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Berlin

Matthias Steuckardt neuer CDU-Fraktionschef in Tempelhof-Schöneberg

Der ehemalige Landesvorsitzende der LSU ist neuer Frontmann der Union im Bezirksparlament.


Matthias Steuckardt engagiert sich im schwulen Informations- und Beratungszentrum Mann-O-Meter (Bild: CDU Tempelhof-Schöneberg)

Der ehemalige Landesvorsitzende der LSU ist neuer Frontmann der Union im Bezirksparlament.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg in Berlin hat in der vergangenen Woche Matthias Steuckardt zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 37-jährige ehemalige Landeschef der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) ist erst seit 2011 Bezirksverordneter und war in der vergangenen Wahlperiode Vorsitzender des Ausschusses für Frauen, Queer- und Inklusionspolitik sowie kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Hauptberuflich ist Steuckardt Büroleiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak, der sich innerhalb der Union für LGBTI-Rechte einsetzt. In seiner Freizeit engagiert er sich unter anderem im schwulen Informations- und Beratungszentrum Mann-O-Meter.

"Ich freue mich über das große Vertrauen meiner Fraktion und auf die vor uns liegenden Aufgaben", erklärte Steuckardt nach der Wahl. "Die CDU-Fraktion wird auch in Zukunft immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen der Menschen haben und mit aller Kraft dafür eintreten, dass Tempelhof-Schöneberg lebens- und liebenswert bleibt."

Zu Tempelhof-Schöneberg gehört auch der queere Kiez rund um den Nollendorfplatz. Bei der Wahl im vergangenen Monat landete die CDU, vor fünf Jahren noch stärkste Partei im Bezirk, mit 21,1 Prozent hinter SPD und Grünen nur auf dem dritten Platz. (cw)



#1 GeorgGProfil
  • 19.10.2016, 21:34hBerlin
  • Was wurde hier bei queer.de früher über die LSU und Matthias Steuckardt gewettert.
    Seitdem es die Afd gibt, sind die Homosexuellen in der AfD die Buhmänner.
    Jedenfalls gratuliere ich Matthias zu seinem neuen Amt in der CDU.
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#2 memento_moriAnonym
  • 20.10.2016, 07:55h
  • Antwort auf #1 von GeorgG

  • Gut erkannt!
    Dass die CDU auch gegen eine Gleichberechtigung ist, interessiert jetzt nicht mehr.
    Und "schwuler Selbsthass" wird jetzt nur noch den schwulen in der AfD unterstellt.
    Dabei sagt für AfD bezüglich LGBT-Rechten das gleiche wie die CDU und CSU!
    Leider lassen sich die meisten eben von den Heuchlern der CDU, SPD, etc blenden.
    Deswegen haben wir ja auch immer noch keine Gleichberechtigung..
    Mutti lacht sich kaputt!
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#3 markusbln11Anonym
  • 20.10.2016, 08:30h

  • Nun, vielleicht gelingt der cdu nach der verheerenden wahlniederlage von olaf henkel doch noch eine positionierung im sinne der bürgerlichen freiheitsrechte.

    Unter henkel war es nicht mehr als eine rechtslastige ausrichtung der partei an afd-inhalten. Dies brachte der cdu gerade einmal 17% der wählerstimmen.

    Aber eine bürgernahe neuausrichtung der mitte müsste jetzt auch heissen: Zukunftsfähige und offen denkende führung auf stadtebene und im parlament.
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