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  • 07.10.2016, 06:35h           5      Teilen:   |

Wegen "Matthew" auf November verschoben

Orlando: Hurrikan stoppt Umzug der "teuflischen Sodomiten"

Artikelbild
An der Bewerbung des Prides hatte sich auch die Stadt beteiligt, hier mit Plakaten am Rathaus (Bild: thecitybeautiful / instagram)

Der Gay Pride am Samstag sollte ganz im Zeichen des "Pulse"-Attentats stehen und so groß werden wie nie – neben dem Wirbelsturm stieß er auf religiösen Hass.

Er sollte der erste große Schritt zur Normalisierung, zur Erholung werden in Orlando nach dem großen Schock des Attentats auf den LGBT-Club "Pulse" im Juni, bei dem ein mutmaßlich islamistisch motivierter Attentäter 49 Menschen erschossen hatte. Doch der für Samstag geplante Pride musste am Donnerstag von den Veranstaltern abgesagt werden – mit dem Hurrikan "Matthew" rollt auf die Südostküste der USA und speziell Florida eine eigene Katastrophe zu.

In der Nacht zum Freitag (Ortszeit) soll der Hurrikan der zweitstärksten Kategorie 4 auf Land treffen, nachdem er zuvor in der Karibik gewüstet und vor allem in Haiti über 100 Menschen das Leben gekostet hatte. Florida hat bereits am Donnerstag den Notstand erklärt, rund zwei Millionen Menschen evakuiert oder mit einer Ausgangssperre belegt und rechnet mit dem schlimmsten Hurrikan seit "Andrew", der vor 24 Jahren 65 Tote gefordert hatte.

"Der Region drohen weitflächige Stromausfälle, blockierte Straßen und eine hohe Nachfrage nach den Diensten von Polizei und Feuerwehr", so die Veranstalter von "Come out with pride". Zwar seien die Wetteraussichten für Samstag gut, aber die Lage zuvor könnte eine Vorbereitung des Fests erheblich beeinflussen. Auch sei damit zu rechnen, dass viele Teilnehmer und Künstler nicht anreisen könnten.

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Ein CSD im Schatten des Attentats

Bereits zuvor hatten die Veranstalter die Eröffnungsparty am Donnerstag und ein Straßenfest am Freitag abgesagt. Alle Events sollen zu einem später bekannt gegebenen Termin im November nachgeholt werden – mit Durchschnittstemperaturen von 20 Grad tagsüber und 14 Grad nachts ist das Klima dann nur ein wenig kühler als im Oktober.

Zuvor hatte man mit dem größten CSD in der Geschichte der Stadt gerechnet, viele Menschen aus dem ganzen Land wollten aus Solidarität mit den "Pulse"-Opfern anreisen. Die Parade sollte von einem "Pulse"-Wagen mit Mitarbeitern des Clubs, Angehörigen der Toten sowie Überlebenden des Massakers angeführt werden, gefolgt von Ersthelfern und Angehörigen von Polizei und Feuerwehr.

Derweil geht auch der Hass weiter: Einen Tag vor der Absage des CSD schrieb der christlich-fundamentalistische Aktivist Andrew Bieszad, Gott habe den Hurrikan geschickt, um den Umzug der "teuflischen Sodomiten" zu stoppen. (nb)

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Tags: pulse, orlando, florida, hurrikan, csd
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Reaktionen zu "Orlando: Hurrikan stoppt Umzug der "teuflischen Sodomiten""


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
07.10.2016
09:33:31


(+11, 11 Votes)

Von Peer


Hoffentlich ist das nur verschoben...


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#2
07.10.2016
10:31:41


(+15, 15 Votes)

Von Linus


Dass die Homohasser selbst nach dem Attentat eine Naturkatastrophe, die Menschenleben und deren Hab und Gut gefährdet, für ihre Zwecke ausschlachtet, beweist deren grenzenlose Perversität und dass die für ihre Interessen über Leichen gehen - im wahrsten Sinne des Wortes.


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#3
07.10.2016
13:57:48


(+10, 12 Votes)

Von LGBTI-Rights


Es wäre wünschenswert, wenn Hurrikan Matthew die Homohasser gleich mit wegfegen würde, dann gibt es ein Problem weniger!


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#4
07.10.2016
15:38:42


(+9, 11 Votes)

Von der-ich


bei solchen aussagen der Religioten wünsch ich mir das deren Kirche vom Sturm komplett zerstört wird !!!

Ich werde zum Spaghettimonster beten und ihn bitten das zu erledigen ....


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#5
07.10.2016
19:43:46


(+7, 7 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"Gott habe den Hurrikan geschickt, um den Umzug der "teuflischen Sodomiten" zu stoppen."

Dämlicher und voller Hass gehts nicht!!!


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