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Robbie Williams ist derzeit wieder auf Tournee. Bild: MariaAndronic / flickr

Der britische Superstar will nicht aus Homophobie gegen Klatschblätter geklagt haben, die ihm Homosexualität unterstellten.

Robbie Williams erklärt im Homo-Magazin "Attitude", warum er vor elf Jahren zwei Klatschmagazine verklagte, die ihn als schwul bezeichnet hatten. Der 42-jährige Sänger behauptet, dass ihn nicht der Vorwurf, schwul zu sein, aufgeregt habe, sondern die Lügenpresse des Boulevards:

Damals gab es Sensationsgier und die ganze Zeit wurden Unwahrheiten verbreitet. Ich war frustriert. Als habe ich mich auf dieses Buch [Titel: "Feel"] konzentriert, das 100 Prozent wahr war.

In der selben Woche, in der dieses Buch erschienen ist, sagte dieser Typ, dass ich in Manchester war, mit ihm gelabert habe, mit ihm zum Kanal gegangen bin und seinen Schwanz gelutscht habe.

Mein Problem damals war, dass das einfach nicht wahr gewesen ist – und ich hatte dieses Buch geschrieben, in dem die Wahrheit stand. Das ganze hat mir weh getan und mich aufgeregt.

Wenn es damals irgend etwas etwas gegeben hätte, um die Presse zu verklagen, hätte ich es getan. Egal, ob jemand sagt, dass ich schwul bin, oder jemand sagt, dass ich mit irgend einer Person geschlafen habe, mit der ich nicht geschlafen habe.

Ich bin traurig, dass Leute annehmen, dass ich die Zeitungen aus einem anderen Grund verklagt habe als einfach für die Tatsache, dass ich sie verklagen konnte.

Es hatte nichts zu tun mit schwulem Zeug, nur dass sie gelogen haben.

LGBTI-Aktivisten hatten den Sänger 2005 für die Klage scharf kritisiert. Denn immerhin erweckte der Sänger mit der Klage den Eindruck, dass Homosexualität etwas Verwerflichen sei. Seine Anwälte waren sehr über das Image des Stars besorgt und beharrten in der Klage darauf, dass ihr Mandant auf keinen Fall schwul sei. Der britische Aktivist Peter Tatchell mutmaßte: "Robbie wollte beweisen, dass er heterosexuell ist." Auch queer.de verlieh Williams damals den Negativpreis Homo-Gurke. (dk)


Auf der Titelseite von "Attitude" zeigt sich Robbie, wie Gott ihn schuf.

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#1 Paulus47Anonym
  • 09.11.2016, 17:22h
  • Das finde ich okay, wenn er dagegen klagt. Ich wollte auch nicht von Medien als Hetero dargestellt werden.
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#2 hugo1970Profil
  • 09.11.2016, 17:46hPyrbaum
  • "Der britische Superstar will nicht aus Homophobie gegen Klatschblätter geklagt haben, die ihm Homosexualität unterstellten."

    Kann ja sein das er nicht aus queerophobie geklagt hat, aber geschadet hat er der queer Community auf jedenfall!!!
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#3 Patroklos
#4 EXZENTRIKER 89Anonym
  • 09.11.2016, 18:48h

  • Um ganz Ehrlich zu sein..seine Zeit ist schon Lange Vorbei. Der wurde eh viel zu sehr Hochgejubelt ohne Grund. Ich konnte den eh nie Leiden. Ist und bleibt Mukke für Gelangweilte und Frustrierte Hausfrauen. Und Nebenbei könnte man mit dem Gejaule das Wild vom Feld Verjagen...LOOL.
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#5 hugo1970Profil
#6 MarcAnonym
#7 SaterländerAnonym
#8 ArdennenAnonym