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Die Polizei ließ die Rechtsextremisten gewähren

Teils maskierte und uniformierte Männer stürmten die Veranstaltung – später wurden zwei Besucher verprügelt.

Aktivisten des "Rechten Sektors" und des paramilitärischen "Regiment Asow" haben am Dienstag eine Vorführung des Films "This is Gay Propaganda: LGBT Rights & the War in Ukraine" in der westukrainischen Stadt Czernowitz verhindert.

Die teilweise maskiert, teilweise in Uniform auftretenden Rechtsextremisten hatten unangekündigt die Vorführung im "Bunker" des Kulturzentrums gestürmt und sich vor den Projektor gestellt. Sie drohten Gewalt an, sollte der Film gezeigt werden. "Heute zeigt ihr den Film und morgen macht ihr eine Orgie", sagte einer der Rechtsextremisten.

Ihr uniformierter Anführer hielt, unter starker Protesten der Film-Befürworter, eine regelrechte Pressekonferenz mit einem offensichtlich mitgeführten Kamerateam ab. Einige der Störer trugen Atemschutzmasken und Handschuhe mit dem Ziel, die Filmbesucher als Kranke darzustellen, die andere Personen anstecken könnten.



Medienberichten zufolge griff die herbeigerufene Polizei nicht ein, mit der Begründung, dass die Filmvorführung als offene Veranstaltung angekündigt gewesen sei. Videoaufnahmen zeigen, wie sich die Rechtsextremisten quasi selbst als Ordnungshüter aufführten.

Den Berichten zufolge wurden wenig später zwei Besucher der Vorführung, eine aus der Stadt und eine aus Deutschland stammende Person, auf einem zentralen Platz der Stadt von maskierten Männern mit Schlägen gegen Kopf und Brust angegriffen. Die herbeigerufene Polizei nahm eigenen Angaben zufolge sechs Tatverdächtige fest.

Konstante Anfeindungen durch Rechtsradikale

Erst im März hatte ein rechter Mob eine LGBT-Konferenz in Lwiw verhindert, die Veranstalter des auch von der Stadt unerwünschten "Equality Festival" mussten die Veranstaltung letztlich abbrechen (queer.de berichtete).

In den letzten Jahren hatte es in der Ukraine etliche Fälle von Gewalt, Vandalismus, Drohungen und Einschüchterungen gegenüber der Szene und ihren Vertretern durch Rechtsextremisten und nationalistische Fußballhooligans gegeben (mehr zu den teils erschreckenden Vorfällen im verlinkten Bericht zu Lwiw). In vielen Fällen zeigte sich die Polizei dabei wenig interessiert, Veranstaltungen zu schützen oder nach Tätern zu ermitteln.

In der allgemeinen Bevölkerung und in Medien werden LGBT-Themen hingegen zunehmend positiv angesehen. Nach Gewalt in den Vorjahren und neuen Drohungen durch Rechtsextremisten hatten in diesem Jahr beim CSD in Kiew so viele Menschen wie noch nie teilgenommen, darunter viele Heterosexuelle aus Solidarität (queer.de berichtete). (nb)



#1 paoloAnonym
  • 19.10.2016, 13:42h
  • Legaler christlicher hooliganismus und alle mischen mit ..polizei..justiz usw!
    Homohass hat seine ultimativen wurzeln im monotheismus,wir sollten endlich lernen auch diese wurzeln zu benennen,wir kämpfen nicht gegen heteros ,nicht gegen rechts oder gegen irgendwelche traditionen SONDERN gegen eine kollektive psychische krankheit genannt christentum!!
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#2 Loreley_TVAnonym
  • 19.10.2016, 14:42h
  • Die Ukraine erhält Millionen Euros von der Europäischen Union geschenkt aus Steuergelder
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#3 GerritAnonym
  • 19.10.2016, 15:08h
  • "Die Polizei ließ die Rechtsextremisten gewähren"

    Und genau diese Untätigkeit des Staates, selbst bei Gewalt, beweist dass die Ukraine nicht nach Europa, sondern nach Russland gehört.
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#4 Fuck_Russ_TrolleAnonym
  • 19.10.2016, 16:03h
  • Antwort auf #2 von Loreley_TV
  • Millionen Russen werden vom Staat gelenkt, um im Internet westlicher Länder rumzutrollen, Propaganda zu machen, Lügen zu verbreiten und Unfrieden zwischen dem Westen und den ehemaligen Sowjetrepubliken zu stiften.
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#5 FuckOffAnonym
#6 userer
#7 paoloAnonym
  • 19.10.2016, 18:37h
  • Antwort auf #4 von Fuck_Russ_Trolle
  • Zu erwähnen wäre noch das russland heute einer der grössten und mächtigsten staaten ist die unter einer christlicher kontrolle und befehl stehen,dieser staat an sich wird als werkzeug von diesen pädo abrahamisten genutzt um global gegen die lgbt befreiung vorzugehen.Kein wunder das der christliche abschaum aus den usa, trump unterstützt, der genau diese politik auch in den usa einführen will und putin als held feiert!
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#8 paoloAnonym
  • 19.10.2016, 18:55h
  • Antwort auf #7 von paolo
  • Ob nun der christlich rechte vormarsch im osten europas und in teilen des westens,ob nun die trump stimmen oder schwarz afrika ausser südafrika(wo selbst nelson mandela trotz seiner hervorragenden leistung im einsatz für menschenrechte ,versteckt gehasst wird für seine homo-freundlichkeit) mit diesen leuten kann man nicht rational argumentieren,alles hass stimmen und hass einstellungen,die würden selbst das letzte vom letzten an die macht wählen ,hauptsache die homos werden gehängt.Deshalb nicht zu naiv sein und funktionierende eigene strategien entwickeln!
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#9 hugo1970Profil
  • 19.10.2016, 19:10hPyrbaum
  • Herr Ukrainischer Präsident, was gedenken sie zu tun, das sollche Menschenunwürdigen Vorkommnisse in Ihrem Land nicht mehr geschehen?
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#10 FredinbkkProfil
  • 20.10.2016, 04:28hBangkok
  • ..ich bezweifle,dass sich das in der naechsten Zeit dort aendert..

    und die LGBT -Menschen sind sicher auf Grund der geringen Anzahl ,nicht in der Lage eine
    "Schutztruppe" von 50 mit Basketballschlaegern
    bewaffnete "Baeren-Gruppe" vor zu halten...

    ..der braue-faschistoide Pack ..muesste mal voll auf laufen und maechtig Pruegel beziehen...
    aber in einem solchen Fall , waere die Polizei sicher
    schnell vor Ort und wuerde "schuetzend" eingreiffen...

    solche Nachrichten machen mich masslos traurig ..
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