Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2735

Berlin Die Aufklärung über Homosexualität gehört nach Ansicht der neuen Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Bundestag, Cornelia Pieper (FDP), in die Schulbücher: "In der Schule gehört das Thema selbstverständlich in den Unterricht, nur so bauen wir Vorurteile ab". Kinder müssten lernen, "dass eine homosexuelle Partnerschaft eine Verantwortungsgemeinschaft ist wie alle anderen", sagte Pieper dem Magazin "Focus Schule". "In Textaufgaben und Lesestücken müssen Homosexuelle ebenso vorkommen wie Alleinerziehende oder Patchwork-Familien", fügte sie hinzu. Dies würde auch Schülern und Lehrern das "Coming-out" erleichtern. (nb/pm)



12 Kommentare

#1 andyAnonym
  • 27.04.2005, 16:09h
  • hi , cornelia pieper kommt von fdp.obwohl westerwelle schwul ist , glaube ich aber nicht , dass die absichten der leuten von der fdp echt sind!
    fdp hat für uns schwule in ganzer geschichte noch niemals was gemacht.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 OlafAnonym
  • 27.04.2005, 16:23h
  • Sollte die FDP im Bund wieder an die Regierung kommen, ist sie doch wieder nur der Erfüllungsgehilfe der CDU/CSU - dann werden die sowieso nichts durchsetzen, wichtig sind dann nur die Posten! (siehe 1982-1998)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FelixAnonym
  • 27.04.2005, 16:57h
  • Das sehe ich ähnlich wie Frau Pieper:

    Homosexualität muss nicht nur im Biologieunterricht ein Thema sein, sondern auch in den Sprachen, in Politik, Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, etc.

    Nur so erreicht man, dass das Thema nach und nach immer selbstverständlicher und unverkrampfter angegenagen wird und nur damit kann man Diskrimierung dauerhaft abbauen.

    Nur wer jenseits von Klischees und Vorurteilen etwas über dieses Thema erfährt kann sich wirklich ein echtes Urteil bilden.

    Wenn man z.B. in Geschichte etwas über die Verfolgung Homosexueller erfährt und in Deutsch auch mal ein Buch mit schwulen oder lesbischen Protagonisten liest, kann das schon sehr zu mehr Toleranz beitragen!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 eichhornAnonym
  • 27.04.2005, 18:21h
  • Abgesehen davon, dass ich nichts von dem Haufen von Neoliberalen Spaßpartei-Heinis (überspitzt) halte, bin ich in der Sache einig mit Frau Piper.

    Es ist ein Skandal, dass es (zumindest hier in BW, kein wunder bei den Schwarzen und der FDP am Ruder) praktisch KEINE AUFKLÄRUNG über Homosexualität an unserer Schule gab/gibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 gerdAnonym
  • 27.04.2005, 18:51h
  • Frau Pieper hat vollkommen recht....

    Ihr Bundesland Sachsen-Anhalt hat bisher als einziges FDPmitregiertes Land eine Teilanpassung im Landesrecht hinbekommen (eher mangelhaft, da die landesbeamtenrechtlichen Regelungen nicht angepasst wurden). Ebenso fehlen die FDPmitregierten Bundesländer Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg; hingegen haben die Grün (NRW und Schleswig-Holstein) und PDS (Berlin;MEck-Pomm ist gerade dabei)mitregierten Bundesländer sehr vorbildlich gehandelt.

    Daran können wir dann erkennen, inwiefern die FDP auch wirklich handelt...liebe FDP ihr müßt in euren Bundesländern auch handeln, wenn ihr bei homosexuellen Menschen ernst genommen werden wollt.

    Zwar ist der Sinneswandel in der FDP unverkennbar, die Parteitagsbeschlüsse klar, aber allein die Umsetzung in Regieruungsverantwortung da ffehlt vielen Wählern noch der Glaube...da sind unter den kleinen Parteien PDS und Grüne wesentlich glaubwürdiger.

    Also von der FDP werden Taten in den Bundesländern bei der Anpassung des Landesrechts (Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Baden-Württemberg ...) erwartet, wenn sie denn ihre Wählbarkeit auf Bundesebene 2006 unter Beweis stellen will.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JürgenAnonym
  • 27.04.2005, 20:08h
  • Is ja aber irgendwie rührend, wie die fidele Spaßpartei von Grinsebacke Guido plötzlich vor den NRW-Landtagswahlen versucht, einen auf gesellschaftsliberal zu machen, nachdem sie solche Inhalt schon vor Jahrzehnten über Bord geworfen hat und sich ansonsten ausschließlich als Partei der Besserverdienenden profiliert. Wenn sie wenigstens mal in EINEM Punkt glaubwürdig wären! Aber die Vorredner haben recht: Wenn man sich anschaut, was die lustigen Gelben auf Länderebene alles blockieren, merkt man, daß man ihnen in der Sache nicht trauen darf.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Jürgen2Anonym
  • 27.04.2005, 21:03h
  • Also eines will ich mal vorweg sagen: ich bin kein großer FDP-Fan.

    Dennoch finde ich manche Reaktionen hier im Forum einfach nur peinlich. Die FDP hat in den vergangenen Monaten gute Ideen in der Homosexuellenpolitik gehabt und ist mit der Realisierung an der CDU aber eben auch an SPD und Grünen (siehe Adoptionsrecht und Magnus-Hirschfeld-Stiftung) gescheitert. Die Bevölkerung sollte das Wirken der FDP schlicht anerkennen und nicht einfach blind deren Vorschläge und Ideen ablehnen.

