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Einzelkommentar zu:
Neue AfD-Hetze: Björn Höcke fürchtet sich vor Analverkehr


#49 TheDadProfil
  • 02.10.2016, 23:29hHannover
  • Antwort auf #47 von wiking77
  • ""ich habe niemanden mit niemanden verglichen ... mal wieder der berühmte Blick in die Glaskugel.""..

    Der Vergleich steht nachlesbar im Raum, respektive im Kommentar Nr.#44..
    Ausgesprochen um hier die "Harmlosigkeit" von Leuten zu kolportieren, die sich in ihren politischen Handlungen als Agitatoren, als Faschisten erweisen, und dazu nachweislich erfundene Behauptungen verwenden, was den Tatbestand der Propaganda erfüllt..

    ""Das Gesicht seines politischen Gegner zu einer Fratze zu entstellen ist nicht nur billig, weil man ja dann nicht mehr auf der Sachebene argumentieren braucht, sondern auch gefährlich und zutiefst undemokratisch.""..

    Wer tut das ?
    Wer Herrn Höcke als das beschreibt, wie er sich darstellt, und wie man ihn dann empfinden muß, "entstellt" keinen politischen Gegner zu einer "Fratze", sondern beschreibt seinen Eindruck..

    Das Bild der entstellten "Fratze" nutzt auch Herr Höcke, der in seinen Reden den LGBTTIQ* eine "Gefährlichkeit" unterstellt die längst Wissenschaftlich widerlegt ist, und er nutzt dazu "Argumente" die einer Verschwörungstheorie der "großen Verschwulung der Republik" gleichkommen..
    Mit dem Bild der "Fratze" haben Faschisten nachlesbare Erfahrungen in der Hugenberg-Presse und den Artikeln und Zeitungen eines Julius Streicher..

    Übrigens..
    ""Natürlich hätte ich als Jude (wenn ich einer gewesen wäre) mit Goebbels gesprochen; nicht unbedingt vor einer Horde von SA-Männern oder im Sportpalast ... aber entspannt und unter vier Augen ... und vielleicht hätte man so auch was positives bewirken können.""..

    Man "wäre" kein Jude gewesen..
    Man ist es..
    Doch Deine Aussage kommt hier als "Rat von Außen" um die Ecke, der weder den Einblick in die Situation der jüdischen Bevölkerung betrachtet und beachtet, und offensichtlich von der "romantischen Idee" beseelt ist, man hätte einem Faschisten wie Göring etwas "im privatem" abringen können..
    Mit etwas Kenntnis der Geschichte wüßtest Du, diese "Idee" richtete sich dann an den "Boten", denn mit der "Endlösung" hatte Göring recht wenig zu tun..
    Da gab es andere Verantwortliche, die sich den Prozess-Protokollen von Nürnberg zufolge auch nicht von einem Göring "ins Geschäft" haben reden lassen..
    Aber das nur mal nebenbei..

    Es gibt keinen Grund mit solchen Leuten "auf privater Ebene" zu verkehren..
    Dabei erhält man außer einer Audienz nämlich nichts verwertbares..

    Allein die Idee ist schon absurd, denn sie befördert die Vorstellung, ein Politiker sei "abseits der Politik" ja ganz anders, und abseits seiner populistischen Krachmacherei in der Presse vielleicht "irgendwie zugänglicher"..

    Die Idee dieser "Schauspielerei" von Politikern ist romantischer Unsinn..
    Wer näheres dazu wissen will, lese sich das Interview mit einem Ex-Schüler Herrn Höckes durch :

    www.vice.com/de/read/wir-haben-mit-einem-ehemaligen-schueler
    -ueber-bjoern-hoecke-geredet-277


    Auch interessant..
    Wer in der "AFD" den Ton angibt :

    www.bo.de/nachrichten/nachrichten/radikale-christen-druecken
    -der-afd-ihren-stempel-auf


    ""Was ich damit sagen will, ist, dass es sich lohnt auf möglichst neutralem Boden von Mensch zu Mensch mit seinen Meinungsgegnern zu reden, egal in welchem absonderlichen Lager dieser steht.""..

    Das stimmt..
    Für den Nachbarn, den arabischen Nachbarn und dessen Cousin, den Freund der Schwester, den Kaufmann an der Ecke, und viele andere Leute im Kiez, im Sportverein und sonstwo..

    Das stimmt aber eben nicht für Leute wie Herrn Höcke, Herrn Gauland, Frau von Storch, Frau von Beverfoerde und all die anderen Agitatoren gegen Bildungspläne und eine veränderte Sexualaufklärung..

    Die sind durch "persönliche Gespräche" auch und gerade mit LGBTTIQ*-Menschen nicht für Fakten und Argumente zugänglich..
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