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LGBTI-Flüchtlinge haben in Sachsen künftig eine Anlaufstelle (Bild: flickr / Johnathan Nightingale / by 2.0)

  • 13. Oktober 2016, 15:37h
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    Dresden

Der Freistaat möchte schwule, lesbische, bisexuelle oder trangeschlechtliche Geflüchtete in Zukunft besser unterstützen.

Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) hat am Donnerstag in Dresden ein landesweites Hilfsangebot für homosexuelle und transgeschlechtliche Flüchtlinge vorgestellt, das der Freistaat in den letzten Monaten aufgebaut hat. Das "Netzwerk für queere Refugees" organisiert etwa Beratungen für Geflüchtete, beispielsweise bei Behördengängen. Außerdem hilft es LGBTI-Flüchtlingen, denen in Unterkünften Gewalt droht, in eine Schutzwohnung umzuziehen. Das Projekt wird vom Freistaat mit rund 190.000 Euro gefördert.

Der Lesben- und Schwulenverband lobte das Projekt: "Haltung zeigen, das ist die richtige Antwort auf die erschreckenden Fälle von rassistischer und homo- und transphober Gewalt und Anfeindungen", erklärte Tom Haus, ein Sprecher des LSVD Sachsen.

Sachsen ist das zweite Bundesland, das eine Koordinierungsstelle für LGBTI-Asylsuchende etabliert hat. Im letzten Monat hatte Niedersachsen bereits eine entsprechende Stelle eröffnet (queer.de berichtete). (pm/cw)