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  • 16.10.2016, 15:45h           9      Teilen:   |

Kooperation mit Türkischer Gemeinde Baden-Württemberg

Bad Säckingen: RainbowStars zeigen zensierten Film

Artikelbild
In Palästina verfolgt, in Israel nicht willkommen: Der Spielfilm "Out in the Dark" erzählt die Geschichte des palästinensichen Studenten Nimr, der sich in Tel Aviv in den jungen Anwalt Roy verliebt (Bild: Pro-Fun Media)

Bei der Interkulturellen Woche wurde das Drama "Out in the Dark" aus dem Programm gestrichen – am 2. Dezember läuft es nun doch.

Anfang Dezember wird in Bad Säckingen doch noch der Film "Out in the Dark" über die schwule Liebe zwischen einem Israeli und einem Palästineser gezeigt. Eigentlich sollte das preisgekrönte Drama von Michael Meyer schon Ende September im Rahmen der Interkulturellen Woche laufen. Auf Druck der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Bad Säckingen (DITIB) hatte ihn der multikulturelle Beirat jedoch kurzfristig aus dem Programm genommen (queer.de berichtete).

Die Zensur inklusive Einstampfung bereits gedruckter Flyer hatte in der Stadt zu Protesten der Jusos sowie einer Intervention des Bundestagsabgeordneten Volker Beck geführt. Respekt sei "keine Einbahnstraße", erklärte der Grünen-Politiker in einem Offenen Brief, vor Homophobie auch von Muslimen dürfe nicht zurückgewichen werden (queer.de berichtete).

Den Alternativtermin für "Out in the Dark" hat die Gruppe RainbowStars Baden organisiert – in Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg, die mit dem Religions- und Erziehungswissenschaftler Olcay Miyanyedi einen eigenen Referenten vorbeischickt.

Die Veranstaltung unter dem Motto "Gleichgeschlechtliche Liebe über Grenzen hinweg" findet am Freitag, den 2. Dezember 2016 um 18:30 Uhr im Alten Gefängnis (Gießenstr. 18) statt. (cw)

Direktlink | Deutscher Trailer für "Out in the Dark"

Links zum Thema:
» Alle Termine der RainbowStars
» "Out in the Dark" auf DVD bei Amazon
Mehr zum Thema:
» DVD-Besprechung: Eine verbotene Liebe in Tel Aviv (08.07.2013)
» Filmkritik: Israeli liebt Palästinenser (04.05.2013)
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Out in the Dark

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Tags: bad säckingen, out in the dark, rainbowstars, türkische gemeinde, interkulturelle woche, multikultureller beirat
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Reaktionen zu "Bad Säckingen: RainbowStars zeigen zensierten Film"


 9 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
16.10.2016
16:12:46


(+1, 5 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Na also, warum nicht gleich so? Geht doch!


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#2
16.10.2016
17:08:18


(+9, 9 Votes)

Von KMBonn
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2012


Es war definitiv ein Fehler der religiös inspirierten Kreise, den Film aus dem Programm zu nehmen. Ob es nun Christen oder Muslime sind, sie spielen sich immer noch so auf, als hätten sie ein Recht dazu, anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben.
Fataler Irrtum!
Und gerade was Jugendliche betrifft, muß man verdammt aufpassen. Man darf Kinder und Jugendliche nicht "guten Glaubens" in die Obhut der Bibel-Bimbos und Koran-Fetischisten geben.

Zuletzt der Beitrag über die bedauernswerten Regensburger Domspatzen, wo es nur unter massivem Druck gelang, dass der Skandal aufgedeckt wird und die Kirche endllich zu ihrer Kultur des Mißbrauchs Verantwortung bezieht.
Da schlägt laut Zeugenaussage der Papstbruder ein Kind blutig und es kräht immer noch kein Hahn danach. Der Vorgänger des amtierenden Bischofs, jetzt Kardinal und oberster Inquisitor in Rom mit Hang zu Ausfällen gegen queere Bevölkerungsteile, hat es jahrelang schleifen lassen.
Oder der Mißbrauchsskandal im australischen Ballarat, der das Zeug hat, an die Spitze der bekannten Vorfälle zu rücken.
Siehe
Link zu www.faz.net


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#3
16.10.2016
17:09:26


(+4, 4 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Ein berührender Film, der eine schwule Liebe in der unmenschlichen Israelisch/Palästinensischen Situation zeigt.

