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Rainbow Refugees Cologne meldet zahlreiche Übergriffe auf LGBTI-Flüchtlinge (Bild: Rolf Heinrich, Köln / flickr)

Die Hilfsorganisation beklagt, dass die Domstadt ihren Verpflichtungen beim Schutz von nach Deutschland geflüchteten Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trangeschlechtlichen Personen nicht nachkomme.

Die Ehrenamtler der Organisation Rainbow Refugees Cologne schlagen Alarm: Die Stadt Köln tue zu wenig für den Schutz der geschätzt 1.300 geflüchteten Personen mit LGBTI-Hintergrund, die derzeit in der Domstadt leben. Diese Gruppe sei in den Sammelunterkünften oft Beleidigungen, Nötigungen und Drohungen, sexuellen Übergriffen und physischer Gewalt ausgesetzt. Weil ihre Situation in den Heimen unerträglich geworden sei, zögen viele Geflüchtete von einer provisorischen Unterkunft in die nächste. Andere prostituierten sich, um nicht mehr ins Flüchtlingsheim zurück zu müssen.

Die Stadt habe zwar im September angeboten, 30 kleinere Wohneinheiten für diese Gruppe von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Außerdem sei angegeben worden, dass bereits ein Objekt mit fünf Plätzen angemietet worden sei. In einem weiteren Gespräch im Oktober sei eine Mitarbeiterin des Wohnungsamtes aber von dieser Zusage wieder abgerückt und habe auf schon erfolgte Unterbringungen in umgewidmeten Hotels oder Doppelzimmern verwiesen.

"Diese Art der Unterbringung ist völlig ungeeignet, und das ist der Stadt auch bekannt", kritisierte Ina Wolf von der Rainbow Refugees. "Angesichts der absoluten Dringlichkeit in vielen Fällen ist dieses langwierige Verfahren nicht nachvollziehbar. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, ihrer Verantwortung endlich nachzukommen. Und wir appellieren an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Politik, hier Druck zu machen."

Aktivisten suchen nach privaten Wohnungen oder WGs

In der Zwischenzeit versucht die Organisation, die Lücke zu schließen: Die Vermittlungsgruppe sammelt private Wohnungs- und WG-Zimmerangebote und vermittelt sie an passende Hilfesuchende. Unter vermittlung@rainbowrefugees.cologne nehmen die Aktivisten weitere Angebote an. Für diese Arbeit würden zudem noch weitere Ehrenamtler gesucht. Allerdings stellte Wolf klar, dass ehrenamtliches Engagement die Stadt und andere soziale Träger nicht aus ihrer Verantwortung entlasse.

Bereits im Juni hatten die Kölner Rainbow Refugees über eine erschreckende Zunahme der Übergriffe auf LGBTI-Flüchltinge berichtet (queer.de berichtete). (cw)



#1 hugo1970Profil
  • 08.11.2016, 14:07hPyrbaum
  • Es ist beschämend für die gesamte Gesellschaft, das wir, die Queers, in der heutigen Zeit, im 21 Jahrhundert, immer noch nicht richtig in der Gesellschaft angeckommen sind!!!! Nein es wird wieder schlimmer, nur weil eine minderheit, meint nur durch Diskriminierung, schlechtreden, drohen, lügen über diese Gesellschaftschicht zu verbreiten, an die Macht zu kommen, oder an der Macht zu bleiben. Was nehmen wir dieser Gesellschaft weg, wenn wir uns nicht mehr verstecken müßen, uns, wie alle heteros öffentlich küssend, oder händchen haltend durch die Straßen gehen. Was wird den verheirateten Heteropaaren weggenommen wenn auch schwule, oder lesbische Paare heiraten? Sind Homopaare schlechtere Eltern als Hetero Eltern?, bestimmt nicht!
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#2 mosaiksteinAnonym
  • 08.11.2016, 14:37h
  • passt ins bild. diese katholische hochburg wird schließlich mit unterstützung der religionshörigen grünen und des politischen arms der christen regiert von einer bürgermeisterin, die frauen rät, eine armlänge abstand zu vergewaltigern zu halten. da ist nichts anderes zu erwarten.
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#3 markusbln11Anonym
  • 08.11.2016, 18:42h

  • Nun, da wird es aber zeit in Köln. Mindestens Nürnberg und Berlin haben solche angbote bereits.
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#4 Patroklos
#5 hugo1970Profil
  • 08.11.2016, 20:40hPyrbaum
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • "Die Anfang vom Ende der FIDESZ-Administratio n ist gekommen!"

    Leider muß ich dir den Wind aus den Segeln mehmen, die Ungarn sind zu nationalistisch eingestellt. orban wird uns noch lange als (keine ahnung was er ist) erhalten bleiben. Wir können nur hoffen, das er nicht so autokratisch wie erdogan wird, oder vielleicht noch schlimmer.
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#6 TBearHLXAnonym