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Der alleinlebende Rentner Frank T. (li.) wurde am 11. Juli ermordet – die einzige Spur bislang ist ein möglicher unbekannter Besucher (re.), von dem es nur ein Phantombild gibt (Bild: Polizei Zwickau)

Am 11. Juli wurde der 72-jährige Frank T. erstochen in seinem Wohnhaus in Auerbach aufgefunden – mit einem Phantombild wird nach einem möglichen Besucher gefahndet.

Über drei Monate nach einem Mord an einem homosexuellen Rentner im Freistaat Sachsen gibt es noch immer keine heiße Spur nach dem Täter. Der 72-jährige Frank T. war am 11. Juli erstochen in seinem Wohnhaus in Auerbach-Mühlgrün, in dem er allein lebte, aufgefunden worden. Aus den bisherigen Ermittlungen ergibt sich, dass der Geschädigte, sehr viel unterwegs war und dabei auch Kontakt zu anderen Personen gesucht hat.

Viele Umstände der Tat sind bislang dennoch unklar oder unbekannt. So wurde etwa die Tatwaffe nicht gefunden. Einen Raubmord schließen die Ermittler aus, da nichts gestohlen wurde. "Es gibt keine Anhaltspunkte, dass der Täter aus dem Strichermilieu kommt", stellte zudem Staatsanwalt Jürgen Pfeiffer gegenüber der "Bild"-Zeitung klar.

Mit Hilfe eines Phantombilds suchen die Ermittler seit Wochen nach einem Zeugen, der etwa zwei Wochen vor der Tat am Haus des Opfers gesehen wurde. Er ist etwa 35 bis 40 Jahre alt und hatte schwarz gefärbtes Haar. Bekleidet war er mit einer Jeanshose, einem T-Shirt und einer Jacke. Generell sei die Kleidung von hochwertiger Qualität. Der Mann sprach Deutsch. Hinweise zu dem Unbekannten nimmt die Kriminalpolizei Zwickau unter Telefon (0375) 428-3333 entgegen.

Die Polizeidirektion bittet darüber hinaus um Hinweise, wo sich Frank T. in den Monaten vor seinem Tod aufhielt, mit welchen Personen er in diesem Zeitraum Kontakt hatte und wer ihn in seinem Haus in der Falkensteiner Straße besuchte. Der Rentner, der kein Auto besaß, soll häufig Ausflüge mit der Vogtlandbahn in andere Städte unternommen haben, unter anderem nach Kraslice in Tschechien. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgeschrieben. (cw)



#1 NickAnonym
  • 30.10.2016, 13:12h

  • "Strichermillieu" hach, was würde die sächsische polizei nur ohne ihre Klischees machen...

    Nun, ich hoffe das die Polizei dem Täter auf die Spur kommt.
    Vielleicht hilft ja eine Zusammenarbeit mit den tschechischen Kollegen?
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#2 Robby69Ehemaliges Profil
  • 30.10.2016, 17:28h
  • Antwort auf #1 von Nick
  • Ist doch bei den Bullen immer so! Wenn was passiert, dann waren es doch - laut der Bullen - angeblich grundsätzlich Stricher/Escorts oder Ausländer! Das ist immer die gleiche Scheiße!

    Ich zweifle stark daran, dass die Bullen den tatsächlichen Täter wirklich finden WOLLEN. - Wäre das Opfer jetzt irgendein reicher - heterosexueller - Knilch, dann würden sie sich überschlagen, um den Täter zu schnappen. - Aber für DIE geht's doch "nur" um die Aufklärung des Todes eines Schwulen. (Auch wenn das jetzt hart klingt...) -
    Schau Dir einfach mal die letzten Artikel zu gewaltsam zu Tode gekommenen Schwulen an - und recherchier mal, wie viele von diesen Taten bis jetzt tatsächlich aufgeklärt wurden. - Kaum welche. - Leider...
    In dieser Hinsicht wird von den sogenannten "Ermittlern" nach wie vor mit zweierlei Maß gemessen.
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#3 1818181818181818Anonym
  • 31.10.2016, 06:45h
  • Antwort auf #2 von Robby69
  • Eben, außerdem ist SACHSEN nun nicht gerade berühmt für Toleranz und Menschenachtung, eher das Gegenteil ist der Fall.

    Sieht man ja jeden Montag in Dresden.

    Interessant finde ich, das VW seinen komischen E-golf in Dresden bauen will.
    Wahrscheinlich gibt es den dann als Sonderedition PEGIDA. In Kackbraun.

    (Bin E-Auto Fan, aber die Karre würde ich mir eh nicht kaufen, zu teuer...)
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