    SPD, FDP und Grüne könnten gemeinsam in der Homosexuellenpolitik eine ganze Menge erreichen. Wir sollten hier zur Zusammenarbeit aufrufen!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 dnlnAnonym
  • 27.04.2005, 22:05h
  • @andy
    "obwohl westerwelle schwul ist , glaube ich aber nicht , dass die absichten der leuten von der fdp echt sind!"
    Sie sind es aber. Auch wenn es von Frau Pieper stammt.

    "fdp hat für uns schwule in ganzer geschichte noch niemals was gemacht."
    Da sieht man mal das Frau Pieper recht hat. Ich empfehle als Lektüre mal die Freiburger Thesen von 1971.

    @Olaf
    "Sollte die FDP im Bund wieder an die Regierung kommen, ist sie doch wieder nur der Erfüllungsgehilfe der CDU/CSU"
    Das kann sich die FDP nicht mehr leisten und es wird auch nicht so sein.

    "dann werden die sowieso nichts durchsetzen, wichtig sind dann nur die Posten!"
    Mit der CDU/CSU gemeinsam sicher nicht (außer die Magnus-Hirschfeld-Stiftung) aber gemeinsam mit SPD und GRÜNEN.

    @eichhorn

    "Abgesehen davon, dass ich nichts von dem Haufen von Neoliberalen Spaßpartei-Heinis (überspitzt) halte"
    Danke für diese Bezeichnung. Die Spaßpartei ist immer noch eine eigenständige Partei. Neoliberale gibt es in der FDP, ja, aber da sind ein paar mehr, z.B. Leutheusser-Schnarrenberger, Kubicki oder Schrader.

    "praktisch KEINE AUFKLÄRUNG über Homosexualität an unserer Schule gab/gibt."
    Ist im Rot-Grünen NRW nicht anders

    5.
    @gerd
    "hingegen haben die Grün (NRW"
    Glücklicherweise ist es noch nicht soweit, dass die Grünen die absolute Mehrheit in NRW haben. Die Anpassung an das Landesgesetzt kam erst auf Druck der FDP zu stande (stand hier auf vor kurzem)

    "liebe FDP ihr müßt in euren Bundesländern auch handeln, wenn ihr bei homosexuellen Menschen ernst genommen werden wollt."
    Das Problem ist wohl eher der Koalitionspartner.

    "Zwar ist der Sinneswandel in der FDP unverkennbar, die Parteitagsbeschlüsse klar, aber allein die Umsetzung in Regieruungsverantwortung da ffehlt vielen Wählern noch der Glaube"
    Wie gesagt: das Problem ist wohl eher der Koalitionspartner.

    "Also von der FDP werden Taten in den Bundesländern bei der Anpassung des Landesrechts (...) erwartet, wenn sie denn ihre Wählbarkeit auf Bundesebene 2006 unter Beweis stellen will."
    Es gibt noch einige Gründe FDP zu wählen. Die Anpassung an das Landesrecht kann bei einer Landtagswahl wahlentscheidend für Einige sein, aber nicht bei der Bundestagswahl. Die Landesverbände in der FDP sind relativ eigenständig. Wenn es nicht rechtlich nötig wäre, würds vermutlich gar keinen Bundesverband geben.

    @Jürgen
    "Is ja aber irgendwie rührend, wie die fidele Spaßpartei von Grinsebacke Guido"
    Der Vorsitzende der Spaßpartei heißt meines Wissens Marcel.

    "einen auf gesellschaftsliberal zu machen, nachdem sie solche Inhalt schon vor Jahrzehnten über Bord geworfen hat"
    Ich erinnere auch mal an den Parteitag 1995, oder das Wiesbadener Grundgesetzt oder die Gesetzesinitiativen der Bundestagsfraktion.

    "und sich ansonsten ausschließlich als Partei der Besserverdienenden profiliert."
    Das ist vorbei, auch wenn es in NRW einige Tendenzen zurück zur Besserverdiener-Partei gibt, leider.

    @Jürgen2
    "Wir sollten hier zur Zusammenarbeit aufrufen!"
    In der Sache ja - eine Koalition, nein. Die FDP hätte nichts dagegen, aber rot-grün lehnt Vorschläge der Opposition von vornerein ab, leider.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 dnlnAnonym
  • 27.04.2005, 22:13h
  • Noch als Nachtrag:

    1. Zitat von dbna.de:
    "Cornelia Pieper ist FDP-Generalsekretärin und hat sich in den letzen Jahren immer öfter für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt. Sie engagiert sich für die Homo-Ehe und für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare."

    2. Die (ehm.) Abgeordneten R.M. Lehmann MdA, Martin Woestmeyer MdHB a.D., Dr. Daniel Sodenkamp MdL, Jörg van Essen MdB, Rainer Funke MdB, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, Daniel Bahr MdB, Cornelia Pieper MdB, Dr. Guido Westerwelle MdB und Michael Kauch MdB stehen klar für die Beibehaltung und Ausweitung der Rechte (und damit verbundenen Pflichten) von Homosexuellen, wie auch die restliche FDP-Bundestagsfraktion und die Mehrheit der FDP-Landesverbände.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wolfAnonym
  • 28.04.2005, 08:31h
  • die idee ist so neu nicht, aber ok, sollte eigentlich längst selbsverständlich sein.
    in diesem land ist aber der tierschutz wichtiger und gesetze gegen kampfhunde werden schneller beschlossen.
  • Antworten » | Direktlink »