Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27204

Die LGBTI-Christen wollen enger zusammenarbeiten, um Diskriminierung in den Kirchen abzubauen (Bild: BookMama / flickr)

Sieben deutsche LGBTI-Organisationen für Christen haben ein gemeinsames Netzwerk gegründet.

Christliche LGBTI-Organisationen aus ganz Deutschland haben gemeinsam den Verein Regenbogenforum gegründet. Das hat am Dienstag die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) bekannt gegeben, die zu den Gründungsmitgliedern gehört.

Dem Forum sind bislang auch die Arbeitsgemeinschaft Schwule Theologie, das Labrystheia Netzwerk lesbischer Theologinnen und theologisch interessierter Lesben, die LesBiSchwulen Gottesdienstgemeinschaften, das Maria und Martha Netzwerk, das Netzwerk katholischer Lesben und die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Lesben und Kirche beigetreten.

Rund 90 Vertreter entsprechender Glaubensgruppen aus ganz Deutschland hatten in Bielefeld über Leitbild und Satzung des neuen Vereins beraten, bevor sie die Gründung besiegelten. "Im Regenbogenforum arbeiten Frauen und Männer, Menschen mit verschiedener sexueller Identität und Orientierung und verschiedener Konfession und Glaubensbekenntnisse gleichberechtigt miteinander", so Paul Raschka vom neu gewählten Vorstand des Forums. Das Forum werde die Gleichberechtigung aller LGBTI-Christinnen und Christen in Kirche und Gesellschaft fördern und einfordern.

Mehr als zwei Jahre lang hatten die Gründungsorganisationen die neue Form der Vernetzung vorbereitet. Die bisherige Zusammenarbeit, etwa bei Kirchentagen, soll damit noch intensiviert werden. "Das Regenbogenforum wird die Ziele der Mitgliedsgruppen in Kirche und Gesellschaft couragiert vertreten", versprach Dr. Anette Delbrück, die ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde. "Dabei werden unsere Gruppen eigenständig bleiben." (pm/cw)



#1 TheDad
  • 04.10.2016, 20:56h
  • Na Klasse..
    Durchorganisierte Verdummbibelung, die sich dann zukünftig auf den Straßenfesten und CSD's breit macht um zu Missionieren, denn die Aussage aller dieser Gruppen des Dachverbandes lautet :
    Ein Leben als Christ und LGBTTIQ* ist möglich..
    Und es lohne sich, sich in den "Kirchen" auch als LGBTTIQ* zu engagieren..

    Es ist unbestreitbar möglich..
    Die Frage lautet hier aber, ob es notwendig ist, sich selbst und seine Umwelt zu belügen ?

    Analog zum nicht geoutetem LGBTTIQ*-Menschen halte ich ein Leben als "Christ" für eine "gelebte Lebenslüge"..

    Die Idee sich als LGBTTIQ* ausgerechnet mit den Verursachern von Diskriminierung und Ausgrenzung gemein zu machen, um diese "von innen heraus" zu verändern, geht am grundsätzlichem Problem der Gleichstellung und Gleichberechtigung vorbei..

    Die "Religionen" sind das Problem, und können damit nicht Teil der Lösung sein !
  • Antworten » | Direktlink »
#2 1234Anonym
  • 04.10.2016, 21:48h
  • Antwort auf #1 von TheDad

  • Es sind niemals die Religionen dss Problem. Es sind die Menschen, die eine Religion benutzen, um ihre eigenen ego-geleiteten oder angstbegründeten Ziele zu erreichen.

    Ein Leben als Christ kann eine Lüge sein. Es kann aber auch ganz authentisch, frei und dem Nächsten liebevoll zugewandt sein. Und so geschieht es auch sehr oft. Aber ohne dass es an die Medien gerät.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TheDad
  • 04.10.2016, 23:50h
  • Antwort auf #2 von 1234
  • ""Es sind niemals die Religionen dss Problem. Es sind die Menschen, die eine Religion benutzen, um ihre eigenen ego-geleiteten oder angstbegründeten Ziele zu erreichen.""..

    Nun ja..
    "Religionen" sind von Menschen erfunden..
    Insoweit muß ich Dir dort Recht geben..

    ""Ein Leben als Christ kann eine Lüge sein. Es kann aber auch ganz authentisch, frei und dem Nächsten liebevoll zugewandt sein. Und so geschieht es auch sehr oft. Aber ohne dass es an die Medien gerät.""..

    Also..
    Man erfindet ein Geistwesen, dazu Regeln, und dann lebt man nach diesen Regeln..
    So weit, so gut..
    In dem Moment wenn diese Regeln von Menschen die sich nicht in dieser "Religionsgemeinschaft" befinden verlangen, nach diesen Regeln zu leben, und sich analog zu den "Gläubigen" zu verhalten, ist es keine "Religion" mehr, sondern eine Diktatur..

    Ich zweifle daher an, das Menschen in einer solchen "monotheistischen Religion" leben können, ohne gegen die Rechte anderer Menschen außerhalb dieser "Religion" zu verstoßen..

    Authentisch in einer erfundenen Sache ?
    So, wie sich ein Schauspieler in seiner Rolle im Theater oder im Film authentisch verhält ?
    Also ist "christlich" zu sein eine Art von Schauspielerei um die "Geborgenheit einer Gemeinschaft" zu erfahren, in einer erfundenen "Religion", die als Grund dafür dient, eine Gemeinschaft zu bilden, weil man sich weigert der Gemeinschaft der man sowieso angehört, nämlich der Gesellschaft, in vergleichbarer Weise anzugehören und zu dienen, und sich durch Engagement nützlich zu machen ?

    Es bleibt eine erfundene Sache, die nur funktioniert, weil die Kleriker sich Strafen ausdenken um Verstöße zu maßregeln, die außerhalb der "Religionen" gar keine Verstöße sind..

    Die Idiotie an der Sache ist die Idee Menschen von einem "Wahrheitsgehalt" einer "Religion" zu "überzeugen", und gleichzeitig Parameter festzulegen, was als Verstoß zu gelten hat..

    "Sünden" sind Taten..
    Es kann also auch keine "Sünde" sein, Schwul zu sein, oder Schwul zu leben..
    Deshalb ist der Ausschluß von LGBTTIQ* dann eine willkürliche Entscheidung der Kleriker, die sie mit dem "Willen" des erfundenen "Gottes" erklären, den dieser ja aber wegen seiner Inexistenz niemals geäußert haben kann..

    Eine weitere Erfindung dient also hier dem Ausschluß von Menschen, denn natürlich wäre die "Religion" nicht "Exklusiv" genug, wenn ihr einfach alle so angehören könnten..

    Du merkst also wie dumm diese Erklärung des "Lebens in der Nächstenliebe" daherkommt ?
  • Antworten » | Direktlink »