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Es herrscht wieder eitel Sonnenschein in Berlin (Bild: oulsn / flickr)

Die Berliner Aids-Hilfe ist wieder Mitglied des CSD e.V., aus dem sie vor gut zwei Jahren im Streit ausgetreten war.

Bei der Mitgliederversammlung der Berliner Aids-Hilfe e.V. wurden am Sonntag die bisherigen Vorstandsmitglieder Zehra Can, Ralph Ehrlich, Heiko Großer und Ines Lehmann in ihrem Ehrenamt bestätigt. Dem neu gewählten Vorstand wurde sogleich die Aufgabe übertragen, dem Berliner CSD e.V. beizutreten. Die Differenzen der Vergangenheit seien allesamt überwunden, "so dass sich der Verein auf eine neue partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Berliner CSD e.V. freut", teilte die Berliner Aids-Hilfe mit.

Der Mitgliedsantrag sei dem Berliner CSD e.V. am Montag zugeleitet worden. Die Aufnahme der Berliner Aids-Hilfe sei bereits einen Tag später bei der regulären Sitzung des CSD-Vereins erfolgt.

Die Aids-Hilfe war im Streit um die Umbenennung des Hauptstadt-Prides in "Stonewall" im April 2014 aus dem CSD-Verein ausgetreten (queer.de berichtete). Damals gab es in der Berliner Community einen heftigen Richtungsstreit, bei dem unter anderem die angebliche Kommerzialisierung des Events kritisiert wurde (queer.de berichtete). Der CSD-Verein lenkte im Mai schließlich ein und zog die Umbenennung zurück (queer.de berichtete). Trotzdem gab es in jenem Jahr mit dem Ur-CSD, einem Aktionsbündnis-CSD und dem Kreuzberger CSD erstmals drei Pride-Paraden in der Hauptstadt – die meisten Besucher hatte mit großem Abstand die Parade des Berliner CSD e.V. (queer.de berichtete). (cw)