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Einzelkommentar zu:
Neue AfD-Hetze: Björn Höcke fürchtet sich vor Analverkehr


#29 Alice
  • 02.10.2016, 03:02h
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • 1. In Köln wurde unglücklicher Weise eine vulgäre und provokative Sprache gewählt und die Veranstaltung sollte im Rahmen der Sexualpädagogik an der Hochschule zu Köln stattfinden.
    2. In diesem Fall wurde die Sprache nicht vulgär und provokativ, sondern bewusst neutral, gewählt.
    3. Findet der Workshop im Rahmen der Hirsch-Feld-Tage statt. (Die Intention dieser Tage sollte bekannt sein)
    4. Die Hirschfeldtage 2016 finden in den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt und nicht etwa in NRW/Köln.
    5. Besteht auch im "erzkonservativen Sachsen" (ist es das? erzkonservativ?) durchaus das berechtigte Interesse "auf Risiken und Nebenwirkungen" sowie "die richtige Anwendung" für Interessierte Wissen zu vermitteln
    6. Würde sich die AfD auch in anderen Bundesländern, diese Rosine herausgesucht haben um Stimmung zu machen - wie sie es nebenbei bemerkt bei _jeder_ 'Sache' mit gesellschaftlichem Zündelpotenzial macht.
    7. Kann man nicht in Erwartung von Widerständen durch falsche Rücksicht etwa den Braunen einen roten Teppich auslegen, das hätte auch wenig Sinn, denn dann würden sich die Brandstifter einfach ein anderes zündendes Thema suchen, und ein solches in einer pluralistischen Gesellschaft zu finden dürfte kein Problem sein.

    Fände sich so gar kein Thema, dann erfindet man eins (wie in der jüngsten Vergangenheit leider zu häufig zu sehen, zu hören und zu lesen war:
    Wie wäre es z.B. mit einer angeblichen schwarzfahrenden Asylantengang die Kinder merkwürdig angestarrt haben sollen und dabei leise "und Dein IS-Reich komme" gebetet haben sollen? )
    Zur Inquisition musste nur ein Depp mit dem Finger auf jemand Zeigen und Hexe rufen und zu Protokoll geben wie jene Person im Wald dem Teufel verfallen sei und schon kam der ungebildete und verängstigte Pöbel zusammen und rief "Feurio! Die Hexe brenne!".
    Man muss nur die richtigen Trigger (auch fiktive gehen durch) finden : Analverkehr, Kinderschänder, Asylanten, Islamisierung des Abendlandes, Sexualisierung der Kinder, Verschwulung, Verlust der kulturellen Identität, Überfremdung, Asylanten-Schwemme, Sexuelle (auch angebliche) Belästigung, usf. sind derzeit gängige "No Goes" für viele, und man lässt vorsorglich den Verstand zu Hause, bei Gebrauch könnte der sich ja abnutzen!
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