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Kommentare zu:
Wir werden Diskriminierung niemals schönreden!


#21 JW GrimmAnonym
  • 12.11.2016, 22:15h
  • Antwort auf #14 von Lars
  • Wie würdest Du es denn bezeichnen, wenn wenn jemand generell gegen die Ehe für alle ist, also aus irgendwelchen Beweggründen in negativer Weise in das Leben anderer Menschen eingreifen will, ohne dadurch in direkter Weise selbst einen Vorteil zu erlangen?

    Der einzige reelle Vorteil, den die Ablehnung der Ehe für alle einem Heterosexuellen bietet, ist die Befriedigung sadistischer Triebe.

    Oder sollte ich was übersehen haben?
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#22 DeutschlehrerAnonym
  • 12.11.2016, 22:26h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • "Die Frage ist halt nur, ob man es muss, wann dieser pauschale Begriff sinnvoll ist."
    "Fragen kennzeichnet man durch entsprechende Satzzeichen.."

    Erstens sollte sich jemand, der selbst JEDEN Satz falsch beendet (mit zwei Punkten oder mit Plenks) vorsichtig mit dem Zeigefinger umgehen. Zweitens ist deine Kritik inhaltlich falsch: Das war kein Fragesatz, auch wenn das Wort "Frage" darin auftaucht.
    Selten sowas Besserwisserisches erlebt.
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#23 LorenProfil
  • 12.11.2016, 22:31hGreifswald
  • Antwort auf #14 von Lars
  • Ich würde zwischen einem Oberbegriff, der für den politischen Diskurs im öffentlichen Raum verwendet wird, und den Sprachvarianten, die man im persönlichen Gespräch wählt, unterscheiden. "Homophob" oder "homofeindlich" wäre dann der politische Sammelbegriff, während eine je angepasste Formulierung in der Interaktion zwischen Personen zur Anwendung kommt.

    Entscheidend bleibt, dass die emanzipatorischen Ziele angestrebt und erreicht werden. Und falls Sie der Auffassung sind, man müsste jede Person oder Organisation auf diesem Wege mitnehmen, dann werden Sie wohl scheitern. Man stelle sich vor, es wäre bei der Reform des Abtreibungsrechts oder des § 175 so vorgegangen worden ...
    Mal ganz abgesehen davon, dass beispielsweise unsere niederländischen Nachbarn bereits seit mehr als 15 Jahren die völlige Gleichstellung umgesetzt haben und jede und jeder, sofern "skeptisch", sehen kann, dass dies keinerlei negative Auswirkungen auf die Gesellschaft hat (im Gegenteil). Auch in Deutschland läuft die Debatte schon mindestens so lange. Ich meine: Wer jetzt noch blockiert, will einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer. Die muss man dann am Wege zurücklassen. Auch das gehört zur Demokratie im Rahmen des Grundgesetzes.

    Und diejenigen rechtsaußen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen, die muss man politisch hart bekämpfen. Und das ganz ohne Sprachgirlanden.
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#24 habemus_plemplem
  • 12.11.2016, 23:30h
  • Wenn ich rassistische Äußerungen mache, muss ich mir Rassismus vorwerfen lassen. Wenn ich judenfeindliche Äußerungen mache, muss ich mir Antisemitismus vorwerfen lassen. Wenn ich homophobe Äußerungen mache, muss ich mir Homophobie vorwerfen lassen.

    Wer Paaren aufgrund ihrer Hautfarbe das Heiraten verbieten will, denkt rassistisch. Wer Paaren das Heiraten verbieten will, weil eine_r von beiden Jude oder Jüdin ist, denkt antisemitisch. Wer Paaren das Heiraten verbieten will, weil beide dasselbe Geschlecht haben, denkt homophob.

    Hetero-Paare, die sich freiwillig gegen Kinder entscheiden, dürfen heiraten. Hetero-Paare, die unfreiwillig auf Kinder verzichten müssen, dürfen heiraten. Hetero-Paare, die Kinder haben, dürfen heiraten, auch wenn sie total miserable Eltern sind.

