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Die deutsche Schwulenbewegung musste bis 1994 für die ersatzlose Streichung des Paragrafen 175 aus dem Strafgesetzbuch kämpfen (Bild: uranus / flickr / by-sa 2.0)

Die Fraktion UFFBASSE in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung will der Opfer der bundesdeutschen Schwulenverfolgung gedenken.

Am Donnerstag berät die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung über einen Antrag der linken Wählervereinigung UFFBASSE, ein "Mahnmal für Verfolgte und Betroffene des Paragrafen 175" zu errichten. Das Projekt solle sowohl aus Sponsorengeldern als auch städtischen Mitteln finanziert werden.

"Wir halten einen solchen Ort, ein solches Mahnmal für notwendig in einer weltoffenen, toleranten und bunten Stadt wie Darmstadt", heißt es in der Begründung des Antrags (PDF). "Dieser Ort soll den mehr als 50.000 geschädigten Personen (ohne die Abertausenden, die wegen des Inhaltes von §175 zur NS-Zeit starben) unseren Respekt und unsere Solidarität zu erweisen." UFFBASSE kritisiert, dass die Nachkriegsopfer bis heute nicht rehabilitiert wurden – und will mit dem Mahnmal ein Zeichen setzen: "Obwohl man von unserer Gesellschaft etwas anderes erwarten sollte, nimmt die Diskriminierung von Minderheiten leider wieder zu."

UFFBASSE ist eine 1993 entstandene linke Wählervereinigung, die seit 2001 im Darmstädter Stadtparlament sitzt. In diesem Jahr erzielte sie mit 7,7 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis. Die Abkürzung steht für "Unabhängige Fraktion Freier Bürger, die für alles Aufrechte, Spontane, Subkulturelle und Eigenwillige steht und zu haben ist". (mize)



#1 Robby69
#2 markusbln11Anonym
  • 27.09.2016, 19:15h

  • Darmstadt weltoffen.

    Gut, dann haben wir eine anregung für die koalitionsvereinbarung rotrotgrün in berlin.

    Berlin weltoffen. Ganz berlin. Von spandau bis hohenschönhausen.
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