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  • 20.10.2016, 18:35h           28      Teilen:   |

Polizeibericht

Berlin: Transsexuelle in U-Bahn überfallen

Artikelbild
Der U-Bahnhof Bülowstraße östlich des Nollendorfplatzes, in dem der 19-Jährigen das Handy gestohlen wurde (Bild: (cc) Ingolf / flickr)

Drei unbekannte Männer beleidigten, schlugen und beraubten eine 19-Jährige in der U2.

In der Nacht zum Dienstag hat sich nach Angaben der Polizei in Berlin-Schöneberg ein transphober Übergriff ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der U-Bahnlinie 2 gegen 0.45 Uhr in Richtung Bülowstraße, als sie zunächst wegen ihres Äußeren von drei Unbekannten ausgelacht und schließlich beleidigt worden sein soll.

Als die Frau die Männer daraufhin ansprach, sollen diese sie noch im Zug gestoßen, geschlagen und getreten haben. Angekommen am Bahnhof Bülowstraße verließ die Geschlagene den Zug und stürzte, woraufhin ihr Handy aus der Hand gefallen sein soll. Einer der Schläger soll es an sich genommen haben. Zusammen mit seinen beiden Mittätern fuhr er dann mit der U-Bahn in Richtung Ruhleben weiter.

Verletzt wurde die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht und lehnte eine Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Berliner Polizei weist, anders als die Kollegen in den meisten anderen Städten, in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin. (pm)

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Tags: berlin, gewalt, polizei, transphobie
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Reaktionen zu "Berlin: Transsexuelle in U-Bahn überfallen"


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
20.10.2016
19:01:31


(+4, 8 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Schon wieder ein tätlicher Angriff auf LGBTIs in Berlin! Wann handeln die "Behörden" endlich mal und schützen LGBTIs besser vor homo- und transphobe Schläger?!


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#2
20.10.2016
19:25:22


(+5, 5 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016


... dass so vorbildliche Berlin zeigt seit Monaten wieder sein wahres Gesicht.

.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags leben auch in der Hauptstadt

und sollten, mit entscheidenen gesetzlichen Änderungen den Schutz, die rechtliche Gleichbehandlung und medizinische Versorgung, für Menschen aus den LGBTTIQ* Bereichen, solchen Strömmungen entgegen stehen.

Das Reichsgebäude ist mit unserer deutschen, europäischen und internationalen Geschichte verbunden. Die heutigen MdB sollten nicht wieder durch verantwortlichloses Handeln, unser Land in falsche Richtung lenken und oder abdriften lassen.

.

Jedes Geschlecht verdient Respekt

Jeder Mensch verdient Respekt


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#3
20.10.2016
21:52:15
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Marina
Antwort zu Kommentar #1 von Robby69


Das ist aber kein reines Problem von Berlin, das passiert überall.
Nur Berlin registriert als einzige Stadt/ einziges Bundesland trans- und homophobe Verbrechen, was ich aber positiv sehe


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#4
20.10.2016
22:47:03


(+2, 4 Votes)

Von Niedergemeiert
Antwort zu Kommentar #3 von Marina


Bin ja kein Fan von "politisierten Anekdoten", aber just heute hab ich schon wieder positive Erfahrungen mit dem bunten, toleranten und für Minderheitenschutz sensibilisierten Berlin gemacht. Diesmal am Beispiel der Polizei. Da arbeiten Lesben, Schwule (Trans* (weiß ich jetzt nicht), muslimische Männer und Frauen oder auch Brandenburger "Landeier", die sehr wohl auch bei strafrechtlich nicht relevanten chavinistischem Verhalten, auf die Achtung der Würde achten und im Gespräch den Offender sanktionieren.
Und auch die explizite Nennung von menschengruppenfeindlich motivierten Straftaten ist fortschrittlich, weil das zur "Sensibiliserung" beiträgt. Auch das der Staatsschutz in solchen Fällen ermittelt, setzt Zeichen.
Das Fortschrittliche ist übrigens alles "linkem" Gedankengut entsprungen.
Was sich verbessern muss, ist die Festsetzung von überführten Straftätern, gerade was (erst recht sexualisierte) Gewalt betrifft, laufen zu viele unsanktioniert und ohne Betreuung herum. Aber auch dazu haben sich bereits liberale und linke Politiker zustimmend geäußert. Auch aus "pädagogischer" Perspektive ist das sinnvoll.


