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Sieht Beratung als wichtigen Baustein im Kampf gegen rechte Gewalt: Landesjustizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) (Bild: Niedersächsisches Justizministerium)

Bündnis übergibt Justizministerin Niewisch-Lennartz Empfehlung für Schaffung eines landesweiten Beratungsangebots.

In Niedersachsen entsteht ein landesweites Beratungsangebot für Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und homophober Gewalt. Das Angebot ist Teil des "Landesprogramms gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenrechte" und wird vom Landes-Demokratiezentrum fachlich begleitet.

Ein Bündnis verschiedener Verbände hat eine Empfehlung für den Aufbau einer spezifischen Opferberatungsstruktur erarbeitet, die am Mittwoch an Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) übergeben wurde. Die Empfehlung ist konkret auf die Gegebenheiten in Niedersachsen zugeschnitten und umfasst die konkreten Aufgabenfelder der Opferberatung ebenso wie Kriterien zu Umsetzungsstruktur und Ausschreibungsverfahren.

"Angesichts der rasant ansteigenden Zahl rechtsextrem motivierter Gewalttaten ist es wichtiger denn je, Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt bestmöglich zu unterstützen", erklärte Niewisch-Lennartz. "Die Beratung ist neben Prävention und konsequenter Strafverfolgung ein wichtiger Baustein im Kampf gegen rechte Gewalt."

Als nächster Schritt wird im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ein zivilgesellschaftlicher Träger für die landesweite Opferberatung ausgewählt. Der Start der Betroffenenberatung ist für spätestens Anfang nächsten Jahres geplant. Das Programm finanziert sich überwiegend aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben".

Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sind häufig Menschen mit Migrationshintergrund, Obdachlose, Lesben, Schwule und Transsexuelle, aber auch Politiker. Mittlerweile sehen sich auch ehrenamtlich tätige Personen immer stärkeren Anfeindungen und zum Teil auch Angriffen ausgesetzt. (cw/pm)



#1 Robby69Ehemaliges Profil
  • 02.10.2016, 17:23h
  • Beratungsstelle gut und schön. Nur nützt das überhaupt nichts, so lange die Bullen, Gerichte etc. nicht dazu gezwungen werden,
    1. rechtsextremistische Gewalttaten auch als solche zu benennen,
    2. rechtsextremistische Gewalttaten auch als solche in den entsprechenden Statistiken aufzuführen,
    3. die rechten Täter endlich auch mal strafrechtlich für ihre kriminelle Scheiße zu belangen und zu VERURTEILEN,
    4. endlich Nazi-Gegner, Schwule, Ausländer, Juden, Linke etc. vor Nazi-Übergriffen zu schützen und rechte Straftaten nicht nur zu ahnden, sondern zu verhindern,
    und schließlich 5. endlich mal was gegen den massiven, fanatischen Schwulen-Hass in den eigenen Behörden (speziell auch der Polizei und vor allem der Bundespolizei!) zu unternehmen. -

    DA müsste endlich mal was von den Entscheidungsträgern getan werden. - Und zwar nicht nur in Niedersachsen - sondern deutschlandweit. Nur dann kann sich in dieser Hinsicht wirklich was zum Positiven verändern.
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