einzige Hoffnung, doch noch in absehbarer Zeit gleiche Rechte zu erhalten. Schwulenrechte zählen zum Markenkern der Partei, weswegen deren Priorität dort auch viel höher liegt als bei der SPD.

Dass die AfD vor der CDU liegt, wundert mich auch nicht so sehr. Die AfD gaukelt immerhin manchen Schwulen vor, sie vor dem schwulenfreindlichen Islam zu schützen.

Die CDU dagegen ist am besten vernetzt mit den diskriminierenden Kirchen, neuerdings für ziemlich viel Einwanderung und gegen gleiche Rechte. Ich sehe kein Motiv, das einen Schwulen dazu verleiten sollte, hier seine Stimme zu lassen.

Die Linke sind sicherlich auch eine gute Option, allerdings eben völlig ohne Regierungsoption.


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