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Eckhard Raabe wirft seiner Kirche im jüngsten "Kommentar zur Woche" vor, sie predige zwar die Liebe, blende aber deren Vielfalt aus (Bild: Screenshot)

Ein Videokommentar auf der Webseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert einen Ritus, mit dem die Kirche den homosexuellen Paaren sagt: Es ist gut so, eure Liebe ist gut so".

Überraschende Töne auf der offiziellen Webseite der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart. In seinem jüngsten Video-"Kommentar zur Woche" fordert der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Eckhard Raabe die Einführung eines kirchlichen Trauritus für lesbische und schwule Paare: "Es fehlt an einem Ritus, mit dem die Kirche den homosexuellen Paaren sagt: Es ist gut so, eure Liebe ist gut so.' Ihr seid ein wichtiger Teil der Kirche."

Anlass für den Kommentar unter der Überschrift "Verbotene Liebe" war die Meldung über zwei ehemalige Ordensschwestern aus Italien, die sich auf einer pastoralen Reise ineinander verliebt und vergangene Woche in der Nähe von Turin eine eingetragene Partnerschaft geschlossen haben (queer.de berichtete).

Raabe wirft der katholischen Kirche in dem Video vor, sie predige zwar die Liebe, blende aber deren Vielfalt aus. Sein Kommentar endet mit den Worten: "Gottes Liebe ist größer als unser menschliches Kleinklein." (cw)

Direktlink | Raabes "Kommentar zur Woche" vom 30. September 2016



#1 ursus
  • 03.10.2016, 16:25h
  • "fordert der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Eckhard Raabe die Einführung eines kirchlichen Trauritus für lesbische und schwule Paare"

    die forderung nach einer trauung kann ich da nicht erkennen, zumindest wird sie nicht direkt formuliert. vermutlich weiß auch raabe, dass er sich ganz so weit dann doch nicht aus dem fenster lehnen sollte. es wird interessant genug sein, zu sehen, in welcher form er für dieses video auf die mütze bekommen wird (denn das wird er, gar kein zweifel).

    ich hoffe, die redaktion bleibt für uns am ball.
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#2 markusbln11Anonym
  • 03.10.2016, 16:28h

  • Bleibt tu hoffen, dass es sich hier nicht um eine versprengte einzelmeinung handelt, sondern diese sich auch Dr. Fürst zu eigen macht.

    Zusammen mit den Kollegen Marx und Schick - zwei offenherzigen seelen!!- könnte er sicher auf der deutschen bischofskonferenz testen, ob noch mehr kirchenlenker für solch einen urchristlichen und zugleich sehr menschlichen ansatz der nächstenliebe innerhalb der katholischen seelsorgerschaft offen sind.

    Mich würde es freuen.
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#3 mikeonlineAnonym
#4 Fox NewsAnonym
#5 Peter GeislerAnonym
  • 04.10.2016, 06:52h
  • "Gottes Liebe ist größer" aber was nützt das wenn zwischen Gott und uns Sündern - aber in Liebe verbundenen Ver-Partnerten - jede Menge Homophober Kleriker stehen die letztlich den Segen erteilen müssten.
    Wir sind seit 42 Jahren "ein Paar" und seit 11Jahren "verpartnert" - bei jeder Messe bekommen wir den Segen, wir hoffen für die jüngeren, dass sie in Zukunft neben der Staatlichen Registrierung auch die Liebe Gottes offiziell in und durch die Kirche bekommen!
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