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Kommentare zu:
Wir werden Diskriminierung niemals schönreden!


#41 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 13:45hHannover
  • Antwort auf #26 von LasseJ
  • ""Ich: Lautet sie nicht. Micha Schulze bietet in seinem Beitrag selber eine bessere Alternative an: "Homophobie, oder wir können es gerne auch Heterosexismus nennen." Ich glaube in der Tat, dass "Heterosexismus" sehr oft sehr viel besser beschreibt, was gemeinhin als "Homophobie" bezeichnet wird.""..

    Nun..
    Heterosexismus ist die andere Seite der Medaille der Homophobie..

    Das ist durchaus ein gangbarer Weg, hat aber mit der Beantwortung der Frage von "Lars" wenig zu tun, der nicht nach einem alternativem Begriff fragte, sondern die
    "Einstellung der negativen Bezeichnung der Personen im Hinblick auf eine Diskussion auf Augenhöhe"
    ins Gespräch bringen wollte..

    Aus eigener Erfahrung kann ich dann dazu auch noch beitragen, die meisten Homophoben wissen dann auch gar nicht was "Heterosexismus" ist, aber sehr wohl was Homo-Hass und Homophobie ist..
    Ein Umschwenken auf einen anderen Begriff verwickelte dann oft in eine Meta-Diskussion, in der man dem Gleichstellungsgegner erst die Funktion seiner Aktion erklären müßte, bevor man zur Klärung der Wirkungen kommen kann..

    Ich denke aber nicht daß es Aufgabe der Community sein kann die Aufklärung des Gegners zu betreiben, denn die bereits vorgenommene Aufklärung richtet sich an die Gesellschaft und die Politik..

    Wie "stromboli" unlängst schrieb :
    Man muß solche Leute dann auch mal einfach am Wegesrand stehen lassen..
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#42 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 13:50hHannover
  • Antwort auf #27 von Deutschlehrer
  • Nun..
    Im Gegensatz zu Deinen "Deutschstunden" befinden wir uns hier im Netz, und ich diskutiere hier nicht mit Dir über ein "Alleinstellungsmerkmal" wie "doppelten Punkten oder Plenks" als Ausdruck einer identifizierbaren "Marke" "TheDad"..
    Andere setzen dutzende Emojis..

    Das Du dich an einer rhetorischen Floskel festbeißt läßt dann auch vermuten Dich mit dem Inhalt eher nicht befaßt zu haben..
    Schade..
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#43 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 13:58hHannover
  • Antwort auf #31 von martin28a
  • ""Ich halte auch nicbt viel von der Ehe aber deswegen bin ich kein Rassist oder so was.""..

    Das kommt darauf an, wie man sich dazu äußert, denn es ist etwas anderes sich generell gegen die Ehe als Konstrukt einer Gesellschaft zu äußern, oder wie Du hier umständlich zu erklären, die Ehe müßte oder könnte aus verschiedenen "Rechtlichen Gründen" für LGBTTIQ* gar nicht geöffnet werden..

    Dein ausführliche Beispiel als Versuch die Ehe mit der Vermietung einer Wohnung zu vergleichen ist genau diese Form des Rassismus..

    Was kommt als nächstes ?
    So lange alle Autobauer nur genügend verschiedenfarbige Autos bauen und verkaufen wird überhaupt niemand diskriminiert ?

    Wie absurd soll das hier noch werden ?
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#44 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 14:06hHannover
  • Antwort auf #37 von Patroklos
  • ""Es gibt Menschen, die gegen Lesben und Schwule, aber nicht gegen Menschen anderer Hautfarbe sind.""..

    Wie oft noch ?

    Gruppenbezogene Unterdrückung und Diskriminierung ist Rassismus !

    Wenn Bayern Einwohnern aus NRW die Einreise in ihr Bundesland verweigern, nur weil es Bürger aus NRW sind, dann ist das RASSISMUS !

    Und ums Dir hier dann vielleicht mal etwas leichter zu machen :
    Auch in anderen Ethnien mit anderen Haut/Haar- oder Augenfarben gibt es LGBTTIQ* !

    Gegen LGBTTIQ* zu sein bedeutet dann auch immer, auch gegen Schwarze, Grüne, Gelbe oder Violette LGBTTIQ* zu sein !

    Es IST Rassismus !

    Das wird Dir hier alle paar Wochen erklärt, und langsam reicht es..
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#45 LorenProfil
  • 13.11.2016, 14:16hGreifswald
  • Antwort auf #39 von Lars
  • Versuchen Sie mal aus der Perspektive eines beinharten Gleichstellungsverweigerers zu denken und prüfen Sie unter Berücksichtigung der vielfältigen Liebes- und Verantwortungsgemeinschaftsvarianten, die alltäglich sind, ob Sie Ihre Argumentation der Ehe als Verantwortungsgemeinschaft logisch und argumentativ durchhalten können. Ich halte dies für eine "Behelfsargumentation" für Konservative in der öffentlichen Diskussion, der ich als Gleichstellungsbefürworter nicht in die Parade fahren werde um den Gegnern nicht auch noch Munition zu liefern (die können meist nur ideologisch "argumentieren"). Daher gedenke ich auch nicht hier diese Gegenargumente logisch zu entwickeln. Ich vertraue auf Ihre Fähigkeit, dies selbst zu leisten, da Sie ja hier desöfteren als Verfechter der Empathie für den Gegner auftreten.

