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Einzelkommentar zu:
US-TV: Mehr LGBT-Präsenz als je zuvor


#4 SebiAnonym
  • 04.11.2016, 06:19h
  • Antwort auf #1 von Luca
  • Von den Privatsendern ist eh nichts zu erwarten. Da regiert nur Kommerz. Letztendlich dient das Programm bei denen nur dazu, möglichst viel Werbung möglichst teuer zu verkaufen. Dafür werden auch Filme bis zur Unkenntlichkeit geschnitten, etc.

    Und die Öffentlich-Rechtlichen sind leider nicht so unabhängig und "staatsfern", wie sie gerne behaupten. Dafür braucht man sich ja nur mal die Rundfunkräte anzusehen: da sitzen Parteivertreter, Regierungsvertreter, Kirchenvertreter, etc.

    Und dass das wirklich auch in der Praxis Auswirkungen hat, hat man damals an der Entlassung des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender gesehen, der auf Druck des damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) entlassen wurde, weil er zu kritisch und zu unabhängig war und sich eben nicht von der Politik reinreden ließ.

    Und ich will nicht wissen, was sonst noch so alles hinter den Kulissen gemauschelt wird und wo sonst noch überall Einfluss genommen wird. Bzw. will ich das eigentlich schon wissen, aber da gibt es ja keine Transparenz.

    Unabhängige Medien sind die Grundvoraussetzung für Demokratie und Meinungsbildung. Aber gerade die Öffentlich-Rechtlichen, die eigentlich dafür prädestiniert wären und mit diesem Argument auch ihre Zwangs-Gebühren begründen, versagen diesbezüglich komplett.

    Medien sollten nur journalistisch geführt werden - Parteivertreter, Kirchenvertreter, etc. (und natürlich auch andere Lobbyisten) haben da nichts zu suchen.
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