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  • 05.10.2016, 13:21h           17      Teilen:   |

LGBT-Journalismus hat seinen Preis

Mit 5 Euro für queer.de gegen "Demo für alle", AfD & Co.


Pennys statt Petry, Kohle statt Kuby, Hunnis statt Höcke: Jede Unterstützung hilft!


Der Wind bläst uns ins Gesicht – nicht nur politisch, auch ökonomisch. Eine starke Homo-Lobby im Netz kann es nur mit deiner Unterstützung geben.

Von Micha Schulze

Die Republik hat sich verändert. Immer offener, häufiger und ätzender wird in Deutschland gegen LGBTI gehetzt, auf der Straße bei den "Demos für alle" und mit der AfD auch in immer mehr Landesparlamenten. Seit Jahren haben wir auf queer.de vor dem rechten Rollback gewarnt, immer wieder aufgeklärt über die neue gefährliche Allianz aus fundamentalistischen Christen, rechtsextremen Eiferern und Dumpfbacken vom Stammtisch. Leider mit wenig Erfolg, zumindest außerhalb unserer Community.

Entmutigen lassen wir uns nicht, denn unsere Arbeit ist heute wichtiger denn je. Doch wir treten auf der Stelle. Während unsere Gegner immer stärker werden, zahlreiche eigene Medien, Netzwerke und gute Verbindungen bis in die Mainstream-Medien besitzen, ist es für uns ein allmonatlicher Kraftakt, die eh schon sehr niedrigen Gehälter und Honorare unserer Mitarbeiter*innen zu finanzieren.

Die Seitenaufrufe von queer.de wachsen kontinuierlich – doch durch den hohen Anteil des mobilen Traffics, Adblocker und sinkende Bannerpreise befinden sich die Werbeerlöse im Sinkflug. In diesem Monat fehlen uns zudem knapp 10.000 Euro aus der jährlichen Onlineausschüttung der VG Wort, weil nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ein Teil der sogenannten Kopierabgaben nach dem Urheberrechtsgesetz nicht mehr an die Verlage fließen darf. Unsere finanzielle Lage ist nicht hoffnungslos, aber ernst.

Eine starke Homo-Lobby im Netz kann es nur mit der freiwilligen Unterstützung der Leser*innen geben. Seit unserem ersten Aufruf im Jahr 2013 haben bereits über 1.000 verschiedene User*innen für das journalistische Angebot von queer.de bezahlt – mit Minizahlungen via Flattr, einmaligen Paypal-Spenden, Überweisungen und Daueraufträgen sowie mit derzeit knapp 300 freiwilligen Abos.

Dafür erneut unseren herzlichen Dank! Diese Menschen haben es ermöglicht, dass queer.de bislang werktags wie am Wochenende aktuell, umfangreich und politisch engagiert berichten konnte. Um unsere Arbeit in der gewohnten Qualität fortzusetzen zu können, brauchen wir jedoch mehr Einnahmen.

Onlinejournalismus gibt es nicht umsonst: Hinter jedem Klick auf queer.de steckt redaktioneller, technischer und organisatorischer Aufwand. Anders als etwa Spiegel Online, Süddeutsche.de (und ab Donnerstag auch FAZ.NET) verzichten wir bewusst auf Bezahlschranken, weil wir uns gerade bei unseren wichtigsten Artikeln eine größtmögliche Reichweite wünschen. Wir verstehen queer.de eben nicht nur als Nachrichtenportal, sondern auch als aufklärerische LGBTI-Stimme, die bis in die Gesamtgesellschaft hinein wirkt. Häufig werden wir zitiert.

Unser Modell des "Freiwilligen Bezahlens" ermöglicht es zudem, dass sämtliche Berichte auch für diejenigen frei zugänglich bleiben, die sich kein Abo leisten können.

Vielleicht bist du nicht mit allem einverstanden, was wir veröffentlichen, bei manchen Themen haben wir zugegebenermaßen auch kein optimales Bild abgegeben, zu oft haben wir auch nach wie vor nur die schwule Brille auf. Aber seit 2003 bietet queer.de mit bislang über 25.000 Artikeln, die im Archiv online sind, eine verlässliche Grundversorgung, die sonst kein Medium leistet. Wir haben Skandale aufgedeckt (Huonder), wichtige Debatten geführt (Umgang mit Hass-Posts) und beobachten unsere Gegner von rechts so genau wie niemand sonst.

Deine Unterstützung für queer.de ist ein Beitrag, sich dem homo- und transfeindlichen Rollback in Deutschland verstärkt und gemeinsam entgegenzustellen. Das Abo per Lastschrift bieten wir schon ab 5 Euro im Jahr an, Betrag und Intervall sind jedoch frei wählbar. Mit einem vielfältigen, seriösen, kritischen und engagierten "Zentralorgan der Homo-Lobby" wollen wir uns auch weiterhin mit Leidenschaft revanchieren!

