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  • 04.10.2016, 16:30h           23      Teilen:   |

Angeklagter hielt das Opfer für schwul

Prozess: Mann nach Vergewaltigung mit Spatenstiel gestorben

Artikelbild
Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe (Bild: flickr / Jack Pearce / cc by 2.0)

Ein 27-Jähriger soll in Bayreuth einen Kollegen getötet haben, weil er ihn für schwul hielt. Jetzt wird der Fall vor Gericht verhandelt.

Vor dem Landgericht Bayreuth hat am Dienstag der Mordprozess gegen einen 27-Jährigen begonnen, der laut Staatsanwaltschaft einem Kollegen Anfang Februar in der oberfränkischen Stadt Homosexualität unterstellt und ihn daraufhin brutal getötet hatte. Der Angeklagte, der zum Tatzeitpunkt 26 Jahre alt war, arbeitete mit dem 43 Jahre alten Opfer auf einer Baustelle zusammen, als sich die Tat ereignete.

Der jüngere Mann soll demnach den Kollegen am Nachmittag des Karnevalsdienstags als Homosexuellen beschimpft und ihn mit Fäusten und Gegenständen geschlagen haben. Anschließend habe der Angeklagte sein zu diesen Zeitpunkt wehrloses Opfer mit einem Spatenstiel vergewaltigt, bevor er ihn in eine nahe gelegene unbewohnte Wohnung gebracht haben soll. Das Opfer blutete zu diesem Zeitpunkt schwer und erlag später seinen Verletzungen.

Erst am nächsten Tag wurde die Leiche gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Täter den Tod des älteren Mannes gewollt habe und wusste, dass das Opfer an den Verletzungen sterben würde.

Fortsetzung nach Anzeige


Der mutmaßliche Täter wurde schnell gefasst und zunächst wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Später klagte die Staatsanwaltschaft den Mann jedoch wegen Mordes an.

Am ersten Verhandlungstag wollte der Angeklagte laut BR zunächst keine Angaben zu seiner Person und zur Tat machen. Sein Anwalt wollte sich gegenüber den Medien nicht zu dem Fall äußern. Für den Prozess sind acht Verhandlungstage angesetzt. Sollte der Angeklagte wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. (cw)

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Tags: bayreuth, mord, homophobie
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Reaktionen zu "Prozess: Mann nach Vergewaltigung mit Spatenstiel gestorben"


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
04.10.2016
17:56:12


(+9, 9 Votes)

Von Marek


Hoffentlich wird dieses homophobe Arschloch nie mehr auf die Menschheit losgelassen...


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#2
04.10.2016
18:26:39


(-4, 10 Votes)

Von Na ja
Antwort zu Kommentar #1 von Marek


Im Knast gibt es bestimmt ein paar nette "Hetero"kumpel, die sich sich mal mit dem Arschloch des Arschloches auseinandersetzen werden...


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#3
04.10.2016
19:41:41


(+7, 9 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Na ja


Die "Idee" einen Vergewaltiger und Mörder im Knast einer Vergewaltigung ausgesetzt zu sehen, ist der billig formulierte Rachegedanke der Selbstjustiz, der durch die Strafjustiz abgeschafft ist..

Einem Bruch von Gesetzen einen anderen Bruch nachfolgen zu lassen, denn auch eine Vergewaltigung im Knast ist strafbar (!), löst das Problem nicht, das solche Leute der Gesellschaft bereiten !
Und der Täter im Knast wäre keinen Deut besser, als der Täter hier..

Man kann hier nur hoffen das die Staatsanwaltschaft die "besondere Schwere der Schuld" feststellen läßt, und anschließende Sicherungsverwahrung beantragt, damit der Täter nicht "vorzeitig" nach 15 Jahren entlassen wird..


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#4
04.10.2016
20:04:37


(-1, 7 Votes)

Von Na ja
Antwort zu Kommentar #3 von TheDad


Du hast ohne jeden Zweifel Recht.
Aber die Realität wird so aussehen, wie unten beschrieben.
Und das Mitleid dürfte sich bei Vielen in Grenzen halten.


