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  • 25.10.2016, 12:50h           54      Teilen:   |

US-Studie

Schwule, Lesben und Bisexuelle leben ungesünder

Artikelbild
Marihuana ist immer noch die populärste Droge – und unter Schwulen, Lesben und Bisexuellen weit populärer als unter Heteros (Bild: (cc) Cannabis Culture / flickr)

Drogen, Alkohol, psychische Erkrankungen: Laut einer neuen US-Studie sind sexuelle Minderheiten eher gefährdet. Schuld sind Experten zufolge Ausgrenzung und Diskriminierung.

Lesbische, schwule und bisexuelle Menschen missbrauchen viel eher Drogen und Medikamente, trinken mehr Alkohol, rauchen mehr und leiden eher an psychischen Erkrankungen als heterosexuelle Personen. Das ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie des US-Gesundheitsministeriums, bei der 2015 repräsentativ in allen 50 Bundesstaaten über 50.000 erwachsene Menschen befragt wurden. Davon gehörten rund 3.000 Teilnehmer einer sexuellen Minderheit an. Es handelt sich damit um die größte bislang durchgeführte Studie ihrer Art.

Demnach geben 39 Prozent der Homo- und Bisexuellen an, im Vorjahr mindestens ein Mal illegale Drogen eingenommen oder Medikamente missbraucht zu haben. Bei der heterosexuellen Bevölkerung sind es nur 17 Prozent. Bei allen der zehn abgefragten Rauschmittel gibt es statistisch signifikante Unterschiede zwischen der sexuellen Minderheit und der sexuellen Mehrheit.

Am populärsten ist das als vergleichsweise harmlos geltende Marihuana, das nach amerikanischem Bundesrecht illegal ist, aber in der Hälfte der Bundesstaaten als Medikament oder für den Freizeitkonsum erlaubt wurde. Rund 31 Prozent der LGB-Amerikaner konsumierten Marihuana, aber nur 13 Prozent der Heterosexuellen. An zweiter Stelle folgen verschreibungspflichtige Schmerzmittel, die über zehn Prozent der Schwulen, Lesben und Bisexuellen missbrauchten, aber nur 4,5 Prozent der Mehrheitsbevölkerung.


Drogen- und Medikamentenmissbrauch


Den größten Unterschied zwischen den Personengruppen gab es bei Inhalationsmitteln wie Klebstoff. Hier nahmen nur 0,3 Prozent der Heterosexuellen die Mittel ein, aber 3,7 Prozent der Homo- und Bisexuellen. Auch beim Konsum von Crystal Meth (2,3 Prozent zu 0,6 Prozent), Kokain (5,1 Prozent zu 1,8 Prozent) und Heroin (0,9 Prozent zu 0,3 Prozent) liegen Schwule, Lesben und Bisexuelle weit vorne.

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Unterschiede zwischen Hetero und Homo bei Frauen größer

Die Zahlen zeigen insgesamt, dass die Unterschiede nach sexueller Orientierung bei Frauen viel größer sind als bei Männern: So nahmen 36 Prozent der schwulen und bisexuellen Männer und 20 Prozent der heterosexuellen Männer illegale Drogen ein oder missbrauchten Medikamente. Bei Lesben und bisexuellen Frauen beträgt der Anteil gar 41 Prozent, während er bei heterosexellen Frauen nur bei 14 Prozent liegt. Außerdem sind besonders junge Personen bis 25 Jahre betroffen: Über die Hälfte junger LGB nahm mindestens eins der abgefragten Mittel ein.


Kampftrinken nach Alter und Geschlecht


Laut der Befragung ist auch der Alkohol- und Zigarettenkonsum unter Homo- und Bisexuellen höher als unter Heteros – hier sind die Unterschiede allerdings weniger deutlich. So trinken lesbische und bisexuelle Frauen etwa viel mehr Alkohol als Heterosexuelle, allerdings gibt es bei Männern zwischen sexueller Mehrheit und Minderheit in dieser Frage kaum Unterschiede.

Mehr als jeder dritte LGB hat psychische Probleme binnen eines Jahres

Bei psychischen Problemen gibt es ein ähnliches Bild: Bei Schwulen, Lesben und Bisexuellen hatten 37 Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine psychische Erkrankung nach der offiziellen US-Klassifikation (DSM-IV). Bei Heterosexuellen sind es nur 17 Prozent. Auch hier sind Jüngere eher gefährdet als Ältere. Außerdem trifft es generell Frauen mehr – mit 42 Prozent liegt der Anteil bei Lesben und bisexuellen Frauen besonders hoch.


