Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=27537
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Wir werden Diskriminierung niemals schönreden!


#51 SebiAnonym
  • 13.11.2016, 16:51h
  • "Die ehemalige CDU-Familienministerin Kristina Schröder beschwert sich, dass Gegner der Ehe für alle homophob genannt werden."

    Tja, Frau Schröder,

    genau das ist die Definition von "homophob".

    Wenn jemand Homosexuellen gleiche Rechte verwehrt nennt man das homophob.

    Genauso, wie jemand, der Frauen ihre Gleichstellung verwehren will, sexistisch ist. Und wie jemand, der Menschen mit anderer Hautfarbe gleiche Rechte verwehrt, als rassistisch bezeichnet wird.

    Wer Diskriminierung will, muss sich eben auch die dafür vorgesehene Bezeichnung gefallen lassen. Ist immer noch nicht so schlimm, was LGBTI durch Diskriminierung erfahren müssen...
  • Antworten » | Direktlink »
#52 SebiAnonym
#53 LarsAnonym
  • 13.11.2016, 18:00h
  • Antwort auf #49 von Arse-Watch
  • Du brauchst das nicht ins Lächerliche zu ziehen.

    Das Problem ist doch, z.B. bei Typen wie Trump, dass sie sich eindeutig rassistisch oder frauenfeindlich äußern, dass aber der Vorwurf "Rassist" oder "Sexist" an ihnen - und was schlimmer ist, an ihren Anhängern - abprallt.
    Wenn mir das keine Soren machen würde, dann würde ich mir nicht die Mühe machen, mir Gedanken zu machen, woran das liegen könnte und wie man vorbeugen kann.

    Eine deutliche Stellungnahme gegen Homophobie ist ja gut und schön. Nur sollte sie auch politisch wirksam sein und am besten nicht nur die "Community" stärken,sondern auch die Gefühle derer erreichen, diejenigen mobilisieren, die sich (bisher) nicht sonderlich für Homosexuellenrechte interessierten.

    Einen denkfaulen Homophoben, einen besitzstandswahrenden Homophoben, einen zynischen Homophoben, einen fanatischen Homophoben, einen ängstlichen Homophben, einen internalisierten Homophoben muss ich spezifisch ansprechen / oder angreifen. Deshalb die ergänzenden Fragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#54 stromboliProfil
  • 13.11.2016, 19:17hberlin
  • Antwort auf #39 von Lars
  • Wie recht du doch haben könntest und doch nur abgleitest in die dir sicheren alten gleise...
    Da rauscht der religiöse tinnitus im hintergrund und formuliert so die segenshafte wahrnehmung des konstruktes "ehe".

    " Es bedeutet, soziale Verantwortung im Sinne und zum Wohle der ganzen Gemeinschaft zu übernehmen und einzufordern."
    Hierzu brauche ich keine "ehe oder sogenannte partnerschaften.
    Man kann auch ohne den trauschein die von dir eingedachten eigenschaften leben, eben "soziale Verantwortung im Sinne und zum Wohle der ganzen Gemeinschaft".
    Das wird euch aber nie so recht bewusst, weil ihr das hilfskonstrukt einer höheren gewalt ( gott..juristisch bindendes vertragswerk) braucht,
    um die kapitalistisch erforderlichkeiten wie egoismus, streben nach macht etc. ethisch zu legitimieren.
    Man strebt ja nur , weil man familie hat die es zu ernähren gilt, oder im erbe mit angehäuftem "wettbewerbsfähig hält.
    Ehe ist da das bindeglid zur repressialen kontrolle des individuums..Das ist ein kapitalistisch-heteronormatives konstrukt, eben teil jener norm, die uns unterdrückt und weiterhin unterdrücken wird indem sie zu der ihren eben jenen kleinen aber feinen unterschied zu entdecken weis.
    Da kannst du deine arsch noch so drehn und wenden, du wirst in ihren lebenskonzept weiter aussenseiter sein weil anders als sie!
    Es also immer eine schlewig geben wird die zwar nichts gegen homos hat, aber doch "unterschiede feststellt.
    Hier erkennen wir die urzelle der homophobie an sich: die wahrnehmung des unterschiedlichen ohne mit diesen unterschieden leben zu können!

