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Der Hamburger SPD-Politiker Johannes Kahrs ist seit 1998 stets direkt gewähltes Mitglied des Bundestages (Bild: Frank P. Wartenberg)

Der Beauftragte der SPD-Fraktion für die Belange von Schwulen und Lesben tritt erneut in Hamburg-Mitte an.

Die SPD in Hamburg-Mitte hat den schwulen Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs erneut als Direktkandidaten für die Wahl im kommenden Jahr aufgestellt. Der 53-Jährige erhielt am Freitag 57 von 67 abgegebenen Stimmen.

"Ich freue mich über dieses Ergebnis und die Chance, weiterhin den schönsten und spannendsten Wahkreis im Herzens Hamburgs zu vertreten", erklärte Kahrs nach der Nominierung. Der SPD-Politiker vertritt den Wahlkris bereits seit 1998 im Deutschen Bundestag, dabei wurde er stets direkt gewählt. Im Jahr 2013 erhielt er 39,2 Prozent und lag damit elf Punkte vor dem CDU-Kandidaten auf dem zweiten Platz.

Johannes Kahrs ist haushaltspolitischer Sprecher und Beauftragter der SPD-Fraktion für die Belange von Schwulen und Lesben. Er ist darüber hinaus Mitglied des Ältestenrates und Sprecher des konservativen "Seeheimer Kreises" der Sozialdemokraten.

Im vergangenen Monat sorgte Kahrs für Negativschlagzeilen, weil er eine junge Teilnehmerin einer Berlin-Fahrt auf Twitter als "Schlampe" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). (cw)



#1 Patroklos
  • 16.10.2016, 16:11h
  • Herzlichen Glückwunsch und aus diesem Grund nun bis zur Bundestagswahl um alle Fettnäpfchen einen Riesenbogen machen!
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#2 tti3_allianceProfil
  • 16.10.2016, 18:10hWashington State
  • ... die gesamte LGBTTIQ* Community, erwartet etwas - sich nur les + gay ein zusetzen reicht nicht aus!

    .

    Eine geschichtliche Aufarbeitung für die tti Bereiche gibt es bislang in Hamburg nicht.

    Wir werden eines der Hamburger NS Opfer - Liddy Bacroff, sowie vielen §175 Opfern nächsten Samstag, am ehemaligen Gelände des Zuchthauses Rendsburg (nicht Gefängnis), gedenken. Altona gehörte damals zu SH...

    transallianceproject.wordpress.com/2016/09/04/6000/

    .

    Auch erwarten wir mindestens eine Enthaltung für eine gesetzliche Neuregelung zum 1-1-17, zu Gunsten von Menschen aus den Bereichen (trans* / Transgender; Transsexualität / transident, Intersex / Intersexualität, Non Binary, 3te Option, xte Optionen).

    transallianceproject.wordpress.com/2016/03/25/info-fyler/

    .

    Wir werden nochmal, das angeschrobene Dokument zusenden.
    Und würden uns auch für eine offene Unterstützung für eine gesetzliche Neureglung freuen. -smile-

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#3 SebiAnonym
  • 17.10.2016, 09:40h
  • Der "SPD-Beautragte für die Belange von Schwulen und Lesben" verkauft unsere Rechte für seine Parteikarriere genauso wie jeder andere in der SPD.

    Nur weil der diesen Titel hat, heißt das nicht, dass der sich für unsere Rechte einsetzt. Denn im Zweifel stellt auch er das, was Angela Merkel der SPD diktiert über die Forderung von Art. 38 des deutschen Grundgesetzes, dass jeder Abgeordnete nur nach seinem Gewissen zu entscheiden hat und sich nicht an Aufträge und Weisungen anderer zu halten hat.
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#4 LinusAnonym
  • 17.10.2016, 09:53h
  • Ahja, der Mann für den junge Frauen "Schlampen" sind, wenn sie ein Selfie mit ihm wollen...

    Die SPD scheint echt niemand vernünftiges mehr zu haben, wenn sie jetzt sogar schon solche Pöbler aufstellen müssen.

    Ist das jetzt endgültig das letzte Aufgebot der SPD? Ich hoffe sehr...
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#5 Patroklos
  • 17.10.2016, 13:18h
  • Antwort auf #4 von Linus
  • "Ist das jetzt endgültig das letzte Aufgebot der SPD? Ich hoffe sehr..."

    Du kennst das geflügelte Wort "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!" DEN Gefallen wird dir die SPD KEINESFALLS ERFÜLLEN!
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#6 YannickAnonym
  • 17.10.2016, 13:56h
  • Antwort auf #5 von Patroklos
  • Dass die SPD den Gefallen nicht freiwillig erfüllt, wissen wir auch. Das machen deren Wähler...

    Die SPD ist innerhalb weniger Jahre von einer Partei zwischen 40-45% auf eine Partei mit 19-22% gefallen. Aber sie lernen immer noch nicht daraus, sondern machen weiter wie bisher...
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#7 Patroklos
  • 17.10.2016, 14:05h
  • Antwort auf #6 von Yannick
  • "Die SPD ist innerhalb weniger Jahre von einer Partei zwischen 40-45% auf eine Partei mit 19-22% gefallen"

    Das mag zwar bei den beiden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt so sein, aber bei denen in Rheinland-Pfalz hat sie dieses Jahr 36,2 % und den in Mecklenburg-Vorpommern 30,6 % der Stimmen geholt.

    Nächstes Jahr sind drei Landtagswahlen und in Nordrhein-Westfalen liegt die SPD in den Umfragen derzeit bei 34 %, im Saarland bei 29 % sowie in Schleswig-Holstein bei 28 % der Stimmen.
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#8 stephan
  • 17.10.2016, 17:56h
  • Na, dann können wir uns ja darauf einstellen, dass Johannes Kahrs noch viele weitere Jahre am Rednerpult des Bundestagsplenums stehen und uns und der Union vorrechnen wird, wie viele Jahre nun über die Eheöffnung geredet werde. Er wird seinen Unmut artikulieren, schreien und der Union drohen, wird ankündigen, beim nächsten Mal aber nun wirklich gegen die widerwärtige und diskriminierende Koalitionsabsprache zu stimmen ... und dann wird NICHTS aber auch gar NICHTS passieren ...

    ZUM KOTZEN finde ich dieses widerliche Schauspiel!
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#9 Patroklos
  • 17.10.2016, 18:29h
  • Antwort auf #8 von stephan
  • Dann schlage ich vor, Du läßt Dich in den Bundestag wählen und stellst Dich selbst ans Rednerpult und machst das, was Herr Kahrs am besten kann, damit wir mal sehen, was dann passiert! Auch nix!
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#10 hugo1970Profil