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Mehr zum Thema:
» Zehn Versprechen an unsere Leser (09.06.2016)
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Tags: abo, freiwilliges bezahlen, homo-lobby, onlinejournalismus
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Reaktionen zu "Mit 5 Euro für queer.de gegen "Demo für alle", AfD & Co."


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
05.10.2016
15:17:19


(+6, 6 Votes)

Von UrsaMajor


Ich zahle ja schon einen kleinen Abo-Betrag (leider habe ich sehr wenig Geld; wenn ich mehr hätte, würde ich sehr gerne locker auch das Fünffache davon zahlen). Nun habe ich Euch gerade nochmal einen kleinen Betrag überwiesen.

Mir ist wichtig, dass Ihr Euere Arbeit weiterhin machen könnt - nichts wäre schlimmer, als wenn die meines Erachtens wichtigste Stimme der Community verstummen müsste.

(Insofern hätte ich bei Euerer aktuellen Umfrage "Wer ist Deutschlands beste Homo-Lobby?" eigentlich gerne für queer.de gevotet, wenn es die Möglichkeit denn gegeben hätte.)

Ich rufe alle User_innen und Leser_innen dazu auf, queer.de ebenfalls zu unterstützen. "Kleinvieh macht auch Mist", und es wäre doch super, wenn die Community zumindest erstmal die fehlenden 10.000 Euro ausgleichen könnte.

Wenn das alles nicht reicht, wäre ich immer noch eher für ein Bezahlmodell als für eine Einschränkung oder Aufgabe Euerer Arbeit.

VIELEN DANK Euch und BITTE weiter so!


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#2
05.10.2016
15:23:27


(+8, 8 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #1 von UrsaMajor


meine bescheidene spende ist unterwegs. wir können auf queer.de nicht verzichten. und mit "vergelt's gott" bezahlt man halt nicht die miete.

danke für eure wertvolle arbeit!


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#3
05.10.2016
16:16:18


(+10, 10 Votes)

Von Jockel


Ich bin großer Fan von Queer.de und finde es super, wie Ihr die LGBTI Fahne hochhaltet. Wir dürfen uns auf keinen Fall klein halten lassen und für unsere Rechte einstehen. Erst recht in Zeiten von AfD und den ganzen anderen Schwachmaten. 10.000 Euro = 10.000 Leser = 1 Euro für jeden! Also mitmachen und spenden! Ein paar Euro hat doch wohl jeder übrig und sollte die wichtige Arbeit von queer.de wert sein.
Ich kann mich glücklich schätzen, mehr als der Durchschnitt monatlich zur Verfügung zu haben und daher gebe ich dann auch mehr. 250 Euro sind unterwegs.
Ganz liebe Grüße und Doppeldaumen hoch!


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#4
05.10.2016
16:18:16


(+5, 5 Votes)

Von MichaelTh
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Dauerauftrag läuft schon seit ein paar Monaten :-)


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#5
05.10.2016
23:35:10
Via Handy


(+8, 8 Votes)

Von EHka


Ich hab einem Spenden-Dauerftrag eingerichtet, weil es sehr wichtig queer.de zu erhalten!

Und ich hab wenig Geld, aber wenn man ehrlich ist kann jeder einen kleinen Betrag Spenden.
Und nicht jeder nagt am Hungertuch.
Man muss immer denken, dass man es auch für einen selbst macht.

Weil überlässt man das Feld den rechten Leuten wird man schneller russische Verhältnis un Deutschland haben als manche es wahrhaben möchten! Und das kann auch ganz schnell wieder in Deutschland passieren. Stichwort Rollback!


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#6
07.10.2016
19:27:04


(+4, 4 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Jockel


Ein Danke von mir, nicht nur Dir, sondern allen Spendern und Abonennten!!!!!!, die uns allen ermöglichen queer.de zu benutzen um zu erfahren, was es auserhalb der "Mainstreamnachrichten" gibt.


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#7
07.10.2016
20:22:52


(+2, 4 Votes)

Von Sebi


Eine Frage an die Redaktion: wie weit ist das technische Redesign?

Gibt es schon einen Zeitplan, wann bei den Umfragen komplett auf Flash verzichtet wird und wann die Kommentare eine Zitatfunktion bekommen, damit Zitate aus dem Artikel oder anderen Kommentaren auf die man sich bezieht, besser kenntlich gemacht werden können?!


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Anm. d. Red.: Der Relaunch ist für November geplant, samt flashfreier Umfrage. Eine spezielle Zitierfunktion ist zunächst nicht vorgesehen, wir schauen uns aber gerne einmal Beispiele an.

 
#8
08.10.2016
14:21:12


(+4, 4 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #7 von Sebi


Zunächst mal vielen Dank an die Redaktion für die Antwort. Da bin ich mal gespannt auf den Relaunch, aber der wird schon toll werden... Und dass man endlich auf das träge, instabile und unsichere Flash verzichtet, finde ich super.

