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Kalter Empfang für Oettinger (Bild: Anke Domscheit-Berg / Twitter)

Stiller Protest beim ersten Auftritt des EU-Kommissars nach seiner Skandalrede in Deutschland

"Eine Rede 'nicht frei von der Leber'", schrieb die "Stuttgarter Zeitung" über einen Auftritt von Günther Oettinger in Leinfelden-Echterdingen, dem ersten in Deutschland nach seiner Skandal-Rede über "Schlitzaugen" und die "Pflicht-Homoehe" Ende Oktober in Hamburg. Der EU-Kommissar war am Samstag zu Gast bei der Landesbezirkskonferenz von Verdi.

Einige Gewerkschafter hatten wegen der rassistischen und homophoben Rede die Ausladung Oettingers verlangt, doch stattdessen wurde der CDU-Politiker mit stillem Protest empfangen. Zahlreiche Delegierte hielten für etwa eine Minute Schilder und Karten in die Höhe mit Aufschriften wie "Rote Karte gegen Homophobie" oder "Rote Karte gegen Rassismus". Oettinger saß derweil auf der Bühne auf einer Sessellehne und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.

Während die Proteste gegen den EU-Kommissar aus der Politik langsam abflauen, scheinen nun die Kreativen am Zug zu sein: Oettingers englischsprachiges Entschuldigungs-Statement gibt es bereits als Remix. (mize)



#1 TheDad
  • 06.11.2016, 14:52h
  • ""Der EU-Kommissar war am Samstag zu Gast bei der Landesbezirkskonferenz von Verdi.""..

    Die einzig richtige Reaktion wäre es den Saal zu verlassen gewesen, den solchen Leuten wie Oettinger darf man kein Publikum bieten..
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#2 FinnAnonym
  • 06.11.2016, 17:08h
  • Ich hätte den ausgeladen...

    Noch besser als Widerspruch gegen Rassisten ist es, ihnen erst gar kein Podium zu geben.
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#3 Pascal GoskerAnonym
  • 06.11.2016, 19:53h
  • Günther Oettinger ist ein Rassist und ein Homohasser. Das hat er jetzt schon mehrfach bewiesen.

    Muss jeder selbst wissen, ob er so jemanden bei sich reden lässt oder nicht.
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#4 Julian SAnonym
  • 06.11.2016, 21:22h
  • "Stiller Protest"

    Ein wirklich wirksamer Protest wäre es gewesen, wenn bei seinem Auftritt alle geschlossen den Saal verlassen hätten und Oettinger vor leeren Stühlen gestanden hätte.

    Das hätte er nicht übersehen können.
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#5 LinusAnonym
#6 Patroklos