    Homo-Paare, die unfreiwillig auf Kinder verzichten müssen, dürfen nicht heiraten, obwohl sie vielleicht tolle Eltern wären. Homo-Paare, die bereits Kinder haben, beweisen täglich, dass sie keine schlechteren Eltern sind und dass aus ihren Familien keine schlechteren Kinder hervorgehen.

    Die Union möchte am Eheprivileg für heterosexuelle Paare festhalten, weil sie sie kategorisch wertvoller findet, weil die Menge der Paare, die sich ohne fremde Hilfe fortpflanzen könnten, eine Untermenge der Hetero-Paare ist. Auch sämtliche Paare außerhalb dieser Untermenge dürfen dieses Privileg ehrenhalber genießen, solange sie zur Obermenge der heterosexuellen Paare gehören. Homosexuelle Paare dürfen jedoch nicht ehrenhalber dieses Privileg genießen.

    An dieser Stelle wird es dann spätestens problematisch. Denn eine solche Politik betrachtet Homosexualität offensichtlich als weniger ehrenhaft und verweigert gleichgeschlechtlichen Paaren allein aus diesem Grund das Recht zu heiraten.

    Eine Politik, die aus naturgegebenen menschlichen Identitätsmerkmalen eine Ehrenhaftigkeit ableitet und ihnen aufgrund dieser Ableitung Rechte gewährt oder verweigert, ist rassistisch. Homophobie ist insofern als eine Unterart von Rassismus zu begreifen. Außerdem widerspricht solch eine Politik natürlich dem Grundgesetz, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.

    Die abstrakt biologistische Begründung der Union, am Eheverbot für gleichgeschlechtliche Paare festzuhalten, halte ich sowieso für konstruiert. Für mich ist es offensichtlich, dass die Union Homosexualität immer noch "irgendwie bäh" findet, sich dies aber nicht öffentlich zu sagen traut.

    Insofern sind Leute von der Union ja gerade die richtigen, sich über zuviel Political Correctness zu beklagen!
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#25 TheDadProfil
#26 LasseJProfil
  • 13.11.2016, 00:46hBerlin
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Lars: "Hm ja, natürlich kann man die Gegner der Ehe für alle homophob nennen. Die Frage ist halt nur, ob man es muss, wann dieser pauschale Begriff sinnvoll ist."".

    TheDad:"Die Antwort darauf lautet klar :
    Ja"

    Ich: Lautet sie nicht. Micha Schulze bietet in seinem Beitrag selber eine bessere Alternative an: "Homophobie, oder wir können es gerne auch Heterosexismus nennen." Ich glaube in der Tat, dass "Heterosexismus" sehr oft sehr viel besser beschreibt, was gemeinhin als "Homophobie" bezeichnet wird.
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#27 DeutschlehrerAnonym
  • 13.11.2016, 01:01h
  • Antwort auf #25 von TheDad

  • "Nicht?"
    Nein. Es ist wirklich kein Fragesatz, auch wenn du das in deiner besserwisserischen Art nicht begreifst.
    Dass du den Hinweis auf deine dumme Marotte mit den zwei Punkten und auf deine unschönen Plenks einfach ignorieren würdest, war klar. Falsch bleibt beides trotzdem.
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#28 Sarkast
  • 13.11.2016, 01:35h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Und was macht(e) die SPD für die Gleichstellung im Eherecht getan? Was sagt die SPD zu solchen Artikeln? Nix, sie hat solchen Personen zugeschaut, den Mund gehalten und ihre Ministersessel gewärmt!
    Und komm mir jetzt nicht mit: es geht nicht ohne die CDU, doch es ginge mit Rot-Rot-Grün, wenn man die Abgeordneten frei abstimmen lassen würde! Ich habe fast 20 Jahre SPD gewählt, aber jetzt ist Schluss!
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#29 schwarzerkater
  • 13.11.2016, 07:37h
  • statt sich mit homophoben äusserungen zu betätigen, hätte frau schröder mal ihren job machen sollen, als sie noch ministerin war: gleicher lohn für gleiche arbeit - gleicher lohn für mann und frau. so eine totalversagerin.
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#30 hugo1970Profil

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