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  • 10.11.2016, 12:39h           4      Teilen:   |

Global Benchmark Index

IBM zum dritten Mal in Folge LGBT-freundlichster Arbeitgeber

Artikelbild
Vorbildlich: IBM tut am meisten für die Gleichbehandlung von LGBT-Mitarbeitern (Bild: (cc) Alfred Lui / flickr)

Beim dritten "Workplace Pride Global Benchmark Index" machte der US-Computerriese erneut das Rennen. Dieses Jahr war kein deutsches Unternehmen in den Top Ten vertreten.

Die "Workplace Pride"-Stiftung mit Sitz in Amsterdam hat auch für 2016 IBM als besten Arbeitsplatz für Schwule, Lesben, Bisexuelle und trangeschlechtliche Menschen ausgezeichnet. Der amerikanische Technologiekonzern hattn die Auszeichnung bereits in den vergangenen beiden Jahren erhalten (queer.de berichtete). Anders als im letzten Jahr schaffte es kein deutscher Konzern in die Top Ten. 2015 hatte der schwäbischer Autobauer Daimler noch den sechsten Platz erreicht. Im diesjährigen Bericht wurde jedoch positiv erwähnt, dass Daimler in den USA für seine S-Klasse-Wagen mit gleichgeschlechtlichen Paaren wirbt.

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IBM kam insgesamt auf 89 von 100 möglichen Punkten – und konnte sich damit noch im Vergleich zum Vorjahr steigern, als die Firma auf 87 Punkte kam. Auf dem zweiten Platz landete das US-Chemieunternehmen Dow Chemical, das sich um zwei Ränge verbesserte. Dritter wurde wie im Vorjahr der niederländische Mineralölkonzern Shell. Unter den besten zehn Unternehmen befanden sich vier niederländische und drei amerikanische Großfirmen. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 30 Großunternehmen an dem Test beteiligt – 2015 waren es nur 21.


Die diesjährige Liste der besten zehn Unternehmen



Die Top Ten aus dem Jahr 2015

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Benchmark soll Unternehmen zu Verbesserungen anregen

Das Verfahren zur Messung der LGBT-Gleichbehandlung, der sogenannte Global Benchmark, war unter der Leitung von Workplace Pride und mit der Unterstützung der Universität Leiden sowie großen Arbeitgebern aus verschiedenen Ländern entwickelt worden. 100 Punkte repräsentieren demnach eine ideale LGBT-Arbeitsplatz-Inklusion. Zweck des Benchmarks ist es, Führungskräften Daten zur Messung und somit zur Verbesserung der Lage von LGBT-Arbeitnehmern zur Verfügung zu stellen. Berücksichtigt werden unter anderem Mitarbeiternetzweke oder Unternehmensrichtlinien.

Den beteiligten Unternehmen wird nach der Auswertung eine detaillierte Liste mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt. Das hat offenbar bereits zu Verbesserungen geführt: Der durchschnittliche Benchmark stieg demnach von 48 Punkten bei der ersten Erhebung vor zwei Jahren auf jetzt 61 Punkte.

IBM war bereits von anderen Organisationen für seine LGBT-freundliche Politik gelobt worden. 2010 wurde der US-Konzern etwa vom deutschen Bundesverband schwuler Führungskräfte mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet (queer.de berichtete). (cw)

Links zum Thema:
» Workplace Pride Foundation
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Tags: diversity management, ibm, amsterdam, workplace pride, daimler
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Reaktionen zu "IBM zum dritten Mal in Folge LGBT-freundlichster Arbeitgeber"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
10.11.2016
12:43:33
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Alex


Herzlichen Glückwunsch IBM.

Die haben verstanden, dass Vielfalt sexueller Orientierungen und Identitäten ein Vorteil ist.


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#2
10.11.2016
14:55:17
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von markusbln11


Hoffentlich kreiert der bäcker in den staaten dann noch eine glückwunschtorte für ibm, wenn er angefragt wird. Oder beruft er sich vielleicht doch darauf, dass er den verkauf von backwaren an ibm wegen deren lgbt-aufgeschlossenheit nicht mehr mit seinem gewissen vereinbaren kann?

Und nix gibts mehr.

China und die usa, zwei top-wirtschsftsnationen nähern sich an. Mit Donald macht freihandel erst wieder richtig wieder spass, noch mehr cash, noch weniger menschenrecht.


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#3
10.11.2016
15:03:26


(+1, 3 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Schön und gut, wenn das Unternehmen auf anderer Ebene (Sozialer, Gewerkschaftlicher, Arbeitnehmerrechte, Lohndumping, in Diktaturen investier/produziert usw.) nicht so gut steht, finde ich das"LGBT-freundlicher" wischiwaschi ist, denn wir wissen, das die ärmeren mit Demokratie nicht viel am Hut haben.


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#4
10.11.2016
15:46:35


(+2, 4 Votes)

Von RWTH


"Dieses Jahr war kein deutsches Unternehmen in den Top Ten vertreten."

Ein Armutszeugnis, das nur wieder mal zeigt, wie provinziell Deutschland ist.

Die wissen gar nicht, was sie da alles an Potential und wirtschaftlichem Erfolg verschenken.


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