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Sia bei einem Auftritt in einer britischen Talkshow (Bild: BBC)

Die australische Sängerin erhöht den Druck auf ihre Regierung, endlich Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichzustellen.

Superstar Sia unterstützt die Kampagne "Say 'I Do' Down Under", die die rasche Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare in Australien fordert. Auf Facebook schrieb die 40-Jährige aus Adelaide am Mittwoch: "Team Sia unterstützt die Gleichbehandlung im Ehe-Recht. Sagt 'I Do' Down Under."

Dazu veröffentlichte sie ein Bild mit mehreren Mitgliedern ihres Teams, die T-Shirts der Kampagne tragen und Werbeschilder zeigen. Unter ihnen ist auch die 13-jährige Tänzerin Maddie Ziegler, die in einem vergangenen Monat veröffentlichten Sia-Musikvideo auftrat, das der Opfer des Terror-Anschlages auf den LGBT-Club Pulse in Orlando gedachte (queer.de berichtete).

Auch Margot Robbie und Dolly Parton unterstützten Kampagne

Die Initiative "Say 'I Do' Down Under" war vergangenes Wochenende vom britischen Schauspieler Joshua Sasse ins Leben gerufen worden, dem Verlobten von Sängerin Kylie Minogue. Die beiden Stars kündigten erst am Donnerstag an, dass sie erst heiraten werden, wenn das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben gefallen ist (queer.de berichtete). Die Kampagne wird unter anderem von der australischen Schauspielerin Margot Robbie ("Suicide Squad") und der amerikanischen Countrysängerin Dolly Parton unterstützt.

Sia, die bei Live-Auftritten ihr Gesicht hinter einer großen Perücke versteckt, hatte in der Vergangenheit darüber gesprochen, wie sie mit ihrer eigenen Sexualität experimentiere: "Das ist so neu für mich. Das ist wie wenn man in eine Bücherei geht und ein neues Bücher-Genre entdeckt, von dem man vorher nicht wusste, dass es existiert", sagte sie 2008 gegenüber dem Magazin "After Ellen".

In Australien wird derzeit heftig über die Ehe für alle debattiert: Der konservative Premierminister Malcolm Turnbull will einen Volksentscheid über die Öffnung der Ehe abhalten, während die größte Oppositionspartei, die Labor Party, die Ehe-Öffnung sofort parlamentarisch beschließen lassen will. Auch LGBTI-Aktivisten fordern, dass das Parlament die Ehe sofort öffnet, weil der umgerechnet 125 Millionen Euro teure, nicht bindende Volksentscheid nur eine Hinhaltetaktik sei und zu einer Radikalisierung unter Homo-Gegnern führen werde, die sich in LGBTI-feindlicher Gewalt entladen könnte. Laut Umfragen sprechen sich mehr als 60 Prozent der Australier für die Gleichbehandlung im Ehe-Recht aus. (dk)



#1 Carsten ACAnonym
  • 07.10.2016, 12:15h
  • Ich kenne Sia zwar nicht, aber toll, dass auch sie sich anschließt und die Eheöffnung in ihrer Heimat fordert.

    Gerade Promis haben aufgrund ihrer Bekanntheit eine enorme Multiplikatorwirkung und können sehr viel erreichen.
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#2 johannes90Anonym
#3 JOhohoAnonym