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Bundesmitgliederversammlung in Hamburg

Alexander Vogt als LSU-Chef wiedergewählt


Alexander Vogt wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt (Bild: n-tv Screenshot)

Bei ihrem Treffen bestätigten die christdemokratischen und christsozialen Schwulen und Lesben Alexander Vogt mit großer Mehrheit. Der alte und neue Chef zog eine positive Bilanz.

Die Bundesmitgliederversammlung der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) hat auf ihrer Tagung am vergangenen Wochenende in Hamburg einen neuen Vorstand gewählt. Alexander Vogt aus Frankfurt wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen als Vorsitzender im Amt bestätigt und wird den Verband für weitere zwei Jahre führen. Vogt ist bereits seit 2010 LSU-Chef – und damit länger als sämtliche Vorgänger.

Als Stellvertreter wiedergewählt wurde der Berliner Carsten Sura, neuer Stellvertreter und damit Nachfolger von Sönke Siegmann wurde Christian Röbcke-Gronau. Uwe Bruchhausen löste Christian Hölting als Bundesschatzmeister ab. In ihren Ämtern bestätigt wurden Matthias Block-Löwer als Bundesgeschäftsführer und Stefan Löwer als Bundespressesprecher.

In seinem Jahresbericht zog Vogt bei dem Treffen eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt der Arbeit habe die Jahreskampagne "Nein zur Hassgewalt!" gestanden. Während der gesamten CSD-Saison habe die LSU auf die Zunahme von Hassgewalt-Delikten aufmerksam gemacht und eine Reihe von Forderungen an Politik und Justiz gerichtet. Im Dialog mit Bundes-, Landes- und Europapolitikern hätten LSU-Aktivisten zudem ihre Positionen in die Mutterparteien hineingetragen.

"Im Herbst dieses Jahres konnten dann einige Früchte unserer Arbeit geerntet werden", berichtete Vogt. Darunter sei seine Wiederwahl zum Präsidenten der konservativen European LGBT Centre-Right Alliance, die sich im September in Helsinki zu einer Konferenz getroffen hatte. Ein Erfolg sei auch die Gründung des LSU-Landesverbandes Sachsen gewesen (queer.de berichtete). Außerdem sei es positiv, dass die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag der Rehabilitierung der Opfer des Strafrechtsparagraphen 175 zustimmen möchte, "was auch auf die nachdrückliche Zusammenarbeit von LSU und den ihr nahestehenden Abgeordneten von CDU und CSU zurückzuführen ist", so die LSU in einer Pressemitteilung. Die Gruppe hatte dazu Flyer auf dem letzten Bundesparteitag verteilt (queer.de berichtete). (pm/cw)



#1 MarcAnonym
  • 27.10.2016, 15:49h
  • Was bringen solche Parteigruppen, wenn sie keine echte Interessenvertretung innerhalb der Partei sind, sondern im Zweifelsfall doch der Parteilinie folgen und ihren Parteifreunden nach dem Mund reden.

    Konkret am Beispiel LSU:
    wie oft haben die nicht schon betont, dass z.B. eine Eheöffnung Deutschland überfordern würde. Wenn GLBT sich freiwillig unterwerfen ist das noch viel schlimmer, als wenn sie unterdrückt werden.
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#2 Nur bitterAnonym
  • 27.10.2016, 22:18h
  • Ob es die LSU gibt oder nicht gibt, für die Lesben und Schwule macht das am Ende des Tages überhaupt keinen Unterschied.
    Vogt zog eine positive Bilanz? Aha? Wenn man auf etwas aufmerksam macht, dann ist da noch lange nichts geschehen. Es gibt mehr Angriffe und Übergriffe als früher. Aber man ist im Dialog. Super!!! Der Dialog - zu deutsch: jahrelanges Geschwafel - alleine bringt es noch nicht. Handeln, liebe Schwestern und Brüder!
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#3 trans_allianceProfil
  • 29.10.2016, 15:00h
  • ... es ist überaus bedauerlich, dass man beim LSU sich nicht offener zeigt.

    Natürlich kann kaum erwarten, dass in Hamburg ein doppel-tt+I hinzugefügt werden, aber auf Bundesebene sollte man sich schon auch geschlechtlicher Vielfalt stellen.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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