Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27430

Conchita Wurst widmet sich einer neuen Aufgabe (Bild: Global Panorama / flickr)

Der Kölner Sender RTL will mit einer Art Promi-Version von "The Voice of Germany" um Zuschauer buhlen – und heuert dafür die österreichische ESC-Siegerin an.

Conchita Wurst wird im kommenden Jahr in der RTL-Show "It Takes 2" als Jurorin zu sehen sein. Das teilte der Privatsender am Montag auf seiner Website mit. Neben Wurst sollen auch der spanisch-deutsche Popsänger Álvaro Soler sowie der irisch-amerikanische Sänger, Musiker und Komponist Angelo Kelly ("Kelly Family") die Auftritte von noch nicht genannten Promis bewerten.

Laut RTL sollen insgesamt neun Prominente beim Gesangswettbewerb antreten. Die drei Juroren sollen die Promis coachen und in Duetten mit ihnen antreten. In der ersten Runde müssen die Juroren jedoch erst einmal ihre jeweiligen drei Promis auswählen, "und zwar nur aufgrund der Stimme, nicht wissend, um wen es sich handelt", wie der RTL-Pressetext verrät. Danach wählt das Studiopublikum in jeder Folge einen Promi aus der Show heraus. Das Konzept ähnelt der Sat.1-Castingshow "The Voice of Germany", bei der ebenfalls Juroren nur aufgrund der Stimme einen Kandidaten in die nächste Runde befördern können.

Die insgesamt nur fünfteilige Show soll ab dem 8. November in Köln produziert werden, aber nicht vor nächstem Jahr ausgestrahlt werden. Eintrittskarten sind ab acht Euro erhältlich. Moderieren wird das RTL-Urgestein Daniel Hartwich und die Newcomerin Julia Krüger, die bisher unter anderem für den inzwischen eingestellten Sender Joiz arbeitete und für RTL II das Entertainment-Magazin "Klub" moderierte.

Show bereits in den Niederlanden ein Erfolg

"It Takes 2" feierte diesen Frühling bereits im niederländischen Sender RTL 4 einen erfolgreichen Einstand. Produziert wurde die Reihe von der Firma des Medientycoons John De Mol, der unter anderem die Show "Big Brother" erfunden und weltweit vermarktet hatte. De Mol hatte auch "The Voice" ins Leben gerufen, daher sind die Parallelen zu dieser Castingshow wohl nicht zufällig.

Direktlink | In den Niederlanden gewann der Moderator Jan Versteegh den Wettbewerb

Conchita Wurst hat bereits RTL-Show-Erfahrung: Vor ihrem Erfolg beim Eurovision Song Contest war sie 2013 Kandidatin in der Castingshow "Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika", in der vom Sender "zwölf luxusverwöhnte Promi-Ladys" in die afrikanische Wüste geschickt worden waren (queer.de berichtete). Wegen schlechter Quoten verzichtete RTL auf eine zweite Staffel. (dk)



#1 Katrina_ReichertProfil
  • 31.10.2016, 23:02hDüsseldorf
  • Ich finds immer wieder bemerkenswert:
    Ein Mann, der bekanntermaßen nur eine Frau spielt, wird in sämtlichen Medien konsequent als Frau bezeichnet, während bei trans Frauen STÄNDIG mehr oder minder offen unterstellt wird, wir seien Männer.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Patroklos
#3 SpidermanSBAnonym
  • 01.11.2016, 00:54h
  • Erst mal vorweg: Ich mag sie! Aber ist die Fernsehlandschaft nicht schon mit Casting-Scheiße übersättigt? Gibt es überhaupt irgendwas, was noch nicht gecastet wurde? Jetzt werden also (ich mutmaße mal) irgendwelche ehemaligen Umlaut-Promis aus der Versenkung herausgezerrt. Kam bei diesen Formaten jemals wirklich irgendetwas nennenswertes dabei raus? Also außer die Besetzung fürs nächste Dschungelcamp oder das Bühnenprogramm für die Möbelhauseröffnung von Kuhkaffhausen? Daß es immer noch Leute gibt, die sich das ansehen....Ich weiß wieso mein TV schon seit Jahren nur noch für DVD und Bluray eingeschaltet wird. In 10 Jahren wird noch der Bundelkanzler gecastet...Das deutsche Fernsehn ist wirklich nur noch Volksverblödung und Gehirnfolter der übelsten Sorte! Schalten Sie mal wieder ab....
  • Antworten » | Direktlink »
#4 andreAnonym
  • 01.11.2016, 09:50h
  • Auweia, da hilft nur der Griff zur Fernbedienung. Privat-TV ist eben Schrott-TV. Ich mag die "Dame" nicht. Hat mit Kunst nichts zu tun, was die macht. Sieht eben komisch aus und das mag man, nicht wegen der Stimme. Wurst, haha, darauf kommen nur Österreicher.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Na jaAnonym
#6 TheDadProfil