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  • 24.10.2016, 11:37h           6      Teilen:   |

Integrationsprojekt "Social Streetfood"

Mainz: Flüchtlinge kochten im LGBT-Zentrum

Artikelbild
Leckere Tagesgeriche in der "Bar Jeder Sicht": Rami und Sami haben einen syrischen Teller mit Kibbeh, Hummus und Manakish gezaubert (Bild: socialstreetfood / instagram)

Am vergangenen Wochenende übernahmen Geflüchtete die Küche der "Bar Jeder Sicht" und servierten den queeren Gästen Gerichte ihrer Herkunftsländer.

Integration geht durch den Magen: Vom 20. bis 23. Oktober übernahm das Integrationsprojekt "Social Streetfood" die Küche der "Bar Jeder Sicht" in Mainz und brachte damit die exotischen Speisen geflüchteter Menschen in das LGBT-Zentrum. Alle Beteiligten zogen eine positive Bilanz, die Gastgeber bedankten sich auf Facebook "für vier tolle (und äußerst leckere) Abende".

Am Donnerstag und Freitag gab es unter anderem Bolani mit zwei verschiedenen Chutneys, Dal mit Reis und Joghurt-Salat, Ferni und orientalischen Spundekäs mit Fladenbrot oder Bretzelchen. Am Samstag und Sonntag standen Kibbeh mit Dip, zwei verschiedene Manakish (arabische Mini-Pizzen) sowie Hummus auf der Karte. Die "Bar Jeder Sicht" organisierte dazu ein passendes kulturelles Rahmenprogramm.

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Mit Begegnungen Barrieren überwinden

"Getreu unserem Motto, Begegnungen zu schaffen, Barrieren aufzulösen und Köpfe und Herzen zu öffnen, gestalten wir auch mit diesem Essen ein Event, das Menschen aller Gesellschaftsgruppen an einen Tisch holt", hieß es in der Ankündigung der "Bar jeder Sicht". "Wir möchten Berührungspunkte ermöglichen, einen persönlichen Bezug herstellen und so zur Förderung einer offenen und toleranten Gesellschaft beitragen."

Das Integrationsprojekt "Social Streetfood" war im Mai mit dem Hauptziel gegründet worden, geflüchteten Menschen die Möglichkeit einer Beschäftigung zu bieten. Derzeit gehören zwölf Köche zum Team, das auch schon das Catering bei einer Pressereise der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übernahm.

In der "Bar jeder Sicht" kam es nach einem Bericht der "Allgemeinen Zeitung" zu einem "regen Austausch". Zu den Gast-Köchen gehörte mit Hamid Sahel auch ein schwuler Flüchtling aus Afghanistan, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt und sich im LGBT-Zentrum sichtlich wohlfühlte. Über seine neue Heimat sagte er: "Ich bin sicher, habe keine Angst mehr, das ist schön." (cw)

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Tags: bar jeder sicht, mainz, flüchtlinge, social streetfood, integration
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Reaktionen zu "Mainz: Flüchtlinge kochten im LGBT-Zentrum"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
24.10.2016
12:05:40
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Nick


So funktioniert integration.


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#2
24.10.2016
12:26:23


(+1, 5 Votes)

Von Laurent
Aus Heidelberg (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 27.12.2015
Antwort zu Kommentar #1 von Nick


Ich würde sagen: ein Anfang.
Ziel muss die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt sein.


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#3
24.10.2016
17:55:57


(+1, 5 Votes)

Von Mariposa
Antwort zu Kommentar #1 von Nick


Ganz genau - ich möchte diesbezüglich nur noch erfreuliche Nachrichten lesen (nicht nur in diesem Forum...) Zumal die orientalische Küche auch noch viel nahrhafter und gesünder ist als so manches "Kulturelle" auf dem Teller hierzulande.


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#4
24.10.2016
17:58:32


(+3, 7 Votes)

Von Mariposa
Antwort zu Kommentar #2 von Laurent


Stimmt zwar - aber der erste Arbeitsmarkt ist auch schon bei vielen Einheimischen nicht mehr erreichbar. Ich weiß, wovon ich spreche.....


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#5
25.10.2016
09:18:44


(-1, 3 Votes)

Von Sebi


Ist doch eine nette Aktion.

Ich muss zwar gestehen, dass ich persönlich syrisches Essen, libanesisches Essen, etc. absolut nicht lecker finde und teilweise sogar Bauchschmerzen davon bekomme. Aber der gute Wille zählt.


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#6
26.10.2016
23:49:09


(+1, 3 Votes)

Von gniwerj
Aus dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 08.03.2010
Antwort zu Kommentar #5 von Sebi


"Ist doch eine nette Aktion. Ich muss zwar gestehen, dass ich persönlich syrisches Essen, libanesisches Essen, etc. absolut nicht lecker finde und teilweise sogar Bauchschmerzen davon bekomme. Aber der gute Wille zählt."

Schon mal Sauerkraut ohne Kümmel gegessen? ;) :D

Ich finde übrigens bezeichnend, wie wenige Kommentare unter diesem Artikel zu finden sind.
Sollte sich gar die These bewahrheiten, dass positive Artikel zum Thema "Geflüchtete" gemieden werden, weil mensch seinen/ihren Rassismus hier nicht ungefiltert über die Kommentarspalte ergießen kann?


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