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Stellten den Runden Tisch am Dienstag der Presse vor (v.l.n.r.): Bürgermeister Wolfgang Erichson, Danijel Cubelic von schwarzweiss e.V., Grace Proch von der Initiative Identität & Geschlechtlichkeit und Christian Scholl vom Amt für Chancengleichheit (Bild: Rothe)

Bürgermeister Wolfgang Erichson hat in der kommenden Woche etwa 15 Initiativen ins Rathaus eingeladen.

Um aktiver gegen Homo- und Transfeindlichkeit vorzugehen, hat die Stadt Heidelberg den "Runden Tisch Sexuelle Vielfalt" initiiert. Vertreter von rund 15 Vereinen, Gruppen und Initiativen werden erstmals am 11. Oktober unter der Leitung des schwulen Bürgermeisters Wolfgang Erichson (Grüne) nicht-öffentlich im Heidelberger Rathaus tagen.

Das Datum ist bewusst gewählt: Seit 1988 wird jedes Jahr am 11. Oktober der Coming-out-Tag begangen. Das städtische Amt für Chancengleichheit organisiert und unterstützt die Vernetzung der queeren Gruppen, Initiativen und Vereine aus Heidelberg und der Metropolregion.

"Das Entscheidende ist, dass die Stadt keine Vorgaben zu den Themen macht, mit denen der Runde Tisch sich befasst. Die Inhalte entwickelt die Community selbst", erklärte Erichson am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Wichtig ist, dass sich Stadtgesellschaft und Politik öffentlich dazu bekennen, dass sexuelle Vielfalt in Heidelberg nicht nur toleriert, sondern akzeptiert wird."

Nach dem Vorbild anderer Kommunen wie München, Dortmund oder Mannheim soll der "Runde Tisch Sexuelle Vielfalt" langfristig ein stärkeres Bewusstsein für die Belange von LGBTI-Menschen schaffen. Zudem sollen der Austausch und die Vernetzung von Ehrenamtlichen, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik verbessert werden.

Der Heidelberger Gemeinderat hatte im Juli der Einrichtung zugestimmt. Der Runde Tisch ist eines von über 100 Projekten des Aktionsplans "Offen für Vielfalt und Chancengleichheit – Ansporn für alle". (cw/pm)