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Kein Ticket nach Berlin: Der Rechtsanwalt Ansgar Dittmar war von 2008 bis 2016 Bundesvorsitzender der Schwusos, die sich seit Oktober 2016 "SPDqueer" nennen.

Der ehemalige Bundesvorsitzende der Schwusos wollte den Wahlkreis Frankfurt am Main I für die SPD gewinnen, unterlag jedoch einem Außenseiter.

Überraschende Entscheidung der Frankfurter SPD: Bei der Nominierung des Direktkandidaten bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 182 unterlag der ehemalige Bundesvorsitzende der Schwulen und Lesben in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, am Samstag mit 79 zu 71 Stimmen seinem Gegenkandidaten Oliver Strank. Der Vorsteher des Ortsbezirks I galt als Außenseiter, konnte jedoch laut "Frankfurter Rundschau" mit einer "persönlichen und emotional bewegenden Rede" die Mehrheit der Delegierten für sich gewinnen.

"Vielen Dank an alle die mich so hervorragend unterstützt haben. Es war knapp – aber so ist das in der Demokratie", schrieb Dittmar anschließend auf seiner Facebook-Seite. "Ich gratuliere Oliver Strank zur Wahl und drücke die Daumen, dass er diesen Wahlkreis gewinnt! #SPD."

Der 45 Jahre alte Fachanwalt für Arbeitsrecht und Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Frankfurt war erst im vergangenen Monat nach acht Jahren als Schwusos-Chef aus eigener Entscheidung abgetreten (queer.de berichtete). Mit "SPDqueer – Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung" gab sich die 1978 als Arbeitskreis gegründete Parteiorganisation gleichzeitig einen neuen Namen. Dittmars Nachfolgerin an der Spitze ist die bisherige Vizechefin Petra Nowacki.

Diese muss die Organisation wieder aufrichten: "In der Queer-Community gilt die SPD zwar als progressiv, aber auch als Bettvorleger der Union, weil sie sich in diesen Punkten nicht durchsetzen kann", erklärte Ansgar Dittmar whrend des Schwusos-Bundestreffens gegenüber dem SPD-Portal vorwaerts.de. Bei der Ehe für alle forderte er seine Partei zum Handeln auf: "Die Bundestagsfraktion sollte die linke Mehrheit im Bundestag nutzen und den Mut haben, hier noch in dieser Legislatur eine Änderung herbeizuführen."(cw)



#1 Patroklos
#2 markusbln11Anonym
  • 13.11.2016, 16:22h

  • Der wahlkreis frankfurt / main 1 ist ohnehin fest in cdu-hand. Über 40% für den mann der christdemokraten bei der letzten wahl.

    Da gibt es bessere optionen für ein lgbt-direktmandat bei der spd.
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#3 SebiAnonym
  • 13.11.2016, 16:55h
  • Es ist schon bezeichnend, dass heutzutage bei der SPD schwule Kandidaten bei parteiinternen Abstimmungen sogar schon gegen Außenseiter verlieren...
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#4 PawoPaAnonym