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Queer durchs Berliner Nachtleben

TV-Premiere von "Desire will set you free" im ZDF


Im Partymekka Berlin verliebt sich der US-Schriftsteller Ezra, Sohn einer Palästinenserin und eines Juden, in den russischen Stricher Sasha (Bild: obs / ZDF)

In der Nacht zum Dienstag zeigt das ZDF den Spielfilm von Yony Leyser um eine schwule Liebe in Berlin.

Der junge amerikanische Autor Ezra (Yony Leyser) verliebt sich in den russischen Strichjungen Sasha (Tim-Fabian Hoffmann) und führt ihn in die Berliner Queer- und Underground-Szene ein. In der ZDF-Koproduktion des Kleinen Fernsehspiels "Desire will set you free" am Montag, den 7. November um 24.30 Uhr lernt Sasha durch Ezra seine sexuelle Orientierung kennen. Der Spielfilm von Yony Leyser, der gleichzeitig Regisseur und Protagonist ist, erforscht aktuelle Diskurse über sexuelle und geschlechtliche Identitäten auf kritische und humorvolle Weise.

Berlin ist das Epizentrum Europas für avantgardistische Kunst und unkonventionelle Lebensweisen, die in diesem Film lebensnah porträtiert werden. "Desire will set you free" gleicht in weiten Teilen einem Dokumentarfilm: Viele Charaktere sind an konkrete Personen aus der Szene angelehnt, einige Künstler spielen sich selbst, so zum Beispiel Peaches, Rummelsnuff oder Labana Babalon. Aber auch Rosa von Praunheim und Nina Hagen sind in kleinen Rollen zu sehen. Es wurde fast ausschließlich an Originalschauplätzen gedreht.

"Desire will set you free" ist eine Koproduktion von Amard Bird Films/Desire Productions in Kooperation mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, gefördert durch Medienboard Berlin-Brandenburg und die Rudolf Augstein Stiftung. (ots)

Direktlink | Offizieller Trailer zum Film

Galerie:
Desire Will Set You Free
15 Bilder


#1 JustusAnonym
  • 04.11.2016, 11:39h
  • In der Nacht von Montag auf Dienstag morgens um halb eins.

    Wieso werden GLBTI-Filme immer zu solchen Zeiten versteckt?

    Man hat fast das Gefühl, dass die pro forma mal einen GLBTI-Film zeigen, um sagen zu können, dass sie auch sowas nicht zensieren. Dass sie das aber so sehr verstecken, damit es nur ja niemand sieht - erst recht nicht zufällig, sondern nur diejenigen, die es explizit sehen wollen.

    Gerade die Öffentlich-Rechtlichen haben aufgrund ihres Programmauftrags und ihrem Recht zur Erhebung von Zwangsgebühren die Pflicht, gesellschaftliche Realität nicht zu verzerren, sondern auch GLBTI-Themen so darzustellen, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.
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#2 KotzAnonym
  • 04.11.2016, 11:54h
  • Antwort auf #1 von Justus

  • Ist doch logisch.
    Erstmal müssen die Kinderlein im Bette sein. Bitte keine Frühsexualisierung.
    Dann wollen natürlich die CDU/AfD Rentner auch nicht mit solchem Schweinkram belästigt werden.
    Könnte ja auch die Musikantenstadlidylle zerstören.
    Wenn die endlich im Bett sind kann man ja mal langsam mit der Alibiquote für Lesben und Schwule anfangen.
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