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"One Million Moms"

Homo-Hasser gehen auf H&M los


Für die "One Million Moms" sind offenbar alle kurzhaarigen Frauen wie Fatima Pinto transsexuell… (Bild: H&M)

Fundamentalistische Aktivisten beschweren sich über einen Werbespot des Klamottenladens, in dem sie fälschlicherweise eine Transsexuelle vermuten.

Die amerikanische Aktionsgruppe "One Million Moms" – die immer wieder zum Boykott von Unternehmen aufruft, die angeblich die "Gay Agenda" fördern – hat den schwedischen Konzern H&M zum neuen Feindbild erkoren. Grund ist der vergangenen Monat in den USA veröffentlichte Werbefilm "She's a Lady". Dieser beinhalte, so erregen sich die Fundamentalisten, "was aussieht wie ein Mann, der sich als Frau anzieht, eine Frau mit knapper Unterwäsche und am Ende zwei Teenangerinnen, die sich unter Wasser küssen."

Allerdings ist den Homo-Hassern ein Fehler unterlaufen: Bei dem angeblichen Mann, der sich wie eine Frau kleidet, handelt es sich um die cissexuelle Boxerin Fatima Pinto aus Norwegen. Die Identität der Frau war kein Geheimnis, da bereits vor einem Monat viele Modeseiten wie etwa elle.com über Details des Spots berichtet hatten.

Direktlink | Der von den "Moms" beanstandete Werbespot

Homophobe Aktivisten: H&M verwirrt Kinder

"One Million Moms" forderte seine Mitglieder auf, sich über die Werbung zu beschweren, weil sie "unangemessen und unnötig ist, gerade weil die Zielgruppe von H&M Teenager sind". Ferner empörten sich die Aktivisten: "Das H&M-Marketingteam mag gedacht haben, dass diese Art von Werbung politisch korrekt ist, aber sie ist nicht nur widerlich und verwirrt Kinder, sondern fördert auch die LGBT-Agenda."

Die Aktionsgruppe "One Million Moms" wird von der homophoben "American Family Association" gesteuert, die insbesondere gegen LGBTI-Rechte kämpft. Ihre Begründung: Die Bibel sage deutlich, "dass Homosexualität unnatürlich und sündhaft" sei. Die Organisation besitzt unter anderem mehr als 200 Radiostationen in den USA und wird von der Bürgerrechtsorganisation Southern Poverty Law Center seit 2010 als Hassgruppe geführt.

"One Million Moms" hatte Anfang des Jahres auch gegen die neue Sitcom "The Real O'Neals" protestiert, die vom schwulen LGBTI-Aktivisten Dan Savage entwickelt worden war (queer.de berichtete). Trotz des Protest bestellte der ausstrahlende Sender ABC eine zweite Staffel der Serie, die kommende Woche anlaufen wird. (dk)



#1 LachnummerAnonym
  • 05.10.2016, 16:54h
  • Jetzt gehen die "One Million Moms" (die sich übrigens nur so nennen und in Wirklichkeit nur ein paar Hundert Frauen sind, die nicht mal alle Mütter sind) sogar schon auf Frauen los, deren Busen sie zu klein finden.

    Das zeigt nur, wie lächerlich diese Leute sind und dass die immer mehr dem Wahn verfallen...
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#2 LinusAnonym
  • 05.10.2016, 16:58h
  • H&M wird hoffentlich wissen, dass LGBT den viel grö0ßeren Anteil an ihren Kunden ausmachen, als diese Minderheit ewiggestriger Fanatiker.
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#3 Natalie SAnonym
  • 05.10.2016, 18:04h
  • Bei 0.59 ist das nicht Hari Nef mit dem Regenschirm? Dann wäre tatsächlich eine transsexuelle Frau in dem Spot. Nur halt jemand anders, als die OMM vermuteten.
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#4 MatthiasGehProfil
#5 Komischer VogelAnonym
  • 05.10.2016, 21:17h

  • ich würd gern mit nem Bier und Knabberzeug dabei zusehn wenn ein homophober/tranzphober Schlauberger(in) bei einer Profiboxerin sich drüber mokiert das sie ihm/ihr nicht feminin genug für seine/ihre Kinder ist...
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#6 markusbln11Anonym
  • 05.10.2016, 21:56h

  • Dann gehe ich wieder öfters bei h&m shoppen, insbesondere wenn neben einer trans auch andere lgbt 10% der werbung stellen.

    Wollen wir doch gleichberechtigt vertreten sein.
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#7 MMMMAnonym
#8 RadioheadAnonym
#9 Alice
#10 AufgemerktAnonym