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Auf Treffen von LGBT-Wohltätigkeitsorganisation

"Grey's Anatomy"-Star Sara Ramírez outet sich als bisexuell


Dr. Callie Torres führt seit 2005 in einem fiktiven Krankenhaus in Seattle Operationen durch (Bild: ABC)

  • 10. Oktober 2016, 17:52h, noch kein Kommentar

Die Schauspielerin, die als Fernsehärztin Dr. Callie Torres seit einem Jahrzehnt Patienten und Zuschauer glücklich macht, steht auf Männlein und Weiblein.

Sara Ramírez hat am Samstag bei einem Treffen des "True Colors Fund", der sich für obdachlose LGBT-Jugendliche einsetzt, erstmals öffentlich über ihre Bisexualität gesprochen. Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin hielt auf der Veranstaltung eine Rede, in der sie erzählte, warum sie sich für die von Sängerin Cyndi Lauper gegründete Wohltätigkeitsorganisation einsetzt.

Die 41-Jährige sagte, dass viele Jugendliche obdachlos werden würden, weil sie einer bestimmten sozialen Klasse, Rasse, Religion, sexuellen Orientierung oder Geschlechtidentität angehörten. "Wegen den vielen Überkreuzungen in meinem Leben – als multiethnische Frau, als dunkelhäutige Frau, als queere Person, als Bisexuelle, als mexikanisch-irische Amerikanerin, als Immigrantin, die von Familien aufgezogen wurde, die tief im Katholizismus verwurzelt sind, […] interessiere ich mich sehr für Projekte, die erlauben, die Stimmen der Jugend zu hören, und die Jugendlichen dabei helfen können, ihre komplexen Biografien in Einklang zu bringen", so die in Mexiko geborene Schauspielerin.

Ramírez, die seit 2012 mit dem Wirtschaftsanalytiker Ryan DeBolt verheiratet ist, wurde als Dr. Callie Torres in "Grey's Anatomie" bekannt. Seit 2005 hat sie in bereits mehr als 230 Folgen der Krankenhausserie mitgespielt. Die Serie hatte vor zehn Jahren für Kontroversen gesorgt, weil Schauspieler Isiah Washington seinen Schauspieler-Kollegen T.R. Knight kurz nach dessen Coming-out homophob beleidigt haben soll (queer.de berichtete). Washington wurde kurze Zeit später aus der Serie herausgeschrieben. Seiner Karriere hat die homophobe Attacke aber offenbar nicht geschadet: So ist er regelmäßig im TV-Teeniedrama "The 100" zu sehen. (cw)