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Madrid Die Bürgermeister mehrerer spanischer Städte wollen das vom Parlament verabschiedete Gesetz über die Homo-Ehe boykottieren, berichtet die dpa. Sie kündigten an, in ihren Standesämtern "aus Gewissensgründen" keine homosexuellen Paare zu trauen. Dazu gehörten nach Presseberichten vom Mittwoch die konservativen Bürgermeister von Städten wie Valladolid, León oder Avila. Zuvor hatte der Vatikan katholische Politiker aufgerufen, das Gesetz zu boykottieren. Die spanische Regierung wies darauf hin, dass ein solcher Boykott einen Verstoß gegen die Gesetze bedeuten und von den Gerichten geahndet würde. Andere konservativen Bürgermeister, beispielsweise aus den Metropolen Madrid, Valencia oder Málaga kündigten an, dass sie das Gesetz respektieren werden, auch wenn sie es selbst ablehnten. (nb/pm)



11 Kommentare

#1 andyAnonym
  • 27.04.2005, 16:05h
  • hi typisch . das steht bestimmt die katholische kirche dahinter .na ja , bei uns ist die cdu und csu leider auch nicht anders.schade. so was zerstört unsere demokratie !
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#2 DesiAnonym
  • 27.04.2005, 16:37h
  • Tja, unsere Schwarzen sind auch nicht anders aber wir haben leider kein Gesetz und wenn die an die Regierung kommen werden wir auch so schnell keines bekommen. eher das Gegenteil, mit Ratzinger in der Hinterhand fühlen sie sich vermeintlich stark und auf dem richtigen Weg.

    In Spanien ist das Gesetz gültig und die Herren werden wohl klagen müssen. Ob sie damit durchkommen ist eine andere Frage. Ich hoffe doch nicht.
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#3 FelixAnonym
  • 27.04.2005, 17:02h
  • Das zeigt, welch gefährliches Demokratie-Verständnis diese hasserfüllten Fundamentalisten haben: sie wollen demokratisch legitimierte Gesetze einfach ignorieren und stattdessen ihren eigenen Willen über die Demokratie stellen!

    Dann sollen sie ihren Platz räumen!

    Diese hasserfüllten Menschen zeigen immer sehr schnell welch Geistes Kind sie sind. Sie haben nicht nur ein menschenverachtendes Weltbild, sondern lehnen in Wirklichkeit auch die Demokratie ab!
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#4 MartinAnonym
  • 27.04.2005, 17:25h
  • Zum Glück ist bei uns Kirche und Staat getrennt! Das kann man gar nicht oft genug betonen (na ja... bis auf Bayern vielleicht). Und in Madrid sollte die entsprechenden Staatsbediensteten aus ihren Ämtern gefeuert werden, wenn sie so gegen das Gesetz verstossen.
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#5 weltenbummlerAnonym
  • 27.04.2005, 21:18h
  • kirche und staat getrennt? das ist ja wohl relativ: in nrw will ein cdu-hansel ministerpräsident werden, der behauptet, das katholische menschenbild sei allen anderen religionen und konfessionen überlegen! schöne wahlrede, um papst zu werden - aber ministerpräsident in einem deutschen bundesland?
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#6 juliaAnonym
  • 27.04.2005, 22:43h
  • Weltenbummler hat recht. Die christliche Parteien sind die Werkzeuge der Kirchen, so üben sie Einfluss aus auf politischer Ebene in der Gesellschaft. In Spanien ist die Kirche immer noch mächtig, nicht so wie früher.

    Demokratie ist eine dünne Schicht der Menschheit, wie Zivilation.

    Gruß, Julia.
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#7 wolfAnonym
  • 28.04.2005, 08:22h
  • DEMOKRATIE ? (und frieden ?), genau das haben sich diese frömmelnden, bigotten, machtgeilen herrschaften auf ihre fahnen geschrieben. aber nur zu ihren bedingungen !!!!!!!
    wie es darum bestellt ist, spüren wir jeden tag.
    WIR müssen uns endlich klarmachen, dass hier mit menschenverachtender häme gegen UNSERE menschenrechte verstossen wird !!!!
    egal welcher "verein" diese machenschaften unterstützt, ist undemokratisch !
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#8 rudolfAnonym
  • 28.04.2005, 10:18h
  • @wolf

    So isses! Das hat mit Religionsfreiheit nichts mehr zu tun. Und Du kannst Dir sicher sein, daß die Methoden des Vatikans unter Ratzinger nicht sanfter werden. Allein können wir wenig dagegen ausrichten. Was vonnöten ist, ist ein Bündnis von Humanisten, liberalen Protestanten, denen die papistische Anmaßung ohnehin auf die Nerven geht, Liberalen, denen Ratzinger ohnehin den Kampf erklärt hat, und Patrioten, die wollen, daß ihr Land vom jeweiligen Regierungssitz und nicht von Rom aus regiert wird. In Deutschland nannte man das mal Kulturkampf...
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#9 DykeAnonym
  • 28.04.2005, 13:00h
  • Es ist traurig, dass die Kirche sich für so wichtig hält und glaubt sich sogar über das Gesetz stellen zu dürfen. Noch trauriger ist es wenn Menschen, die eigentlich dem Staat dienen sollten, der Kirche mehr Gehör schenken.
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#10 PepeAnonym
  • 28.04.2005, 13:14h
  • Ungalublich, mit welcher Arroganz und mit welchem Demokratieverständnis sich da gewählte Volksvertreter hinstellen und offen sagen, dass ihnen die demokratisch beschlossenen Gesetze egal sind und sie nach ihrem eigenen Geschmack regieren!

    Das ist die Gesinnung, aus der Diktatoren sind: die eigene Meinung ist verbindlich und Demokratie ist egal! Diesen Leuten muss schnellstens jemand klar machen, dass sie keine absolutistischen Monarchen sind und sich als Volksvertreter nach demokratischen Prinzipien zu richten haben!

    Wenn sie das nicht wollen, sind sie als Demokratievertreter gänzlich ungeeignet und sollten schnellstmöglich ihren Platz räumen bzw. "geräumt werden".
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