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  • 28.09.2016, 10:47h           2      Teilen:   |

Gegen Bevervoerde & Co.

Wiesbaden: Protest gegen Aufmarsch der Homo-Hasser angekündigt

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Ein Protest der Angestellten der Stuttgarter Staatstheater gegen die "Demo für alle", die sich im letzten Jahr vor der Staatsoper versammelt hatte (Bild: Staatsoper Stuttgart)

Ein breites "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt" will am 30. Oktober ein Zeichen gegen die "Demo für alle" setzen.

Wenige Tage, nachdem das homo- und transfeindliche Bündnis "Demo für alle" für den 30. Oktober seinen ersten Protest in Hessen angekündigt hatte, haben u.a. die LGBT-Vereine der Stadt rund um "Warmes Wiesbaden" zu einem Gegenprotest eingeladen.

Das sich formierende "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung" beklagt in der Veranstaltungsankündigung bei Facebook, wie kleine Gruppen in der Debatte um den neuen Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen versuchen, "mit erheblichem Aufwand Ängste zu schüren und Vorurteile zu verbreiten". Nach den Erfahrungen mit der "Demo für alle" in Stuttgart sei damit zu rechnen, dass dort "von einer angeblichen 'Frühsexualisierung' von Kindern, dem Missbrauch von Kinderseelen, Sexualpraktiken in der Schule und ähnlich absurden, aber gezielt formulierten Phantasien gesprochen" werde, um den von der Mehrheit des Landtags getragenen Lehrplan zu diskreditieren und eine "inzwischen alltäglich gelebte und akzeptierte gesellschaftliche Vielfalt als Gefahr darzustellen".

Man lade daher dazu ein, am 30. Oktober "für ein buntes und vielfältiges Hessen zu demonstrieren" und sich in das Bündnis einzubringen. Details der Veranstaltung sollen noch bekannt gegeben werden.

Die "Demo für alle", lange Zeit von CDU-Mitglied Hedwig von Beverfoerde aus dem Berliner Büro der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch aus organisiert, findet es bereits "radikal" und "indoktrinierend", dass Schüler in Hessen über Homo- und Transsexualität aufgeklärt werden sollen (queer.de berichtete). "Dieser Lehrplan muss weg", so die Forderung zur geplanten Kundgebung, zu der inzwischen auch die AfD aufgerufen hat (queer.de berichtete). In Stuttgart hatte die "Demo für alle" mehrfach mehrere tausend Menschen versammelt – in Hannover beließ es das homofeindliche Bündnis bei einer einzigen Kundgebung, nachdem ein großer Gegenprotest der Szene und ihrer Bündnispartner mit ihren Inhalten die mediale Debatte von Anfang an bestimmen konnte (queer.de berichtete). (nb)

Links zum Thema:
» Warmes Wiesbaden bei Facebook
» Webseite Warmes Wiesbaden
Mehr zum Thema:
» Hessen: AfD sorgt sich um "Relativierung" der Heterosexualität im Unterricht (26.09.2016)
» Erste "Demo für alle" in Wiesbaden angekündigt (22.09.2016)
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Tags: demo für alle, hessen, wiesbaden, warmes wiesbaden, bildungsplan, sexualerziehung, schule
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Reaktionen zu "Wiesbaden: Protest gegen Aufmarsch der Homo-Hasser angekündigt"


 2 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
28.09.2016
14:27:15


(+3, 3 Votes)

Von Fredinbkk
Aus Bangkok (Thailand)
Mitglied seit 08.01.2015


die Homohasser organisieren weltweit ,z.B. Busse usw. um ihre Demos so gross wie moeglich zu gestalten...

Waere es nicht eine gute Idee fuer unsere Gegendemos eine Plattform zu schaffen ,welche
die Moeglichkeit anbietet sich zu gemeinsamen
Anfahrten zu besprechen.

So auf die Art "Mitfahrgemeinschaft"

Jeder dem z.B mit dem Auto anreist ,koennte seinen Abfahrtsort (Gegend) angeben .
und dann andre unterwegs aufsammeln ...

Und das bei jeder Demo welche wir unterstuetzen sollen...

Queer.de- Mitfahren zur Demo /Datum/ Zielort/

Dann eine Moeglichkeit fuer entspr.Angebote oder Anfragen...

Das muesste doch machbar sein ..oder seh ich das falsch?


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#2
28.09.2016
17:00:41


(+3, 5 Votes)

Von Schwarz-Braun


>>> Die "Demo für alle", lange Zeit von CDU-Mitglied Hedwig von Beverfoerde aus dem Berliner Büro der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch aus organisiert <<<

Da sieht man wieder mal, wie sehr CDU und AfD bereits hinter den Kulissen zusammenarbeiten.

Über kurz oder lang werden auch Koalitionen zwischen CDU und AfD kein Tabu mehr sein. Zuerst in den Landtagen und irgendwann auch im Bund.

Die geben das noch nicht so offen zu, aber in Wirklichkeit ist das jedem klar. Denn in den meisten Bereichen sind CDU und AfD klar auf einer Linie.


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