Psychische Krankheiten nach Alter und Geschlecht


Die Ergebnisse bestätigen bisherige Studien, die allesamt einen höheren Anteil von Drogenmissbrauch und psychischen Problemen bei sexuellen Minderheiten gemessen haben. So kam eine britische Studie 2014 beim Konsum illegaler Drogen unter schwulen und bisexuellen Männern zu ähnlichen Ergebnissen (queer.de berichtete).

Forscher erklären die Diskrepanz in der Regel mit "besonderen Stressfaktoren" für Homo- und Bisexuelle. Wegen der anhaltenden Diskriminierung suche diese Gruppe eher Ausflüchte aus dem realen Leben und habe gleichzeitig mehr seelische Probleme. Dr. Eric Yarbrough, der bei einer Drogenpsychiatrie in New York City arbeitet, bestätigte angesichts der neuen Studie diese Analyse: "Psychische Krankheiten können manchmal genetische Ursachen haben, aber oft ist es so, dass die Symptome unter Stress zum Vorschein kommen", meinte Yarbrough gegenüber dem Sender NBC. "Mehr Stress kann zu Drogenmissbrauch und psychischen Problemen führen. Sexuelle Minderheiten erfahren oft Abweisung, beispielsweise von ihren Familien, religiösen Organisationen oder anderen Formen der Diskriminierung." Er kritisierte, dass die Ärzteausbildung die besonderen Faktoren, die die LGBTI-Community beeinflussten, bislang überhaupt nicht berücksichtige. Medizinisches Fachpersonal müsste in dieser Frage sensibilisiert werden. (dk)

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Tags: drogen, alkohol, zigaretten, studie, usa
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Reaktionen zu "Schwule, Lesben und Bisexuelle leben ungesünder"


 54 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
25.10.2016
13:10:46


(+5, 7 Votes)

Von Fennek


>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Schuld sind Experten zufolge Ausgrenzung und Diskriminierung.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Tja, Diskriminierung schadet auch der Volkswirtschaft. Die Kosten, die nur schon dem Gesundheitssystem oder auch den Arbeitslosen-Kassen dadurch entstehen, gehen in die Milliarden-Beträge.

Da sieht man, wie tief der Hass verwurzelt ist, wenn man sogar so massive volkswirtschaftliche Schäden in Kauf nimmt, nur um seinen Hass ausleben zu können.


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#2
25.10.2016
14:50:39
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Angewidert
Antwort zu Kommentar #1 von Fennek


Du hast natürlich völlig Recht, aber jetzt werden sofort wieder die Moralisten aus der Ecke gekrochen gekommen und behaupten unser Lotterleben sei der sexuellen Orientierung geschuldet.
Sie werden wieder dreist behaupten Homosexualität sei ein Lebensrisiko per se.


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#3
25.10.2016
18:02:40


(+3, 5 Votes)

Von saltgay_nl
Aus Zutphen (Niederlande)
Mitglied seit 23.11.2015


Volkswirtschaftliche Schäden? das kann ja nur eine Sparkassenschwuppe mit FDP-Parteibuch schreiben.

Wenn es danach ginge, müsste die Euthanasie wieder eingeführt und die AIDS-Prävention und -forschung abgeschafft werden. Dann haben wir sozialverträgliches Frühableben.

Betrachten wir den Alkoholkonsum, so lässt sich dies nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragen. Der Pro Kopf Konsum von Ethanol betrug im Jahr 2011 11,7 l gegenüber den USA mit 8,4 l . Das sind immerhin 28% weniger. Der Alkoholkonsum in Deutschland ist weitaus "normaler" als in den bigotten USA. Darum dürfte ein Alkoholmissbrauch, der schwulenspezifisch ist, eher im allgemeinen Saufen von Schützen- und anderen Vereins- und Bundesbrüdern untergehen.

Die Frage nach dem "Schaden", den Suchtmittel im Gesundheitswesen verursachen, muss also weitaus umfassender gestellt werden. Die gesellschaftliche Spaltung in eine hauchdünne Oberschicht, eine komplett verrohte von Abstiegspsychosen geplagte Kleinbürgerschicht und die abgehängten Fußabtreter aus dem SGB II bewirkt automatisch eine Zunahme und Verlagerung der Suchtproblematik. Damit sind natürlich höhere Kosten im Gesundheitswesen für diese Erkrankungen und den Folgeerkrankungen verbunden. Für die neoliberale Gesellschaft der "Leistungsträger" ist dies aber gar nicht so unwillkommen, weil man auf diese Art und Weise sich lebensunwerter Mitbürger entledigen kann. Die Oberklasse dagegen kokettiert wie in den goldenen Zwanzigern mit elitärem Drogenkonsum und am Ende, dank der privaten Krankenversicherung, wartet eine aufwändige Therapie zur Überwindung einer "Sinnkrise". Dazu mögen auch einige Schwule gehören, die aus welchen Gründen auch immer, wohlhabend sind.

