Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27364

Integrationsprojekt "Social Streetfood"

Mainz: Flüchtlinge kochten im LGBT-Zentrum


Leckere Tagesgeriche in der "Bar Jeder Sicht": Rami und Sami haben einen syrischen Teller mit Kibbeh, Hummus und Manakish gezaubert (Bild: socialstreetfood / instagram)

Am vergangenen Wochenende übernahmen Geflüchtete die Küche der "Bar Jeder Sicht" und servierten den queeren Gästen Gerichte ihrer Herkunftsländer.

Integration geht durch den Magen: Vom 20. bis 23. Oktober übernahm das Integrationsprojekt "Social Streetfood" die Küche der "Bar Jeder Sicht" in Mainz und brachte damit die exotischen Speisen geflüchteter Menschen in das LGBT-Zentrum. Alle Beteiligten zogen eine positive Bilanz, die Gastgeber bedankten sich auf Facebook "für vier tolle (und äußerst leckere) Abende".

Am Donnerstag und Freitag gab es unter anderem Bolani mit zwei verschiedenen Chutneys, Dal mit Reis und Joghurt-Salat, Ferni und orientalischen Spundekäs mit Fladenbrot oder Bretzelchen. Am Samstag und Sonntag standen Kibbeh mit Dip, zwei verschiedene Manakish (arabische Mini-Pizzen) sowie Hummus auf der Karte. Die "Bar Jeder Sicht" organisierte dazu ein passendes kulturelles Rahmenprogramm.

Mit Begegnungen Barrieren überwinden

"Getreu unserem Motto, Begegnungen zu schaffen, Barrieren aufzulösen und Köpfe und Herzen zu öffnen, gestalten wir auch mit diesem Essen ein Event, das Menschen aller Gesellschaftsgruppen an einen Tisch holt", hieß es in der Ankündigung der "Bar jeder Sicht". "Wir möchten Berührungspunkte ermöglichen, einen persönlichen Bezug herstellen und so zur Förderung einer offenen und toleranten Gesellschaft beitragen."

Das Integrationsprojekt "Social Streetfood" war im Mai mit dem Hauptziel gegründet worden, geflüchteten Menschen die Möglichkeit einer Beschäftigung zu bieten. Derzeit gehören zwölf Köche zum Team, das auch schon das Catering bei einer Pressereise der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übernahm.

In der "Bar jeder Sicht" kam es nach einem Bericht der "Allgemeinen Zeitung" zu einem "regen Austausch". Zu den Gast-Köchen gehörte mit Hamid Sahel auch ein schwuler Flüchtling aus Afghanistan, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt und sich im LGBT-Zentrum sichtlich wohlfühlte. Über seine neue Heimat sagte er: "Ich bin sicher, habe keine Angst mehr, das ist schön." (cw)



#1 NickAnonym
#2 LaurentProfil
#3 MariposaAnonym
  • 24.10.2016, 17:55h
  • Antwort auf #1 von Nick
  • Ganz genau - ich möchte diesbezüglich nur noch erfreuliche Nachrichten lesen (nicht nur in diesem Forum...) Zumal die orientalische Küche auch noch viel nahrhafter und gesünder ist als so manches "Kulturelle" auf dem Teller hierzulande.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MariposaAnonym
#5 SebiAnonym
  • 25.10.2016, 09:18h
  • Ist doch eine nette Aktion.

    Ich muss zwar gestehen, dass ich persönlich syrisches Essen, libanesisches Essen, etc. absolut nicht lecker finde und teilweise sogar Bauchschmerzen davon bekomme. Aber der gute Wille zählt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 gniwerjProfil
  • 26.10.2016, 23:49hdortmund
  • Antwort auf #5 von Sebi
  • "Ist doch eine nette Aktion. Ich muss zwar gestehen, dass ich persönlich syrisches Essen, libanesisches Essen, etc. absolut nicht lecker finde und teilweise sogar Bauchschmerzen davon bekomme. Aber der gute Wille zählt."

    Schon mal Sauerkraut ohne Kümmel gegessen? ;) :D

    Ich finde übrigens bezeichnend, wie wenige Kommentare unter diesem Artikel zu finden sind.
    Sollte sich gar die These bewahrheiten, dass positive Artikel zum Thema "Geflüchtete" gemieden werden, weil mensch seinen/ihren Rassismus hier nicht ungefiltert über die Kommentarspalte ergießen kann?
  • Antworten » | Direktlink »