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#5
04.10.2016
20:19:06


(+8, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Na ja


""Aber die Realität wird so aussehen, wie unten beschrieben.""..

Tatsächlich sieht die Realität in den Knästen anders aus, als sich das viele in ihren, vielleicht sogar Fetisch-gesteuerten, Gedanken vorstellen..

Das KfN hat dazu 2011 eine Befragung in den Niedersächsischen Haftanstalten durchgeführt..
Als Ergebnis kam dabei heraus, das sich tatsächlich viele Gefangene von anderen bedroht sehen, es immer wieder auch zu körperlichen Übergriffen kommt, aber die Anzahl von "unerwünschten sexuellen Kontakten" bis hin zu Vergewaltigungen pro Jahr sehr gering ist..

Zudem stehen Täter wie dieser in der Haft unter "besonderer Beobachtung", erhalten einen "Einzelhaftraum", und werden auch bei sonstigen Aktivitäten überwacht..

Ganz auszuschließen bleiben Übergriffe allerdings nicht..


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#6
04.10.2016
21:27:45


(-1, 5 Votes)

Von GeorgFalkenhagen
Aus Bremen
Mitglied seit 21.05.2010


Und wie wärs mit anschließender Sicherungsverwahrung?

Aber die Rache ist nicht unser Ding. Oder doch? Scheiße, ich denke laut:

Jetzt bekacken sich schon die Heten in ihrem blöden: "Du bist zu fraulich, also schwul" einander hinzurichten, hä? - Na, dann macht mal schön.

Mein Herz bleibt dabei aber immer auf der Seite der Opfer und des Täters sogleich:

WIE KANN MAN NUR SO GROB SEIN, du Schwein von Angayklagtem, dein Opfer war doch wie du! (Staatsanwalt in mir).

Hohes Gericht,

mein Plädoyer: Sicherungsverwahrung unbedingt erforderlich! Dem Gender-Krieg (Papst) unter heterosexuellen "Männern" ist zwingend Einhalt zu gebieten!


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#7
05.10.2016
04:56:58


(-3, 7 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Da kann man eigentlich nur noch hoffen, dass dem im Knast ein saudummer Unfall passiert, bei dem er sich gnädigerweise das Genick brechen könnte.

Ethik und hehre Ideale hin oder her, das lässt sämtliche hirnverschachtelte Hätschelei für Sadisten abklingen und den Terminus um die Würde des Täters gern ignorieren. Veranschaulichung durch Selbsterfahrung wäre ein lehrreiches Strafmaß, gäbe es so eines.

Wenn es zu sowas kommt, weil einer den anderen für schwul hält, da müssen schon arg die Drähte durchgeschmort gewesen sein.


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#8
05.10.2016
09:40:50


(-1, 9 Votes)

Von LoreleyTV


der Täter ist Pole und heißt Adrian O.Er hat auch noch ein Foto des von ihm Getöteten an seinen Arbeitskollegen geschickt.
Ausländer bleiben ganz selten in Deutschland in Sicherungsverwahrung.
Sie werden nach einigen Jahren Haft in ihr Heimatland abgeschoben.
Ich kann nicht verstehen,weshalb man ausländische Mördersleute nicht mit ihrem Namen nennt.
Beate Schäpe ist auch mit ihrem Namen öffentlich gemacht worden.


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#9
05.10.2016
11:23:47


(+2, 10 Votes)

Von Yannick


Das ist Mord.

Wenn jemand einen anderen vorsätzlich so bis zum Tode foltert, ist das eindeutig Mord.

Aber wir sind ja in Deutschland: dann wird wohl wieder was von "schwerer Kindheit", etc. erzählt und dann ist er nach einem Jahr und ein paar Sozialstunden draußen. Das Opfer hatte leider nicht das Glück, dass nach einer gewissen Zeit alles vorbei ist...


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#10
05.10.2016
14:34:08
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Christine


Ich frage mich, wer auf dir Idee kam, "zunächst Haftbefehl wegen Totschlags" zu erlassen. Mit einem Spatenstiel zu Tode vergewaltigt kommt mir jetzt nicht unbedingt wie eine Affekttat vor.


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