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  • 21.10.2016, 16:49h           10      Teilen:   |

Männer bleiben draußen

Berlin erhält Sex-Club für Bi-Frauen

Artikelbild
Mädels, die nach dem sexuellen Abenteuer mit anderen Frauen suchen, sollen im "Skirt"-Club auf ihre Kosten kommen (Bild: (cc) Georgie Pauwels / flickr)

Der private "Skirt-Club" für "bi-interessierte Frauen" wird am kommenden Donnerstag in Berlin sein erstes Treffen abhalten.

Nachdem die monatlichen Partys des "Skirt Club" in London, New York, Sydney, Los Angeles, Manchester und Miami zu einem großen Erfolg wurden, haben die Gründerinnen Geneviève Lejeune und Renee Nyx entschieden, auch auf die deutschen Damen zuzugehen. Am Donnerstag (27. Oktober) ist es soweit: In der Cocktailbar "Limonadier" in Berlin-Kreuzberg wird die erste Sex-Party des "Skirt Clubs Berlin" gefeiert – nur Frauen mit Einladung haben Zutritt.

"Die deutschen Frauen sind etwas ganz Besonderes und sie sind es wert, sich auch ganz als etwas Besonders zu fühlen. Genau darauf sind wir spezialisiert", erklärte Mona Schreiber, die "Skirt"-Eventmanagerin für Deutschland. "Es gibt einfach noch keine aktive Community für bi-interessierte oder bi-sexuelle Frauen in Deutschland. Aus diesem Grund sind unsere Gründungsmitglieder überwältigt von den positiven Rückmeldungen, die sie aus Deutschland bereits erhalten haben."

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Gründerin: Männer stören beim Sex-Spiel

Die erste Party hatte 2014 in London stattgefunden. Geneviève Lejeune erklärte, dass sie an einer "Spielparty" mit ihrem damaligen Freund teilgenommen hatte. Die Party, die von Männern organisiert wurde, sei zu wenig stylisch und einfach "billig" gewesen.

Außerdem habe sie erkannt, dass sie sexuelle Dinge eigentlich nur für sein Vergnügen getan habe, aber nicht um ihre eigene Lust zu befriedigen: "Beim sexuellen Empowerment geht es nicht darum, den eigenen Freund mit anderen Frauen heiß zu machen. Es geht darum, das zu tun, was Dich selber anmacht", so Lejeune. Das Ziel sei, eine exklusive Gemeinschaft von Frauen für Frauen aufzubauen, um Empowerment und sexuelle Erforschung weiter voranzubringen.

Einlass nur auf Einladung

Einfach mal reinschnuppern kann frau übrigens nicht: Die Damen müssen sich zunächst bewerben und es gibt strikte Regeln. Beispielsweise dürfen in England nur Frauen zwischen 18 und 39 Jahren mitmachen – in den USA werden Frauen zwischen 21 und 49 Jahren angesprochen.

Auch attraktiv sollen die Teilnehmerinnen sein und möglichst im normalen Leben eine Beziehung mit einem Mann haben. Der Mann erfährt allerdings nichts davon, was in den Clubs so vor sich geht: Fotos sind ebenso verboten wie der Außenwelt zu viel über die Abenteuer im "Skirt Club" zu verraten. (cw)

Direktlink | Ein Vorstellungsvideo des "Skirt Club"

Links zum Thema:
» Skirt Club Berlin Début
» Termine für Skirt-Partys
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Tags: skirt club, bisexuell
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Reaktionen zu "Berlin erhält Sex-Club für Bi-Frauen"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
21.10.2016
17:10:48


(+2, 6 Votes)

Von Susi


Die Altersdiskriminierung ist ja wohl völlig daneben!


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#2
21.10.2016
18:37:49
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von markusbln11


Schöne sache. Aber ich gebe susi recht. Alterdiskriminierung pur.

Entweder sind wohl ältere frauen zu erfahren oder nicht mehr ansehnlich genug.

Was wohl der grund ist?


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#3
21.10.2016
21:01:04


(+4, 4 Votes)

Von Alice
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Antwort zu Kommentar #1 von Susi


"Beispielsweise dürfen in England nur Frauen zwischen 18 und 39 Jahren mitmachen in den USA werden Frauen zwischen 21 und 49 Jahren angesprochen. "
Wenn die hier auch eine Altersbeschränkung machen, dann finde ich das ein Nogo: Frau darf ja schließlich wohl im Club wählen was sie machen möchte und was nicht !?!


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#4
21.10.2016
23:09:08


(0, 2 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #1 von Susi


""Die Altersdiskriminierung ist ja wohl völlig daneben!""..

Sag das mal den Veranstaltern von Ü-30 und Ü-40-Partys..