Wer aber in irgendeiner Weise, ob aus sexueller Orientierung, oder aus sozialer Benachteiligung Diskriminierung und Ausschluss erfahren muss, entwickelt automatisch bestimmte Krankheitsformen, die auch schon vor über 10 Jahren von der Universität Dortmund untersucht und veröffentlicht wurden. Nur interessiert das kein Schwein, weil das neoliberale Mantra "Jeder ist seines Glückes Schmied" ja gerade den sozialen Zusammenhalt zerstören will zugunsten des Prinzips:"Es kann nur Einer gewinnen."

Das gesellschaftliche System, welches total verkommen und marode ist, darf nicht weiterbestehen. Entweder man besinnt sich auf das Solidaritätsprinzip oder die "Mexikanisierung" dieser Gesellschft schreitet voran. Doch Vorsicht liebe Leistungsträger: "Heute noch auf hohen Rossen - morgen durch die Brust geschossen" . Ein Hayek, die Chicago-Boys, die Friedmänner bieten keinen Schutzschild, so dass auch die Zeit jener Hedonisten bald abgelaufen sein könnte.


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#4
26.10.2016
00:52:50
Via Handy


(-7, 13 Votes)

Von Silas Schroth


Wollen wir mal die nüchternen Fakten stehen lassen, die jeder aus unserem Freundeskreis kennt: Drogen und psychische Probleme sind bei vielen in der Community Alltag.
Und zwei Dinge gehören auch zu den Fakten: 1. Erfahrungen von Diskriminierung sind bei niemandem, den wir tatsächlich kennen, direkt und nachweislich Ursache oder Anlass für Drogen und psychische Probleme. 2. Ich hab auch noch nie von einer Studie gehört, die den Zusammenhang wissenschaftlich nachgewiesen hat.

Hat hier jemand andere Erfahrungen oder kennt andere Studien als ich?

Sonst bleibt für mich echt die Frage offen, warum das so ist. Auch in der Studie hier ist der Zusammenhang mit der Diskriminierung ja nur ein persönlicher Kommentar des Durchführers der Studie


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#5
26.10.2016
01:40:55
Via Handy


(+9, 11 Votes)

Von Ex-Katholik
Antwort zu Kommentar #4 von Silas Schroth


Hallo Silas. Willkommen im Forum.
Eine Bitte:
1. Kannst du bitte mal Drogen und psychische Probleme auseinanderhalten?
2. Wieso sprichst du von "wir"? Wenn du keinen kennst, musst du nicht von dir auf andere schliessen und andere Erfahrungen negieren.
Du, du siehst keinen Zusammenhang zwischen psychischen Problemen und Erfahrung aufgrund Diskriminierungen. Da werden Dir viele widersprechen! Natürlich gibt es einen Zusammenhang! Die Diskriminierungen, die Ablehnungen, die äußeren und inneren Konflikte, die Heterosexuelle nicht durchleben und somit gar nicht beurteilen können - natürlich kann das für Depression sorgen. Und die Ursache liegt nicht an der sexuellen Orientierung, sondern am Umgang. Wer von klein an eingetrichtert bekommt Homosexualität sei falsch oder dank der religiösen Erziehung eingetrichtert kommt Homosexualität sei böse oder gar eine ganz schlimme Sünde, zu sich später manchmal schwer sich selbst zu akzeptieren, was zu Depressionen führen kann. Erst recht wenn dann noch der halt von außen fehlt und das Umfeld mit Ablehnung reagiert. Da haben die Kirchen schwere Schuld auf sich geladen. Wie kann man denn bitte schön das negieren, was offensichtlich ist, oder gar Homosexuellen selber die Schuld daran geben?! Nicht ohne Grund ist die Suizidrate bei homosexuellen Jugendlichen um ein Mehrfaches höher als bei Gleichaltrigen, gerade weil sie gemobbt werden, Ihnen zu Hause der Halt versagt wird, oder sie aufgrund einer sehr strengen religiösen Erziehung mit sich nicht klarkommen und an schweren Schuldgefühlen leiden, die gar nicht nötig wären, wenn ihnen die Kirchen nicht predigen, besser gesagt einhämmern würden, dass sie gefälligst unter ihren religiösen Gefühlen oder ihren Erfahrungen zu leiden haben!


