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Hamburg Der schwule Hamburger Justizminister Roger Kusch (CDU) hat sich in der Frage der Stiefkindadoption für Homo-Paare gegen CSU-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) gestellt. Die angekündigte bayrische Klage in Karlsruhe gegen das Überarbeitungsgesetz zur Homo-Ehe sei "überraschend", da das Bundesverfassungsgericht bereits entschieden habe, dass eine Angleichung von eingetragenen Lebenspartnerschaften an Ehen nicht gegen die Verfassung verstoße. Das Kindeswohl sei der einzige Maßstab bei der Adoption, sagte Kusch. "Aus Hamburger Sicht kann die Adoption gerade im besonderen Interesse eines Kindes sein. Beispielsweise dann, wenn ein Kind, das sonst nur einen Sorgeberechtigten hätte, einen zweiten hinzugewinnt. In Hamburg braucht sich kein Kind dafür zu schämen, dass es zwei Väter oder zwei Mütter hat", so Kusch, der einst selbst gegen das Überarbeitungsgesetz zur Lebenspartnerschaft im Bundesrat Einspruch erheben wollte, um ein Verlöbnisrecht für Homo-Paare zu verhindern. (nb)



#1 na jaAnonym
#2 dnlnAnonym
  • 21.04.2005, 22:21h
  • @na ja

    Wieso gegen "Homos"?
    Das Gesetz ist ein bissl größer und umfassender und seine Gründe warum er DIESES ADG ablehnt sind andere.
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#3 MarkusAnonym
  • 22.04.2005, 12:48h
  • Kusch will, daß der Diskriminierungstatbestand aufgrund sexueller Identität aus dem ADG rausgenommen wird. Also hat "naja" vollkommen recht mit dem, was er/sie schreibt!
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