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  • 07.11.2016, 06:46h           4      Teilen:   |

Österreich

NEOS-Abgeordneter vergleicht Homo-Adoption mit Sklaverei

Artikelbild
Bedauert mittlerweile seinen homophoben Stammtisch-Post: Christoph Vavrik zog 2013 für die liberalen NEOS in den österreichischen Nationalrat ein (Bild: NEOS)

Christoph Vavrik, Mitglied des österreichischen Nationalrats, empörte sich auf Facebook über "gesellschaftliche Abartigkeiten".

Mit einem homophoben Facebook-Post löste der österreichische Nationalratsabgeordnete Christoph Vavrik von der Partei Das Neue Österreich und Liberales Forum (NEOS) einen Sturm der Empörung aus. Anlässlich der ersten Adoption eines Kindes durch ein homosexuelles Paar in Wien schrieb er Screenshots zufolge: "O tempora, o mores! Künftige Zivilisationen werden auf solche gesellschaftliche Abartigkeiten mit demselben Unverständnis blicken wie wir heute auf die Sklaverei…".

Nach heftiger Kritik aus der eigenen Partei und Rücktrittsforderungen der Grünen löschte Vavrik seinen Post und veröffentlichte stattdessen eine Entschuldigung: "In der Eile und in der Verknappung auf einen Satz (ich saß mit Freunden im Lokal) habe ich sowohl die falsche Wortwahl als auch einen falschen historischen Bezug gewählt", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. "Ich habe damit viele Menschen verletzt, ganz besonders schwule und lesbische NEOS Mitstreiter_Innen und Bürger_Innen. Das tut mir aufrichtig Leid."

Der 55-jährige Betriebswirt ist seit 2013 Mitglied des Nationalrats. Damals erreichten die NEOS 5,0 Prozent der Stimmen und sind seitdem mit neun Abgeordneten im österreichischen Parlament vertreten. (cw)

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Tags: christoph vavrik, neos, sklaverei
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Reaktionen zu "NEOS-Abgeordneter vergleicht Homo-Adoption mit Sklaverei"


 4 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
07.11.2016
09:23:59


(+5, 5 Votes)

Von Robin


Der sieht Kinder wohl lieber auf der Straße als in glücklichen Familien...

Seine Position ist es, auf die kommende Generationen mit Unverständnis reagieren werden.

Dass er dann aber auch noch die wirklichen Opfer von Sklaverei verhöhnt, zeigt nur, welch Geistes Kind der ist.


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#2
07.11.2016
09:35:40


(+5, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Sollche Leute, die so was von sich geben muß man bestrafen, dann dürfen sie nie mehr irgend ewtwas öffentlich äußern, nie mehr für die öffentliche Hand arbeiten, nie mehr irgendeine Verantwortung tragen!!!!


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#3
07.11.2016
12:46:05
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von NEOSWähler


Ich bin entsetzt, dass diese Partei Leute mit solchem Gedankengut in ihren Reihen duldet. Schade, für mich sind die NEOS nicht mehr wählbar!


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#4
07.11.2016
13:25:45


(+5, 5 Votes)

Von Menowinn
Aus Nuernberg (Bayern)
Mitglied seit 30.09.2016


Link zu www.dbna.de
- Das ist die neueste Studie. Aber seit Jahren ergeben Studien über Regenbogenfamilien immer, dass es diesen Kindern besser geht als bei Heteros. Ich könnte jetzt nochmehr links hervorholen, aber für Herrn Vavrik ist mir das zuviel der Mühe.


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