    Gleichstellung und das Ende der staatlichen Diskriminierung sind m.E. tatsächlich Anerkennung der Gleichwertigkeit unabhängig von der Art und Weise, wie man sein Leben gestaltet. Diese Anerkennung wird dann psychologische Auswirkungen haben können und negative Folgen erlebter Diskriminierung abmildern (die Alltagsdiskriminerung wird sich noch langsamer abbauen lassen als die rechtliche, wie man z.B. am Alltagsrassismus gegenüber Schwarzen, Latinos u.ä. in den USA studieren kann). Sie bleibt ein Gebot der Menschlichkeit und der nächste logische Schritt im Rahmen der Werte, die im Grundgesetz niedergelegt sind.
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#46 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 14:16hHannover
  • Antwort auf #39 von Lars
  • ""Man sieht doch an diesem Beispiel, dass die Kritik an Frau Schleswig hier über die Frage der Homophobie weit hinaus geht.""..

    Es geht hier nicht um eine Frau Schwesig..
    Es geht um Frau Schröder..

    Es geht auch immer noch nicht um "Homosexuelle"..
    Es geht darum ob ein Staat allen Bürgern den Zugang zu allen staatlichen Institutionen gewähren muß, oder diesen Zugang allein aufgrund einer Eigenschaft eines Menschen, der Sexuellen Identität reglementieren kann ?
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#47 DeutschlehrerAnonym
  • 13.11.2016, 14:31h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Von mir aus kannst du hinter jeden Satz sämtliche Sonderzeichen setzen, die die Tastatur hergibt. Aber wenn jemand bei einer so enormen Textproduktion das Kunststück fertigbringt, konsequent keinen EINZIGEN Satz regelkonform zu beenden, dann ist es einfach superpeinlich, wenn er sich zum Regelwächter aufschwingt und andere wegen eines einzigen Fragezeichens anpinkelt.
    Du verhältst dich wie ein stadtbekannter Alkoholiker, der die Oma im Café gehässig anzischt, weil sie eine Schnapspraline isst. Zum Fremdschämen.
    Dass du den Unterschied zwischen einer inhaltlichen Fragestellung und einer grammatikalischen Fragesatzkonstruktion nicht verstehst, ist schade, wird sich aber dank deiner bornierten Unfähigkeit, die eigene Fehlbarkeit zu akzeptieren, nicht ändern.
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#48 BeckEUAustriaAnonym
#49 Arse-WatchAnonym
  • 13.11.2016, 15:44h
  • Antwort auf #14 von Lars
  • Was Larsch eigentlich meint:
    "Hm ja, natürlich kann man die Gegner des Wahlrechts für Schwarze rassistisch nennen. Die Frage ist halt nur, ob man es muss, wann dieser pauschale Begriff sinnvoll ist ... Also: Jemand äußert sich gegen das Wahlrecht für Schwarze oder Frauen zu diesem Zeitpunkt. Warum tut er oder sie das? blaaa, blaaa, blaaa ..."
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#50 SchleicheR74
  • 13.11.2016, 16:02h
  • Antwort auf #26 von LasseJ
  • Ich bin da ganz ähnlicher Meinung. Der Begriff Homophobie ist für viele heterosexuelle Leute möglicherweise zu abstrakt, als dass sie sich damit identifizieren lassen. Auch wenn die Einschätzung, es ist Homophobie, zutrifft.
    Das Wort Heterosexismus stellt eine weniger angreifende Begrifflichkeit dar. Ich glaube, man erreicht mit diesem Wort eher Leute, die beim Wort Homophobie gleich wütend zurückkreischen, ohne mal darüber nachzudenken. Und wenn jemand über Homophobie nachdenkt, dann wird er sich seine, in dem Wort steckende "Angst", nicht eingestehen wollen (Vergleiche Arachnophobie).

    Beim Wort Heterosexismus allerdings, kann der jeweilige Mensch imo schon eher nachvollziehen, dass es ein Diktat der Heterosexuellen ist und Homosexualität unterdrückt und der, in der Verfassung stehenden, Gleichberechtigung zuwider steht.

    Beide Begrifflichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile und man sollte sie eben differenziert einsetzen. Denn es ist immer gut, wenn man eine Diskussion mit verschieden wertigen Wörtern aufbauen kann.
    Ich hab so das Gefühl, dass beim Wort Homophobie sofort eine ablehnende Haltung entsteht, die in Zeiten gefestigter Meinungen nicht zur Relativierung der eigenen (homophoben) Ansicht führt.
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