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  • 16.11.2016, 05:16h               Teilen:   |

Fiddler's Green

Dämonischer Irish Speedfolk vom Feinsten

Artikelbild
Folkband der Moderne: Fiddler's Green feierten im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum

Die Folk-Rock-Band Fiddler's Green aus Erlangen hat das neue Album "Devil's Dozen" veröffentlicht..

Fiddler's Green wurde 1990 mit der Idee gegründet, eine Folkband der Moderne ins Leben zu rufen. Die Gründungsmitglieder Rainer Schulz, Peter Pathos und Ralf "Albi" Albers hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einige musikalische Erfahrungen gesammelt, unter anderem auch in gemeinsamen Projekten. Für die richtigen Folk-Klänge bei Fiddler's Green fehlte es aber noch an einem Geiger, den man schließlich über ein Inserat in Robert Oppel fand; als Schlagzeuger konnte man Eric Obst gewinnen. Nach nur drei Proben fand im November 1990 der erste Auftritt der komplettierten Band beim Newcomer-Festival im Erlanger E-Werk statt, wo sie prompt den zweiten Platz abräumten.

Kaum ein Jahr später bekam die Band durch Stefan Klug erneuten Zuwachs, der den Fiddler's-Sound bis heute mit dem Akkordeon und der irischen Rahmentrommel Bodhrán veredelt. Zur gleichen Zeit musste Geiger Robert aus beruflichen Gründen die Band verlassen und wurde durch Tobias Rempe ersetzt.

Das erste musikalische Lebenszeichen auf Platte gab es dann im August 1992: Das Debüt-Album mit dem Titel "Fiddler's Green" erblickte das Licht der Welt. Einige Monate später erschien bereits das zweite Album "Black Sheep" und für die Band erschloss sich durch zahlreiche überregionale Auftritte ein neuer Bekanntheitsgrad.

Im Jahr 1995 verließ Tobias Rempe Fiddler's Green und wurde durch seinen Namensvetter Tobias Schäfer ersetzt, der schon zuvor bei Konzerten eingesprungen war. Wolfram Kellner trat außerdem die Nachfolge von Schlagzeuger Eric Obst an. Im Sommer 2000 verließ Fiddler Tobias Schäfer die Band und wurde durch Tobias Heindl ersetzt, der bis heute kunstvoll die Saiten streicht. Auch am Schlagzeug gab es 2001 noch einmal einen Wechsel: Wolfram Kellner ging zur befreundeten Band J.B.O. Seitdem liefert Frank Jooß den Rhythmus für den temperamentvollen Speedfolk.

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Sündiger Musikgenuss

Das neue Album "Devil's Dozen" von Fiddler's Green ist am 28. Oktober 2016 erschienen
Das neue Album "Devil's Dozen" von Fiddler's Green ist am 28. Oktober 2016 erschienen

Nach dem Ausscheiden von Gründungsmitglied Peter Pathos im Frühling 2006 gaben Fiddler's Green mit ihrem Neuzugang Pat Prziwara an Gesang und Gitarre der Band neue musikalische Triebkraft. Die Songs wurden noch einmal eine Ecke rockiger und der Punk erhielt mit rebellischen, trotzigen Lyrics und harten Riffs noch mehr Gewicht. Das erste Album in neuer Besetzung "Drive Me Mad!" erreichte schließlich Platz 74 der deutschen Albumcharts.

Nicht nur die diabolische Unglückszahl beherrscht das neueste Werk von Fiddler's Green, auch das gehörnte Albumcover in mächtigem Schwarz und feurigem Rot trägt seinen Teil zum sündigen Musikgenuss bei. Mit dieser CD begeht die Band neue Wege und testet mitsamt neuem Produzententeam aus, wie sich der eigene musikalische Stil in Zukunft noch verändern kann. Mit Jörg Umbreit und Vincent Sorg (Die Toten Hosen, In Extremo, Broilers) wurde in den legendären Principal Studios gemeinsam packendes Material aufgenommen, zerlegt und neu konzipiert, um ein teuflisches Dutzend brandneuer Songs auf einem Silberling zu verewigen, der sich in die Gehörgänge einbrennen wird.

Und wer Fiddler's Green kennt, weiß, dass der Teufel im Detail steckt: Während die Vorgängeralben von Traditionals durchzogen waren, setzt die 13. Platte dieses Element nur sehr sparsam ein, um andere Stile und Themen zur Geltung kommen zu lassen. So spürt man den Wind im Haar, wenn höllisch schnelle Reiselieder das Fernweh nach der grünen Insel anheizen, um im Pub schunkelnd die Gläser zu heben und das heilige Gebräu zu trinken. Eingängig-melancholische Balladen und gediegener Gute-Laune-Reggae sorgen für die nötige Atempause zwischendurch, doch an Schlaf ist kaum zu denken, denn die Humpen werden auch schon wieder mit gekühltem Bier gefüllt. Mal humorvoll, mal gesellschaftskritisch – Die feurigen Rhythmen gehen direkt ins Blut über und treiben einen an, bis die Schuhsohlen glühen, als sei der Leibhaftige auf dem Sprung! Voll rauer Energie präsentiert sich hier dämonischer Irish Speedfolk vom Feinsten. Von November 2016 bis Februar 2017 kann "Devil's Dozen" auf einer ausgedehnten Tour durch 15 Städte der Bundesrepublik live erlebt werden. Ein Werk wie ein Pakt mit dem Teufel: Verführerisch, aber ebenso lohnend – ein Glück, dass es nicht die Seele kostet! (cw/pm)

Direktlink | Offizielles Video zu "Down" von Fiddler's Green

Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Website von Fiddler's Green
» Fanpage auf Facebook
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Tags: devil’s dozen, speedfolk, fiddler's green
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