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Olivia Jones leistet nächste Woche Aufklärungsarbeit in Magdeburg (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Aus Protest gegen die Homophobie der AfD will die Dragqueen kommende Woche im Parlament eine Lesung ihres Buches "Keine Angst im Andersrum" abhalten.

Die Hamburger Dragqueen Olivia Jones wird am 16. November in der Kantine des sachsen-anhaltinischen Landtags auf Einladung der Grünen aus ihrem Kinderbuch "Keine Angst in Andersrum" vorlesen. Das gab die grüne Fraktionschefin Cornelia Lüddemann am Montag bekannt. "Mit uns gibt es keine Diskussion über verschiedene Arten der Partnerschaft. Wir wollen die volle Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen", erklärte die Politikerin nach dpa-Angaben.

Die grüne Fraktion hatte bereits im September angekündigt, Olivia Jones ins Parlament einladen zu wollen (queer.de berichtete). Grund war die Strafanzeige der Dragqueen gegen AfD-Fraktionschef André Poggenburg (queer.de berichtete). Jones warf ihm Volksverhetzung vor, weil die Fraktion "Aufklärung über Homosexualität mit Kindesmissbrauch auf eine Stufe" gestellt habe.

Die AfD hatte gegen eine vom Landesgleichstellungsministerium herausgegebene Aufklärungsbroschüre polemisiert. Darin werden unter anderem Kinderbücher zum Thema vorgeschlagen, darunter auch Olivia Jones' "Keine Angst in Andersum". In Sachsen-Anhalt hatte die AfD im März mit 24,3 Prozent ihr bislang stärkstes Ergebnis bei einer Landtagswahl eingefahren. Die Rechtspopulisten bilden damit nach der CDU die zweitgrößte Fraktion im Landtag.

Die Lesung findet ab 15 Uhr in der Woche des "Bundesweiten Vorlesetags" statt und endet in einer Podiumsdiskussion mit Lüddemann. "Ich lese im Landtag, damit es vor allem die nicht so weit haben, die Nachhilfe in Sachen Toleranz und Vielfalt am nötigsten haben: Herr Poggenburg und seine Fraktionsmitglieder von der AfD", so Jones. "Ich will ihm ordentlich die Leviten lesen. Wir brauchen Feuerwehrleute und keine geistigen Brandstifter." (cw)



#1 giliatt 2Anonym
  • 08.11.2016, 00:53h
  • Erneut muss ich hier im Forum bekennen, dass ich Olivia Jones zum Kotzen finde.

    Erfreulich hingegen ist, dass der Berichterstatter von der Kantine des SACHSEN-ANHALTINISCHEN Landtages als Veranstaltungslokal spricht.

    Selbst der Ministerpräsident des Bundeslandes Sachsen-Anhalt bezeichnet in dümmlicher Manier seine Mitbürger als SACHSEN-ANHALTER. Aber diese sind weder Sachsen, noch "sweet hitch-hiker", die als Anhalter den Daumen nach oben halten beim Trampen an der Chaussee.

    Wer die wechselvolle Geschichte des Bundeslandes kennt, wird die Bürger dort immer als ANHALTINER bezeichnen.

    Mein Opa (1898-1963) besaß übrigens die ANHALTINISCHE STAATSBÜRGERSCHAFT.
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#2 HannibalEhemaliges Profil
#3 hugo1970Profil
#4 kuesschen11Profil
  • 08.11.2016, 10:20hDarmstadt
  • Danke Olivia für deinen Einsatz für volle Akzeptanz von LGBTTIQ im Magdeburger Landtag.

    Gerade die Hardcore-AfD braucht klare Ansage.
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