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#6
26.10.2016
01:45:03
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von Ex-Katholik
Antwort zu Kommentar #4 von Silas Schroth


PS.
Die Frage warum das so ist, sollte sich hiermit wohl geklärt haben. Und es ist mit Sicherheit nicht nur ein persönlicher Kommentar, sondern spricht vielen aus der Seele, die dieselben Erfahrungen gemacht haben.


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#7
26.10.2016
06:49:25
Via Handy


(+1, 5 Votes)

Von Nick


Drogen - sei es nun Alkohol oder irgendein anderes Zeug - sind weit verbreitet.

Ich bekomme es regelmäßig bei GR und BBF mit.

Ich brauch so etwas nicht. Aber mancher bekommt wohl nicht mal mehr einen hoch ohne irgendwelchen mist einzuwerfen..


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#8
26.10.2016
06:55:59


(+9, 9 Votes)

Von UrsaMajor


Das Stichwort lautet Minority Stress.
Siehe hier insbesondere die Punkte 3.2.1 ("Proximal stressors among sexual minorities") und 3.3.1 ("Health outcomes among sexual minorities").

Link:
en.wikipedia.org/wiki/Minority_stress


Dazu noch eine Buchempfehlung:

Link:
derzaunfink.wordpress.com/2016/09/21/selbsthass-un
d-emanzipation/


Live-Vorstellung dieses Buches durch die Herausgeberin Patsy l'Amour laLove aktuell laufend in verschiedenen Städten:

Link:
patsy.blogsport.de/category/vortrag/


***

Bezüglich der Schlagzeile möchte ich eine m.E. nicht unwesentliche Differenzierung machen.
"...leben ungesünder" impliziert einen ungesünderen Lebenswandel, wie eben z.B. höheren Drogenkonsum.
Psychische Erkrankungen sind jedoch nach meinem Verständnis kein Ausdruck von Lebenswandel.
Sprich: Für einen Lebenswandel kann ich mich -bis zu einem gewissen Grad- aktiv entscheiden; für oder gegen eine psychische Erkrankung sicher nicht.

Viel zu oft wird von homophoben Kreisen das Pseudo-Argument gebracht, queeres Leben sei auch deshalb zu verurteilen, weil queere Menschen viel stärker an Depressionen litten. Damit wird natürlich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, da Depressionen ja nicht per se mit Queersein verbunden sind, sondern erst durch den Umgang der Gesellschaft mit dieser Eigenschaft bzw. queeren Personen (und z.B. genau solche Aussagen) entstehen.

***

Der "Witz" ist übrigens ja auch noch, dass Depressionen zu einer weiteren Form gesellschaftlicher Stigmatisierung führen. Man kann eben kein gebrochenes Bein vorweisen, das irgendwann auch "automatisch" wieder heil sein wird. Die Krankheit ist für Außenstehende teils schwer greifbar und doch für die Betroffenen sehr massiv und real. Hierzu gab es gestern eine -wie ich finde- sehr gut gemachte planet-wissen-Sendung:

Link zu www.planet-wissen.de

Eine Art von Teufelskreis also, dem zu entkommen vielen Menschen kaum noch gelingt.


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#9
26.10.2016
11:45:36


(-7, 9 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von UrsaMajor


Die genannten Stressfaktoren sind sicherlich ein bedeutender Grund.

Eine ganze Menge kommt aber auch von innen, sprich Lebensstil in der "Community".
Auch hier wird gerne vom sogenannten Hetero-Spießer geredet, der hat aber den Vorteil dass er eben auch weniger raucht, kifft und säuft, ein stabiles=langweiliges Umfeld hat und Freund, Freundin oder gar Kindern erklären muss warum er denn den ganzen Sonntag im Delirium liegt.


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#10
26.10.2016
12:22:10


(-5, 9 Votes)

Von Silas Schroth
Antwort zu Kommentar #6 von Ex-Katholik


Hallo Ex-Katholik,

klar, du wiederholst die Annahme, die im Artikel auch schon stand. Versteh ich gut und höre ich oft.
Aber diesen Zusammenhang, dass das an der Diskriminierung direkt liegt, wie Menschen sich dann verhalten - dass sie Drogen nehmen oder ähnliches - oder dass Menschen aufgrund von Diskriminierung diagnostizierbare psychische Störungen aufweisen, und da geht es ja nicht nur um Depression, sondern oft ja auch um Narzissmus, Abhängigkeit, Borderline, Zwanghaftigkeit und sowas.. - gerade diesen direkten Zusammenhang finde ich doch schwierig ernsthaft herzustellen. Auch wenn man ihn schon tausend Mal gehört hat


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