    Lasst uns neue formen des miteinander -zueinander-aufeinander verantwortlichseins suchen und erlernen..!
    Vor allem solche, die uns unabhängig machen von deren "konstrukten! Also auch jenen, die da vater-mutter "ehe** etc. heißen, und letzendlich konstukte der gewaltenverteilung und machtausübung vom kleinsten konstrukt hin zum gesamgesellschaftlich größten darstellen.
    Schmeist den scheiß über bord!

    Ps: nicht die "ehe ist das instrument den homosexuellen gesellschaftliche anerkennung zu verschaffen, sondern deren eingliederung/assimilierung in ein von heteros bestimmtes konzept, dass sich mal "gegenseitige verantwortung", mal gönnerhaft regenbogenfamilie nennt.
    Das kann man sich leisten, hat man doch auch im heteronormativen es mit unmbrüchen zu tun die das heteronormative zwar nicht in frsage stellen aber vom grundprinzip der "urzelle" ehe abweicht.
    Die wiederum müssen auch integriert sein, deshalb auch die TOLERANTE einbeziehung der paar partnerschaftswilligen homos in deren familygedöns..
    Einzelerziehende-- petchwork.., was sich hetero alles an begriffen angeeignet hat , hauptsache es steht in ideologischer verbindung zur ehe als maß aller dinge.
    Da kann man ja beruhigt abwarten , weil zur sozialabsicherung die ja doch genötigt werden den ehebund zu wählen um wenigstens nicht völlig sozial abzusteigen.

    " ...soziale Verantwortung im Sinne...
    Dies beim namen genommen müsste auch uns lehren, überhaupt gegenseitige verantwortung zu leben..
    Damit aber wäre ich bei der gesamtgesellschaftlichen verantwortung, und wie es da bei uns einzelnen aussieht, wie asozial wir im umgang mit dem gesellschaftlich schwächeren sind, wissen wir zu genüge.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#55 hugo1970Profil
  • 13.11.2016, 19:32hPyrbaum
  • Antwort auf #53 von Lars
  • "Einen denkfaulen Homophoben, einen besitzstandswahrenden Homophoben, einen zynischen Homophoben, einen fanatischen Homophoben, einen ängstlichen Homophben, einen internalisierten Homophoben muss ich spezifisch ansprechen / oder angreifen."

    Pf, Pf,
    Die dort oben, die du erwähnst, die wollen doch gar nicht unser Queersein verstehen, nicht weil sie es verstehen könnten, sondern einfach und ergreifend die wollen es nicht, sonst würden ihre Mauern im sekundentakt reihenweise umfallen, die sie in jahrhunderten gebaut haben!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#56 Martin28a
#57 LarsAnonym
  • 13.11.2016, 20:39h
  • Antwort auf #54 von stromboli
  • Deine gesellschaftliche Utopie in Ehren.

    Mich interessiert die Eheöffnung als das, was sie ist, als reale Option, nicht als inhaltsleeres Vehikel für andere politische Ziele oder pures Symbol für Gleichstellung. Ich finde auch, dass man diejenigen, die nicht nur symbolisch sondern real darunter leiden, dass sie ohne die Eheöffnung bestimmte konkrete Lebensziele nicht erreichen können (oder doch nur mühsam) nicht instrumentalisieren darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#58 TheDadProfil
#59 AFD-WatchAnonym
#60 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 21:12hHannover
  • Antwort auf #53 von Lars
  • ""Du brauchst das nicht ins Lächerliche zu ziehen.""

    Hat er nicht getan.
    Es ist lächerlich.
    Denn Du begreifst scheinbar immer noch nicht wie lächerlich es ist, daß Du hier permanent das Auftreten solchen Leute als "Normalität" zu verkaufen suchst.
    Der Rassismus einer Frau Schröder ist dir also nicht "ersichtlich genug", um mit den Ausfällen eines Herrn Trump zu konkurrieren ?
    Was dann offensichtlich die Schwelle ausdrücken soll, nach den dann für dich erst ein einschreiten notwendig wird..

    Der Hinweis auf die Analogie zu den "Schwarzen Wählern" ist da sehr deutlich.

    Kleiner Hinweis an den "Deutschlehrer" :
    Im Gegensatz zu Dir, der Du die "persönliche Anrede" konsequent verhaust, beherrsche ich durchaus auch eine korrekte Schreibweise, die dann mit der "Marke" allerdings nichts mehr zu tun hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »

» zurück zum Artikel