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Redmond US-Softwaregigant Microsoft ist ins Fadenkreuz der Homobewegung geraten. Auf die Beschwerde eines homophoben Priesters habe der Konzern seine Unterstützung für eine Gesetzesvorlage zurückgezogen, die Schwule und Lesben im US-Staat Washington vor Diskriminierung schützen sollte, berichten US-Medien. Pastor Ken Hutcherson von der Antioch Bible Church in Redmond hatte Microsoft-Verantwortlichen mit einem bundesweiten Boykottaufruf gedroht, sollten diese an ihrer Unterstützung festhalten. Nachdem das Aktivistenportal "America Blog" die Story veröffentlichte, wurden auch größere Medien darauf aufmerksam, Aktivisten forderten zum Protest bei der Firma auf. Zu spät: Am Donnerstag scheiterte die ADG-Vorlage im Washington State Senat an einer Stimme. Gegenüber der "New York Times" verteidigte sich der Konzern, man habe schon vor dem Gespräch mit dem Pastor beschlossen, in der Frage neutral zu bleiben. Zudem habe man ja selbst umfassende Antidiskriminierungsregelungen, die auch Schwule und Lesben umfassen. (nb)



#1 mrbAnonym
#2 SebiAnonym
  • 25.04.2005, 12:00h
  • Dass Microsoft zu den größten Unterstützern von Gerorge W. zählt ist ja allseits bekannt.

    Die haben einfach zu viel Macht!
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#3 SandraAnonym
  • 29.04.2005, 09:55h
  • So ein Unsinn! Ein Unternehmen hat bei einer solchen Frage durchaus neutral zu bleiben, was ja jetzt der Fall ist. Jemanden Neutralität anzulasten ist ja besonders schwachsinnig! Bei Microsoft leben und arbeiten einige Transsexuelle, Lesben und Schwule die zumindest in dieser Firma nicht diskriminiert werden. Anders als bei gewissen Pseudo OpenSource Verfechterfirmen.
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#4 SandraAnonym
#5 FloAnonym
  • 29.04.2005, 20:00h
  • @Sandra:

    Wenn MS neutral bliebe, würden sie nicht George W. unterstützen, sondern hielten sich ganz aus der Politik raus!

    Aber wie die meisten großen Konzerne haben auch sie bei der Politik ihre Finger im Spiel.

    Übrigens arbeite ich bei einer "Open-Source-Verfechterfirma" wie Du es nennst und da werden wir auch nicht diskriminiert oder ähnliches. Und im Gegensatz zu MS mischen wir uns nur dann in die Politik ein, wenn es ums konkrete Geschäft geht (z.B. die aktuelle Patentdebatte) und fördern keine Parteien oder Politiker konkret (wie MS es tut), sondern bleiben unabhängig.

    Arbeitest Du bei MS oder wieso versuchst Du Fehler schönzureden?
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