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Neue Zahlen zur Selbsteinschätzung der sexuellen Orientierung

Britische Statistikbehörde: Die LGB-Bevölkerung wächst


Jüngere Briten beschreiben sich viel eher als schwul, lesbisch oder bisexuell als die Älteren (Bild: ONS)

Immer mehr junge Briten identifizieren sich als schwul, lesbisch oder bisexuell. Bei den unter 24-Jährigen stieg ihr Anteil binnen eines Jahres um einen halben Prozentpunkt.

Das britische "Office for National Statistics" hat in am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung im Königreich binnen eines Jahres einen starken Anstieg der LGB-Bevölkerung unter jungen Menschen gemessen. Demnach identifizierten sich 2015 insgesamt 3,3 Prozent der 16- bis 24-Jährigen in Großbritannien als schwul, lesbisch oder bisexuell. 2014 waren es noch 2,8 Prozent.

Bei allen Altersgruppen stieg die Zahl der LGB-Bevölkerung von 1,6 auf 1,7 Prozent an. 93,7 Prozent identifizierten sich als heterosexuell – die restlichen Befragten beschrieben ihre sexuelle Orientierung als "anders" oder machten keine Angaben. Den geringsten LGB-Anteil gab es bei den über 65-Jährigen – er lag in dieser Gruppe unverändert bei 0,6 Prozent.

Mehr Männer (2,0 Prozent) als Frauen (1,5 Prozent) bezeichneten sich als lesbisch, schwul oder bisexuell, unter Frauen ist der Bi-Anteil erheblich größer. Als schwul identifizierten sich 1,6 Prozent der Männer, als lesbisch nur 0,7 Prozent der Frauen.

Die Untersuchung zeigt, dass der Anteil von Personen, die sich offen als nicht heterosexuell identifizieren, auch von der beruflichen Stellung abhängt: Während sich 2,2 Prozent der Fach- und Führungskräfte als schwul, lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sind es bei mittleren Angestellten oder Arbeitern nur 1,6 Prozent.

Der Anstieg der LGB-Anteils ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Zahl von Bisexuellen zurückzuführen. Eine ähnliche Entwicklung wurde auch in einer im Juni veröffentlichten US-Studie beobachtet. Demnach stieg im letzten Vierteljahrhundert die Zahl der offen Bisexuellen in der US-Bevölkerung rasant an (queer.de berichtete).

Für die Bevölkerungserhebung werden jedes Jahr rund 320.000 Menschen von der britischen Statistikbehörde befragt. (dk)



#1 ursus
  • 05.10.2016, 16:16h
  • sehr schön, da zeigen doch unsere perversen frühsexualisierung-zwangsprogramme erste erfolge. mit den verbesserten hormonzugaben im trinkwasser und der zunehmenden unterwanderung aller regierungen rückt unsere weltherrschaft immer näher. #läuft
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#2 Homonklin44Profil
  • 05.10.2016, 23:19hTauroa Point
  • Liegt vielleicht daran, dass sich in einer aufgeklärteren Gesellschaft immer mehr Leute zu offenen Lebensstilen durch wagen. Bzw. die Eigenschaft, anders zu empfinden, nicht mehr so stark unter Stigmatisierung zu leiden hat.

    Alles in allem eine schöne Entwicklung, solange jedem Menschen freigestellt bleibt,ob und wie weit er das preis gibt.

    Vermutlich sind das noch einige % mehr, aber viele behalten's eben auch für sich, oder es stellt keine besonders bedeutende Lebensfacette dar, für wen ihr Herz wie herum schlägt.
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