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#5
21.10.2016
04:52:58


(-5, 11 Votes)

Von Robert B
Antwort zu Kommentar #4 von Niedergemeiert


"Das Fortschrittliche ist übrigens alles "linkem" Gedankengut entsprungen."

Eine sowohl dümmliche und von narzistischer Selbstbeweihräucherung steile These. Selten so einen Dummfug gelesen!


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#6
21.10.2016
10:01:21


(+1, 7 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


So etwas passiert auch (noch) in Frankreich. In den Staedten mehr, wo die Taeter sich schnell aus dem Staub machen koennen als auf dem Land. Die Zuendelnden sind hier regierende und kirchenhoerige Verbrecher in Politik und Kirche.
Die regierende Politik hat in Frankreich den LGBTIS insofern den Ruecken gestaerkt, indem Gesetze fuer uns als Menschen gemacht wurden, auch wenn noch Ewiggestrige dagegen anzustaenkern versuchen.
In Deutschland ist es anders: Solange Leute bei CDSU, FDP, SPD, AFD, Gruene meinen, sich bei Kirche und Lobby anbiedern zu muessen, sind Uebergriffe vorprogrammiert. Die Ordnungshueter sind in der Zwickmuehle, weil die regierende Politik keine eindeutige Sprache spricht und daher Homophobie bei vielen Gewaltbereiten Auslegungssache ist. Gemaess dem Motto des "Bauchgefuehls" einer gewissen kinderlosen Politikerin, die meint alles entscheiden zu koennen und sogar diejenigen in die Knie zu zwingen versuche, die ihr die Steigbuegel halten.
Im uebrigen: Wie kommen wir LGBTIs in Deutschland dazu, uns gegen die subtilen Aeusserungen eines Kretschmann und eines Provinzbuergermeisters aus Tuebingen stellen zu muessen. Der Palmer aus Tuebingen ist ein Witz: Sein erstes Kind hatte er mit einer Dame, die inzwischen die Beziehung beendet hat - also erstes Kind ausserehelich. Das zweite Kind ebenfalls mit einer Dame, deren Name der feine Herr aber nicht nennt, mit der er ebenfalls nicht verheiratet ist. Aber mit Normen um sich werfen. Das kann er. Er gehoert mit Schwung und Verachtung aus dem Stadttor hinaus geworfen, wenn denn Tuebingen so etwas hat.
Jedenfalls moegen die schwulsen Waehler in Deutschland 2016- 17 genau pruefen, ob die Gruenen die richtige Partei ist fuer unsere Rechte.
CDU weg
CSU weg
FDP weg
SPD weg
Gruene ein Wackelkandidat.
AFD weg.
Da bleibt kaum etwas uebrig, aber es reicht ja, nur einer Partei die Stimme zu geben.


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#7
21.10.2016
10:23:58


(+4, 4 Votes)

Von Yannick
Antwort zu Kommentar #3 von Marina


Da muss ich Dir recht geben:
es wird höchste Zeit, dass das Problem nicht nur (dank Maneo und der Berliner Polizei) in Berlin erfasst wird, sondern bundesweit.

Aber entsprechende Anträge wurden ja bisher stets von Union und SPD abgelehnt.

Warum man nicht erfahren darf, wie groß das Problem wirklich ist, konnte noch niemand von denen erklären...


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#8
21.10.2016
11:31:22


(-2, 6 Votes)

Von GeorgG
Aus Berlin
Mitglied seit 13.05.2016


Wenn eine Transsexuelle nachts um 0.45 Uhr an der Bülowstraße angegriffen wird, so ist das höchst bedauerlich, aber in Berlin fehlen über 1.000 Polizeibeamte. Den Schutz von mehr als 100.000 Schwulen, Lesben und Transsexuellen können die wenigen Polizeibeamte kaum gewährleisten.


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#9
21.10.2016
11:47:13


(+4, 8 Votes)

Von Peer


Politik und Religionen schaffen das gesellschaftliche Klima, das solche Taten mindestens begünstigt.


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#10
21.10.2016
12:12:22
Via Handy


(+4, 8 Votes)

Von Mal angemerkt
Antwort zu Kommentar #8 von GeorgG


Weniger Knöllchen schreiben, mehr Leute beschützen.


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