Motto-Partys und Zielgruppen-Orientierung ist nichts ungewöhnliches..


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#5
22.10.2016
15:07:19


(+3, 3 Votes)

Von Alice
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von TheDad


Zitat aus Artikel
' "Die deutschen Frauen sind etwas ganz Besonderes und sie sind es wert, sich auch ganz als etwas Besonders zu fühlen. Genau darauf sind wir spezialisiert", erklärte Mona Schreiber, die "Skirt"-Eventmanagerin für Deutschland. "Es gibt einfach noch keine aktive Community für bi-interessierte oder bi-sexuelle Frauen in Deutschland. Aus diesem Grund sind unsere Gründungsmitglieder überwältigt von den positiven Rückmeldungen, die sie aus Deutschland bereits erhalten haben." '
Das klingt für mich nicht nach einer Einschränkung auf ein bestimmtes Alter.
Es sei denn ab einem gewissen Alter ist Frau nicht mehr "Besonders" und "es nicht mehr Wert".
U-30, Ü-40, Motto-Parties, Schwulen-Clubs, Lesben-Treff, Trans*-Veranstaltungen, Pfadfindertreff, ... sind, von ihrer "Gestaltung" auf eine bestimmte Gruppe getrimmt, sei es um diese Gruppe zu vertreten, sei es um ein PR-Argument zu haben (oh ich bin Ü30, dann ist das ja eine Party für mich!), sei es zur Wahrung von Interessen einer Gruppe.


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#6
22.10.2016
17:09:54
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von NIx versteh


Nur für Bi-Frauen also. Von Männern wird nichts geschrieben. Hat es die nun dabei oder nicht? Wenn nein warum nur Bi-Frauen und nicht auch Lesben? Und wenn ja, spielen deren Bedürfnisse offenbar überhaupt keine Rolle.


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#7
22.10.2016
21:30:47


(0, 2 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #5 von Alice


""Das klingt für mich nicht nach einer Einschränkung auf ein bestimmtes Alter.""..

Das habe ich nicht in Abrede gestellt..
Sich auf ein bestimmtes Alter des Publikums einzustellen ist eine Form des Marketings, und obwohl es sicher positiv für das gelingen der Party-Reihe sein mag, auch eine positive Form der Alters-Diskriminierung..

Anstatt sich auf das Alter des Publikums zu beziehen, kann man sich auch auf die Ära der Musik beziehen, denn es gibt genügend jüngere Menschen die Musik hören die schon älter ist..

Was die Bi-Kneipe angeht..
Sich dort auf ein Ziel-Publikum zwischen 19-49 zu beziehen, und damit potentiell ältere Menschen auszuschließen, sollte man sich mal überlegen wozu genau man solche Partys eigentlich machen will ?
Um zu diskriminieren ?
Dann braucht man solche Partys oder solche Kneipen nicht..

""U-30, Ü-40, Motto-Parties, Schwulen-Clubs, Lesben-Treff, Trans*-Veranstaltungen, Pfadfindertreff, ... sind, von ihrer "Gestaltung" auf eine bestimmte Gruppe getrimmt,""..

Jepp..
Aber dann ist jede Party auf die ich dann gehe, eine Ü-50-Party und zusätzlich eine Schwule Party..
Damit müssen die anderen dann klar kommen, auch wenn das Motto Ü-30 lautet..


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#8
22.10.2016
23:40:43


(+4, 4 Votes)

Von Zeitgeist


"Auch attraktiv sollen die Teilnehmerinnen sein und möglichst im normalen Leben eine Beziehung mit einem Mann haben. Der Mann erfährt allerdings nichts davon..."

Alle wieder zurück in den Schrank, egal ob Frau oder Mann!

Kotzen sich diese Leute eigentlich nicht dauernd selbst an, wenn sie mal in den Spiegel schauen (und das machen sie ja sicherlich oft, um bloß nicht aus der gesellschaftlich verordneten Rolle zu fallen)?

Und wer findet solche Witzfiguren ernsthaft "attraktiv"?


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#9
23.10.2016
11:55:43
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Nick


" im normalen Leben eine Beziehung mit einem Mann haben."

Im normalen Leben? Man schimpft sich also nach außen "normal", sprich heterosexuell und hat sein kleines schmutziges Geheimnis wo man seine homosexuelle Seite heimlich auslebt...das passt mal wieder voll in das Klischee welches es über Bisexuelle gibt.


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#10
23.10.2016
13:59:40
Via Handy


(-1, 3 Votes)

Von Foxie
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Antwort zu Kommentar #2 von markusbln11


Die sagen eben ehrlich, was sie wollen. Find ich ganz gut.
Und das ganze Drumherum, um halt die Exklusivität zu wahren, damit die Frauen mit Einladung sich privilegiert fühlen.


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