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  • 03.11.2016, 12:07h           6      Teilen:   |

Aufruf

2000 Euro Preisgeld: Ideenwettbewerb für neues LSVD-Logo

Artikelbild
Dieses altbekannte Logo soll im kommenden Jahr modernisiert werden (Bild: (cc) grueneberlin / flickr)

Der Lesben- und Schwulenverband will sein angestaubtes Logo modernisieren. Mit einem Ideenwettbewerb will Deutschlands einflussreichste LGBTI-Organisation einen zeitgemäßen Gesamtauftritt entwickeln.

Der LSVD-Bundesverband hat am Donnerstag einen Ideenwettbewerb für ein neues Logo gestartet. Bis zum 16. Januar 2017 können Interessierte Entwürfe einsenden, mit denen sich der Verband künftig bundesweit in Werbemitteln, im Netz und in Drucksachen optisch präsentieren soll. Dem Sieger des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld von 2.000 Euro.

Die Organisation verwendet seit einem Vierteljahrhundert praktisch das selbe Logo. 1999 wurde mit der Umbenennung von "Schwulenverband" in "Lesben- und Schwulenverband" lediglich ein "L" hinzugefügt.

"Unser öffentliches Erscheinungsbild ist in die Jahre gekommen", erklärte daher der LSVD-Bundesverband. Man wolle einen "zeitgemäßen Gesamtauftritt" entwickeln, der "Dynamik und Diversität unseres stetig wachsenden Verbandes" unterstützen solle und so die Anliegen "auch optisch auf der Höhe der Zeit" präsentieren. Die Bandbreite der Entwürfe könne von der Auffrischung bis zu einer Neugestaltung des Logos und/oder des Erscheinungsbildes reichen.

In die Entscheidung, welcher Entwurf gewinnt, sollen auch die Meinungen der Landesverbände und der Öffentlichkeit einfließen. Der LSVD behält sich dabei vor, bei einem entsprechenden Votum das Preisgeld auf bis zu drei Teilnehmer aufzuteilen.

Der oder die Preisträger werden Ende Februar 2017 informiert und der Gewinnerentwurf öffentlich bekannt gegeben. Danach soll der neue Auftritt gegebenenfalls überarbeitet und beim LSVD-Verbandstag im April präsentiert werden. (pm/cw)

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  Redaktionskommentar
Der Entwurf muss bis zum 16. Januar 2017 digital und analog inklusive Einsendeblatt eingereicht werden an: LSVD-Bundesverband, Hauptstadtbüro, Almstadtstraße 7, 10119 Berlin, wettbewerb@lsvd.de
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Ideenwettbewerb
» Teilnahmebedingungen (PDF)
» Einsendeblatt (PDF)
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Teilen: 27       4            
Service: | pdf | mailen
Tags: lsvd, ideenwettbewerb
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Reaktionen zu "2000 Euro Preisgeld: Ideenwettbewerb für neues LSVD-Logo"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
03.11.2016
13:29:24


(+4, 4 Votes)

Von Altbacken


Finde ich eine gute Idee.

Das Logo geht ja noch. Aber die Homepage von denen wirkt teilweise schon sehr altbacken.

Wenn man sich mal anguckt, wie modern und trendy manche Webseiten von GLBT-Lobby-Organisationen in anderen Staaten aussehen, dann wirkt das beim LSVD schon sehr bieder, brav, altbacken und auch langweilig.

Der Wert von gutem Design sollte niemals unterschätzt werden. Die Inhalte mögen das wichtigste sein, aber mit gutem Design kann man sie viel besser transportieren, nachhaltiger erinnerbar machen und mehr Leute erreichen...


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#2
03.11.2016
14:18:49


(-2, 4 Votes)

Von Fistus47


"In die Entscheidung, welcher Entwurf gewinnt, sollen auch die Meinungen der Landesverbände [...] einfließen."

Hilfe! Ich höre schon wie ein bestimmter Landesverband genervt ist, weil Nervensäge4711 darauf besteht, das neue Logo doch bitteschön gefälligst nach seinen eigenen Wünschen mit christlicher Symbolik zu schmücken.


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#3
03.11.2016
21:57:23


(+1, 3 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016


... zu empfehlen wäre wenn ein positives Zeichen, zu anderen Bereichen der

LGBT, GLBT, LSBT, LSBTI, LBGTI, LGBTTI, LGBTTIQ, LSBTTIQ...

Communitys gesetzt würden.

Es handelt sich um 2 Bereiche von viel me-eee-hr, die sich auch nicht vereinnahmen lassen werden.

.

.

.

LGBAPTTIQ / LSBAPTTIQ

mit einem Schriftzug
Lesben- und Schwulenverband Deutschland

Link:
transallianceproject.wordpress.com/2016/10/23/lgba
pttiq/


.

.

.

In diesem Zusammenhang ist zu empfehlen, sich an zu sehen was die Mitglieder der HAKI in Kiel, letztes Jahr namensseitig umgesetzt haben. Mut gehört dazu.

Auch ist es lohnenswert sich mal, mit der geschichtlichen Vergangenheit aus einander zu setzen.

Dass vor einigen Wochen erschiene Buch "Das 3. Geschlecht - Reprint der 1930-1932 erschienen Zeitschrift für Transvestiten" von Rainer Herrn, ist ein interessante Lektüre.

Er hat im Anschluss einige interessante Fakten aufgezeigt, die sich gerade scheinbar wiederholen.

Die vielältige Community hat schon genug Probleme untereinander sich zu achten, zu respektieren und sich bei den vielfältigen Forderungen zu unterstützen.

Trotz der Unterschiede, sollte man sich kurzfristig für die nächsten Jahrzehnte, gemeinsam besser, nebeneinander auf gleicher Augenhöhe aufstellen.

.

.

Ein Logo für alle, mit individuellen Facetten und individuellem Schriftzug, ist unmöglich um zu setzen.

.

Pakt es an, habt Mut und zeigt als einflussreichste LGBTI-Organisation in Deutschland, dass man etwas zukunftsweisendes machen kann.

Denkt an Respekt.

.

.

Viel Erfolg


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#4
03.11.2016
22:41:25
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Berliner
Aus Berlin
Mitglied seit 16.11.2015
Antwort zu Kommentar #3 von trans_alliance


Ich habe den LSVD bisher primär als Verein für lesbische und schwule (LG) Belange gesehen. Für zum Beispiel trans* und inter* Belange dachte ich, gibt es dann wieder andere Vereine, z.B. TrIQ.

Fühlt sich der LSVD als Deutschlands größter Verein für alle Themen der kompletten Regenbogen-Community?
Dann ist der Name nicht wirklich dies implizierend.


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#5
04.11.2016
18:56:08


(-2, 2 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Fistus47


Auch schon einen Entwurf eingereicht oder ist das unter Deiner Würde (falls Du überhaupt eine hast)?


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#6
04.11.2016
19:43:41


(+2, 2 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016
Antwort zu Kommentar #4 von Berliner


... ja es gibt zahlreiche Gruppen, Vereine, Organisationen ... für andere Bereiche und dass soll auch so bleiben.
Insbesondere werden viele tti Bereiche für klare Trennung und Selbstbestimmung eintreten.

.

Es wäre dennoch empfehlenswert gemeinsame Schnittmengen für ein Außenbild zu finden.

Entweder man stellt sich gemeinsam gegen die afd auf, oder man endet wie vor 80 Jahren.

.

Was der LSVD und seine Mitglieder machen und umsetzen wollen müssen Sie entscheiden.


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