Zur Zitatfunktion:
Natürlich kann man auch wie bisher Zitate durch Anführungszeichen oder andere Zeichen kenntlich machen. Aber gerade bei längeren Zitaten oder auch, wenn man sich auf mehrere Zitate bezieht, also Zitate und eigene Antworten sich mehrfach abwechseln, wird das schnell unübersichtlich.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Zitatfunktion. Von vielen Foren und Kommentarseiten im Internet kenne ich es so, dass man das Zitat ein wenig einrückt und in so eine leicht dunklere oder hellere Box packt. Manchmal auch noch mit kursivem oder etwas kleinerem Text. Das finde ich eigentlich sehr übersichtlich.

Manche Foren/Kommentarseiten sind da sehr sophisticated und da sind dann auch noch die ursprünglichen Poster erwähnt. Das verkompliziert aber auch die Nutzung, weil man immer die Funktion selbst nutzen muss. Besser finde ich persönlich es, wenn man einfach beliebige Textstücke in diese Zitatfunktion setzen kann. Eine meiner Meinung nach schöne Realisierung findet sich im Firefox-Blog von Sören Hentzschnel. In diesem Blogbeitrag kann man das in den Kommentaren ganz unten ziemlich gut erkennen:

Link zu www.soeren-hentzschel.at

Und die Nutzung ist kinderleicht. Entweder klickt man auf die Zitatfunktion und dann öffnet sich die oben beschriebene Box, in der man den kopierten Text einfach einfügt. Oder man fügt das Zitat ganz normal in seinen Kommentar ein (wie man es auch bisher bei queer.de machen würde), markiert dann das Zitat und drückt dann den Zitat-Knopf und dann kommt die Zitatbox drumherum.

So ist es ganz einfach realisiert (per Copy-and-Paste ist einfacher nutzbar als all die komplexeren Funktionen in manchen Foren) und erfüllt vollkommen seinen Zweck.

In diesem Blog gibt es zusätzlich auch noch die Möglichkeit, Text fett, kursiv oder unterstrichen zu machen. Auch das fände ich manchmal für Kommentare sinnvoll. Aber am wichtigsten wäre mir die Zitatfunktion, weil die wirklich deutlich mehr Übersicht reinbringt. Das würde mir schon genügen.


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#9
08.10.2016
14:29:03


(+5, 5 Votes)

Von UrsaMajor
Antwort zu Kommentar #7 von Sebi


Also ich bräuchte gar kein technisches Redesign.

Ich hoffe, Ihr müsst dafür nicht allzu viel Geld ausgeben - mir sind die Inhalte wesentlich wichtiger als eine supermoderne Form

(außerdem ist ohnehin nicht alles, was neuer ist, automatisch auch besser).


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#10
08.10.2016
14:40:19


(+4, 4 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #9 von UrsaMajor


Da stimme ich Dir natürlich zu, dass die Inhalte das wichtigste sind. Und es ist ja auch nicht so, dass der aktuelle Zustand miserabel wäre. Aber es gibt halt dennoch ein paar Stellschrauben, wo man durchaus etwas verbessern kann (gerade auch im Hinblick auf immer wichtiger werdendes Responsive-Design für verschiedenste Endgeräte). Und ich freue mich auf jeden Fall auf den Relaunch.

Und man sollte auch nicht vergessen, dass zwar die Inhalte das Wichtigste sind, dass aber die Präsentation durchaus auch wichtig ist. Das habe ich zum ersten mal gemerkt, als mir im Studium ein altes Lehrbuch in die Hände fiel, das komplett mit der Schreibmaschine getippt war. Die Inhalte waren super, aber es war ein Graus zu lesen. Und ich habe nach ein paar Seiten aufgehört. Und ein professionell gesetztes Lehrbuch war gleich viel angenehmer zu lesen und dadurch habe ich die Inhalte überhaupt erst wahrgenommen. Heute, wo ich mich ein wenig mit Layout, Typographie, visuellem Design, etc. auskenne, weiß ich natürlich auch, warum das so war.

Fazit:
Ja, die Inhalte sind das wichtigste und ohne gute Inhalte bringt das schönste Design nichts, aber umgekehrt können Inhalte durch ein gutes Design leichter konsumierbar oder überhaupt erst zugänglich werden. Und es gilt auch, dass man selbst die besten Inhalte durch ein schlechtes Design ruinieren kann. (Was bei queer.de nicht der Fall ist, sondern generell gesprochen.)

Jeder, der sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt, weiß, dass gute Inhalte und gutes Design Hand in Hand gehen. Und deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den Relaunch von queer.de und freue mich, dass dieses Projekt das in liebevoller Kleinarbeit und bei klammen Finanzen umsetzt (was nur ein weiterer Grund zum Spenden ist).


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