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Einzelkommentar zu:
Heiko Maas: Bitte keinen politischen Grabenkampf um die Rehabilitierung!


#2 goddamn liberalAnonym
  • 31.10.2016, 15:54h
  • Im Land des rosa Winkels ist es erstaunlich, dass es überhaupt zu einem solchen Gesetzentwurf gekommen ist.

    Dass die Entschädigungsbeträge sehr gering sind, ist leider deutsche Normalität.

    Auch bei anderen Opfern von NS-Unrecht wurde aus Kalkül gezögert und dann gegeizt. Da kann man leider den 175ern, für die braune Repression (schwarz angemalt) bis 1969 galt, nur zynisch sagen: Willkommen im Club!

    Ob sich Heiko Maas gegen die fanatisch homophobe Union durchsetzen kann, steht in den Sternen.

    Manfred Bruns, das Rebmann-Opfer, das die deutsche Justizkaste von Innen kennt, hat gesagt, dass er erst an den Gesetzentwurf glaubt, wenn er im Bundesgesetzblatt steht.

    Er weiß, wovon der spricht.

    Zu Generalbundesanwalt Rebmann, der Bruns nach seinem Outing fertigmachte: "Er hatte am 30.März 1942, kurz vor dem Abschluss der Oberschule, in Heilbronn die Aufnahme in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei beantragt. So lässt es sich in der Mitgliedskartei der ­NSDAP nachlesen, über die das Bundesarchiv verfügt. Die Ortsgruppe Heilbronn, Gau Württemberg-Hohenzollern, nahm ihn am 1.September 1942 auf." (Cicero)

    Zum Generalbundesanwalt hat den homophoben Alt-Nazi Rebmann übrigens der SPD-Justizminister Vogel ernannt.

    Obwohl er wohl nichts über dessen Parteibuch wusste (oder wissen wollte), kann man sagen:

    Auch das gehört zum deutschen Postfaschismus.
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