Zitat von Wikipedia:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Out_in_the_Dark


Out in the Dark - Liebe sprengt Grenzen (Originaltitel: Out in the Dark / / ) ist ein israelisches Filmdrama. [1] Die Premiere fand im September 2012 auf dem Toronto Film Festival statt, in Israel lief der Film am 28. Februar 2013 an.[2] Mit Out in the Dark feierte der aus Israel kommende und in Los Angeles lebende Michael Mayer sein Regiedebüt.[3] Die Hauptrollen wurden von Nicholas Jacob (Nimr Mashrawi) und Michael Aloni (Roy Schaefer) gespielt.[4]

Das 96-minütige Drama erzählt den Verlauf einer homosexuellen Liebesbeziehung zwischen zwei Männern, die auf unterschiedlichen Seiten des israelisch-palästinensischen Konflikts stehen.

Handlung
Nimr ist ein ambitionierter palästinensischer Psychologiestudent, der von einem Stipendium im Ausland träumt. In einer Schwulenbar in Tel Aviv lernt er Roy, einen gut aussehenden israelischen Anwalt, kennen. Die beiden verlieben sich. Als Nimr die Möglichkeit bekommt, ein Seminar an der Universität in Tel Aviv zu besuchen und damit einhergehend einen israelischen Passierschein erhält, können sich die beiden Männer regelmäßig sehen und ihre Beziehung vertiefen. Nimr lebt mit seiner Mutter, seiner Schwester sowie seinem älteren Bruder, der nach dem Tod des Vaters als Familienoberhaupt auftritt, im Westjordanland. In seiner palästinensischen Heimat hält Nimr seine sexuelle Orientierung geheim, da ihm bei einem Outing Zurückweisung und Gewalt droht. Eines Tages wird Mustafa, ein ebenfalls homosexueller palästinensischer Freund Nimrs, der sich illegal in Tel Aviv aufhält, vom israelischen Geheimdienst aufgegriffen und gewaltsam zurück ins Westjordanland gebracht. Dort wird Nimr Zeuge, wie Mustafa von einer Gruppe militanter Palästinenser, der auch Nimrs Bruder angehört, ermordet wird. Der junge Student ist verzweifelt und ihm wird bewusst, dass auch ihm Gewalt droht, wenn seine sexuelle Orientierung bekannt wird. Kurz darauf sprechen Mitarbeiter des israelischen Geheimdiensts Nimr an. Sie wollen ihn als Spitzel gewinnen. Als Druckmittel entziehen ihm die Geheimdienstleute seinen Passierschein und drohen, ihn vor seiner Familie zu outen, sollte er nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Nimr sieht sich zwischen den Fronten gefangen. Ohne Passierschein kann er Roy nicht mehr sehen und sein Studium in Tel Aviv nicht fortsetzen. Gleichzeitig fühlt er sich seiner Familie verpflichtet. Allen Schwierigkeiten und Problemen zum Trotz kämpfen Nimr und Roy um ihre Liebe...


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#4
16.10.2016
18:22:08


(+4, 4 Votes)
 
#5
16.10.2016
18:50:19


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Patroklos


Den Artikel hast Du nun wieder nicht gelesen, weil ?


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#6
16.10.2016
18:52:35


(+3, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""Auf Druck der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Bad Säckingen (DITIB) hatte ihn der multikulturelle Beirat jedoch kurzfristig aus dem Programm genommen""..

""multikulturelle Beirat""..

Eine breite Front von verschiedenen "Religions-Vertretern" ist immer noch kein "multikultureller Beirat" !

Kultur besteht aus sehr viel mehr, als nur der "Religion" einer Gesellschaft..


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#7
16.10.2016
19:06:03


(+3, 3 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


Für's rumttollen braucht man keinen Artikel lesen.


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#8
17.10.2016
09:38:13


(+5, 5 Votes)

Von Sebi


Es ist zwar schön, dass der Film doch noch gezeigt wird, aber Fakt bleibt, dass das irgendwann viel später sein wird und nicht im Rahmen dieses Hass-Festivals der türkischen Gemeinde.

Die erwarten von uns Respekt für Vielfalt, zeigen den selbst aber nicht. Dann hätte man besser das ganze Festival abgesagt, weil das eine Farce ist.

Wer uns nicht akzeptiert, darf auch von uns keine Akzeptanz erwarten! Punkt.


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#9
17.10.2016
09:51:38


(+3, 5 Votes)

Von Linus
Antwort zu Kommentar #7 von hugo1970


Also da hat TheDad aber recht:
es ist ja nicht so, dass die Organisatoren des Festivals ein Einsehen hatten und den Film doch noch zeigen.

Sondern der wird halt von ganz anderen Leuten völlig unabhängig von dem Fest und zu einem viel späteren Zeitpunkt gezeigt.

Das ist so, als würde in Land A ein Buch zensiert und wenn ein ganz anderes Land B das Buch dann rausbringt, würde man Land A loben, dass das Buch doch noch erscheint.

Sorry, aber das ist absurd.


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